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 riggern-hin-zu-kollektiver-verantwortung-resilienz/
SUMMARY:[A-Tage] Umgang mit emotionalen Triggern //  hin zu kollektiver Ve
 rantwortung & Resilienz
DESCRIPTION:\n\nInhalt\, Übungen &amp\; Diskussion\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\
 n\nWAS WIRD PASSIEREN? \n\n\n\n\n\nKurzversion:\n\n\n\n\n- Wir werden Kö
 rperübungen anleiten\, um uns gut zu spüren und auch körperlich anwesen
 d(er) zu sein\,\n\n\n\n\n- wir werden Input geben zu Überlebensstrategien
  unserer autonomen Nervensysteme\, emotionalen Triggern\, und zu Strategie
 n\, aus unbewusstem Reagieren auszubrechen in Richtung bewusster(er) Entsc
 heidungsfähigkeit\, wie wir in herausfordernden Beziehungs-Situationen ag
 ieren wollen.\n\n\n\n\n- Dazu wird es eine dreiteilige Übung geben\, in d
 er wir unserer &quot;Reaktivität&quot;\, dann unserer &quot;Verletzlichkeit&quot; hinter der 
 Verteidigung\, und schließlich unserem &quot;präsenten entscheidungsfähigen 
 Selbst&quot; begegnen können.\n\n\n\n\n- Am Ende gibt es Raum für verbalen Au
 stausch in zwei Gruppen (nach Wahl):\n\n\n\n\n    - eine mit persönlic
 hem Fokus zu dem direkt Erlebten während der Übung\;\n\n\n\n\n    - u
 nd eine zweite mit Möglichkeit zu Reflexion darüber\, wie Übungen rund 
 um emotionale Handlungsfähigkeit (wie die eben erlebte)\, einen nachhalti
 geren Aufbau von Resilienz in widerständiger Selbstorganisierung inspirie
 ren können\, und/oder zu besserem Gelingen kollektiver Prozesse beitragen
  können\, die sich um Verantwortungsübernahme gewaltausübender\, -ermö
 glichender\, -stützender Personen und Strukturen (&quot;community accountabili
 ty&quot;) bemühen.\n\n\n\n\n- Anmeldung siehe unten bei &quot;Rahmen&quot; nach der Lang
 version + bitte testet euch\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\nLangversion:\n\n\n\n
 \n&quot;Wir sehen emotionale Resilienz als etwas\, das es gemeinsam aufzubauen 
 gilt\, an dem wir gemeinsam arbeiten müssen\, in der wir Zuflucht finden 
 wollen und auf die wir uns bei der Bewältigung von Traumata als ein Gefü
 ge von orientierter Stärke und Prinzipien berufen können wollen. [...] W
 esentlicher Bestandteil unseres Anliegens ist\, eine Alternative zu den we
 it verbreiteten neoliberalen Vorstellungen von Selbstfürsorge zu schaffen
 \, die uns ebenso entmachten und isolieren wie sie die Vormachtstellung vo
 n Geld+Privateigentum und der staatlichen Macht stärken. Unser Ziel ist e
 s\, über Resilienz [...] Traumata entgegenzuwirken [...] und so unsere la
 ngfristige Fähigkeit zur Rebellion gegen [die unterdrückerischen Kräfte
 \, die uns spalten und schwächen] zu stärken.\n\n\n\n\n(Mutual Aid\, Tra
 uma\, and Resiliency - theanarchistlibrary.org)\n\n\n\n\n\n- Wie kann ein 
 erhöhtes Bewusstsein darüber\, auf welche Art &quot;Traumaspuren&quot; sich durch 
 unsere Körper*Gedanken*Emotionen bewegen oder darin stecken bleiben\, uns
  darin helfen\, stärkere Netze zwischen uns zu weben\, um unsere kollekti
 ve emotionale Resilienz (Widerstandsfähigkeit) zu stärken?\n\n\n\n\n- Wa
 s\, wenn wir den Verletzlichkeiten hinter unseren defensiven Mustern begeg
 nen? und uns dadurch gegenseitig tiefer kennenlernen\, um uns kollektiv um
  unsere Wunden zu kümmern\, anstatt sie zu betäuben\, uns abzulenken ode
 r vor unseren Bedürfnissen nach im-team-er Gemeinschaft zu fliehen?\n\n\n
 \n\n\nWir wollen euch einen Vortrag von J. Fern mit dem Namen &quot;rewire your
  triggers&quot; zusammenfassen\, in dem es darum geht\, uns in Richtung freier(
 er) Entscheidung hinsichtlich unseres Verhaltens zu bewegen\, wenn wir emo
 tional aktiviert / gestresst werden. Anstatt in Konflikten mit Freund*inne
 n oder Genoss*innen fremdbestimmt von reaktiven Anteilen in uns zu agieren
 \, wollen wir uns in Richtung mehr Selbstbestimmung entwickeln. Nach diese
 m Input\, in dem es viel um die Überlebensmechanismen unsere autonomen Ne
 rvensystems gehen wird\, leiten wir euch durch eine dreiteilige Übung. Di
 ese introspektive (nach innen gewandte) Erfahrung beinhaltet inneres Spür
 en und Fühlen\, während wir uns jeweils innerlich einem (nicht zu) herau
 sfordernden Ereignis widmen.\n\n\n\n\n\nDanach werden nach Interesse zwei 
 Austauschgruppen gebildet: \n\n\n\n\n    -&gt\; in einer kann über da
 s persönliche Erleben während der Übung gesprochen werden\, und sich da
 raus ein Austausch bilden.\n\n\n\n\n    -&gt\; In der anderen Gruppe k
 önnen wir uns innerhalb 2 Themenvorschläge auf etwas einigen\, was die G
 ruppe im Moment am meisten interessiert\, und gemeinsam reflektieren zu 1.
