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SUMMARY:7. antifaschistischer Jugendkongress
DESCRIPTION:Zum Inhalt springen\n\n\n\nSmash the Cis-tem! Destroy borders!\
 n\nHiermit laden wir euch vom 15. bis zum 17. Juli 2022 zum 7. Antifaschis
 tischen Jugendkongress in das AJZ in Chemnitz ein. Wir wollen wieder mit e
 uch zusammenkommen\, um voneinander und miteinander zu lernen\, ins Gespr
 äch zu kommen\, neue Kontakte zu knüpfen\, uns zu empowern und gemeinsam
  eine tolle Zeit zu haben.\n\nDieses Jahr gehen wir mit dem JuKo weiter in
  die Tiefe und werfen einen Blick auf patriarchale Muster und rechte Bestr
 ebungen. Dabei bleiben wir nicht in der Region stehen\, sondern blicken ü
 ber Sachsen und Deutschland hinaus. Gemeinsam wollen wir aufzeigen\, wie s
 ich Kämpfe gegen Patriarchat und Antifeminismus mit anderen Themenfeldern
  verbinden lassen. In diesem Sinne haben wir wieder spannende Workshops un
 d Vorträge im Angebot.\n\nContentwarnung: Homofeindlichkeit und queerfein
 dliche Äußerungen werden wiedergegeben und Gewalthandlungen beschrieben\
 n\nWir wollen aufzeigen\, dass Antifaschismus nur feministisch geht. Antif
 eminismus und Queerfeindlichkeit sind wichtige und verbindende Elemente b
 ürgerlich-konservativer Ideologien und autoritären sowie faschistischen 
 Denkens. So bestehen im Bible Belt im Erzgebirge nicht zufällig enge Verb
 indungen zwischen evangelikalen Christ*innen und der organisierten Rechten
 . Auch fallen Politiker*innen der Sachsen-CDU immer wieder mit rückständ
 igen Äußerungen zu Familie und Geschlechterbildern auf. Im April 2018 wu
 rde Christopher W. in Aue von Neonazis zu Tode gequält\, aus Schwulenhass
 . Dass der Antifeminismus aber ein globales Problem ist\, zeigen Regierung
 en und Bewegungen weltweit\, die regelmäßig durch frauen- und queerfeind
 liche Politik sowie andere Gewalt auffallen. Dafür reicht schon ein Blick
  in die nahe europäische Nachbarschaft\, zum Beispiel nach Polen\, mit se
 iner Regierungspartei PiS.\n\nUnter dem Eindruck des Angriffskrieges Putin
 s und seiner Clique ist für uns aber auch klar: Wir sind solidarisch mit 
 den Menschen\, die unter dem Krieg leiden und sich ihm widersetzen. Doch i
 nmitten von Aufrüstungstaumel und der Wiederkehr heroischer Männlichkeit
  muss die radikale Linke antimilitaristische Positionen (wieder) in ihren 
 Kanon aufnehmen! Der Antimilitarismus muss feministisch sein und in den Ka
 mpf um das Große und Ganze eingebunden und lautstark auf die Straße getr
 agen werden! Eine solche Sprachlosigkeit wie angesichts der Corona-Pandemi
 e können wir uns nicht noch einmal leisten.\n\nAuch im Kontext des Angrif
 fskrieges zeigt sich\, dass rechtes Denken nicht ohne Antifeminismus ausko
 mmt. So springen rechte Akteur*innen in Deutschland nur zu gern mit antife
 ministischen Tiraden auf den Aufrüstungszug auf. Angeblich hätte die “
 westliche Dekadenz” die Debatten hierzulande sich zu sehr um Genderstern
 chen und Transrechte drehen lassen. Wehrhaftigkeit\, Ehre und falsch verst
 andener Mut seien dabei auf der Strecke geblieben. Der westliche Mann ist 
 “verweichlicht” und wer in der Ukraine\, aus welchen Gründen auch imm
 er\, dem Menschenrecht auf Wehrdienstverweigerung nachkommen will\, ist ei
 n “Feigling”. Aber auch der bürgerliche Mainstream und manche Linke r
 ufen nach Aufrüstung und Wehrpflicht. Zudem wird meist vergessen\, dass n
 icht nur cis Männern\, sondern auch trans Personen mit männlichem Status
  die Ausreise aus der Ukraine verweigert wird. „Sie seien ja Männer” 
 und sollten kämpfen. Unter den Vorzeichen des Krieges und seiner “beson
 deren” Männlichkeit ist dies in doppelter Weise perfide.\n\nDie aktuell
 e Diskursverschiebung zu mehr Männlichkeit birgt die Gefahr\, dass Antife
 minismus und überholt geglaubte Männlichkeitsbilder wieder gesellschafts
 fähig werden. Auch wird das Töten und Sterben für nationale Interessen 
 enttabuisiert.\n\nIhr seht\, es bleibt kompliziert und es gibt weiterhin v
 iel zu tun! Auch wenn wir uns im Angesicht dessen manchmal von all diesen 
 Baustellen und einem konservativen Vormarsch nur noch erschlagen fühlen\,
  dürfen wir nicht vergessen\, dass sich überall Menschen organisieren un
 d sich gegen den antifeministischen Rollback und die autoritäre Formierun
 g stellen. Ob mit antiautoritären Protesten in Russland\, queerfeministis
 chen Räumen in Polen oder mit Protesten gegen selbsternannte Lebensschüt
 zer*innen in Sachsen.\n\nKommt zum JuKo! Ein Wochenende voller Input\, Dis
 kussion\, Austausch und Inspiration für Eure lokale Praxis.\n\nhttps://an
 tifaschistischer-jugendkongress.org/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/ev
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