  Resilienz (Widerstandsfähigkeit) in unseren Freund*innenschaften\, antia
 utoritären Gruppen und/oder zwischen Genoss*innen\, und/oder 2. wie könn
 te kollektive Informiertheit / mehr Wissen zu Trauma und Skills in diesem 
 Bereich Accountability Prozesse (Prozesse individueller und kollektiver Ve
 rantwortungsübernahme) unterstützen? Zwei kurze Zitate als Inspiration d
 azu\, aus dem Zine &quot;Accounting for Ourselves - Breaking the Impasse Around
  Assault and Abuse in Anarchist Scenes&quot; (crimethinc.com):\n\n\n\n\n   
      - &quot;Es scheint\, dass das Praktizieren von &quot;Accountability Prozess
 en&quot; die Verhaltensmuster\, gegen die sie entwickelt wurden\, nicht wirklic
 h verändert. Was funktioniert hier nicht?&quot;\n\n\n\n\n        - &quot;Uns
 er Kampf für [Verantwortungsübernahme gewaltausübender\, -ermöglichend
 er\, -stützender Personen und Strukturen] leidet darunter\, dass wir so w
 enige Modelle\, Methoden oder Fähigkeiten haben\, um Konflikte untereinan
 der zu lösen. [...] Was wäre\, wenn wir das Entwickeln unserer Konfliktl
 ösungs- und Mediationsfähigkeiten mehr in den Vordergrund stellen würde
 n?&quot;\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\nUm nicht zu sehr &quot;im Kopf&quot; zu sein\, werden 
 wir zwischendrin kurze somatische (Körper-) Übungen machen.\n\n\n\n\nWir
  zwei Menschen sind Teil einer Gruppe\, die sich seit einigen Wochen triff
 t\, um gemeinsam daran zu forschen\, wie spezifische somatische (Körper-)
  Praktiken sowie Informationen dazu\, wie das autonome Nervensystem funkti
 oniert\, uns dabei helfen können\, uns emotional besser zu regulieren und
  uns unseren Emotionen weniger ausgeliefert zu fühlen. Unsere Motivation 
 ist auch\, wichtige Themen aus Vereinzelung zu lösen\, und diese Erfahrun
 gen in unsere verschiedenen widerständigen Kontexte und Beziehungen zu br
 ingen\, um trauma-bewusstere und antiableistischere Selbstorganisierung so
 wie kollektives Sein und Tun zu unterstützen.\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\nW
 ir sind beide keine Therapeut*innen und bitten euch\, vorher und währendd
 essen immer wieder mit euch einzuchecken\, wo ihr gerade reingehen könntw
 ollt\, was ihr gerade selbst auch halten könnt in einem Gruppenkontext un
 d wo eure Grenzen liegen und wie ihr für euch sorgen könnt. Es gibt jede
 rzeit die Möglichkeit\, sich rauszuziehen\, etwas nicht mitzumachen\, wie
 der einzusteigen.\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\nZUM RAHMEN\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\
 n\n\n\n* Wir begrenzen die Anmeldeplätze auf 12 Menschen. Da wir nicht vo
 r der Tür Menschen abwimmeln wollen/ die Entscheidung treffen wollen\, we
 r jetzt teilnehmen darf\, bitten wir euch\, euch per Mail an die Mailadres
 se schuppenkriechtier@systemli.org anzumelden. Schreibt in die Mail bitte 
 euren Namen\, mit dem ihr beim Workshop angesprochen werden wollt\, falls 
 ihr Pronomen verwendet\, das_die mit dem_denen ihr angesprochen werden wol
 lt\, sowie den Satz\, dass ihr eine tinaq* Person seid. (Dann sind wir sic
 her\, dass ihr das gelesen habt. Wir werden keine Körper\, die kommen daz
 u in Frage stellen). Wenn dir jetzt schon Barrieren einfallen\, die wir mi
 tdenken und derer wir uns (gemeinsam) annehmen können\, damit der Nachmit
 tag für dich zugänglich_er ist\, gern auch die.\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\n
 \n* Kommt bitte Covid-getestet und ohne Symptome ansteckender Viren o.Ä.!
  Wir wollen dass jene die möchten safe(r) ohne Maske dasein können.\n\n\
 n\n\n\n* die Übungen beinhalten keinen Körperkontakt zwischen Menschen\,
  und es gibt nur Einladungen\, also an keiner Stelle Verpflichtungen irgen
 dwas mitmachen zu müssen.\n\n\n\n\nVorfreudige gespannte Grüße\,\n\n\n\
 n\nayu (weiß\, schlank\, nichtbinär\, neurodivergent) und\n\n\nKröte (w
 eiß\, trans*männlich\, Careleaver*in\, schwerhörig)\n\n\n\nhttps://www.
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LOCATION:Lixer Stadtteilladen\, Pörstenerstr. 9\, Leipzig
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