BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:2881@planlos-leipzig.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220211T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220211T170000
DTSTAMP:20220209T193815Z
URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/alle-zusammen-gegen-ihre-repres
 sion-wir-kaempfen-weiter-2/
SUMMARY:ALLE ZUSAMMEN GEGEN IHRE REPRESSION - WIR KÄMPFEN WEITER
DESCRIPTION:\n\nFreitag\, 11.02.2022 – Kundgebung – 17 Uhr – Kleiner 
 Wilhelm-Leuschner-Platz (Schillerstraße / Petersstraße)\n\n\n\n\n\nNachd
 em bereits letzten Freitag ca. 500 Menschen in Connewitz gegen die anhalte
 nde Repression gegen Linke in dieser Stadt sowie gegen die Kriminalisierun
 g des Stadtteils auf die Straße gingen\, wollen wir nicht locker lassen u
 nd rufen erneut zu einer Kundgebung auf. Dieses mal wollen wir unseren Pro
 test in die Leipziger Innenstadt tragen. Auch weil keine unserer Forderung
 en und Inhalte nur Ansatzweise eine mediale Erwähnung gefunden haben\, im
  Gegensatz zum üblichen abschreiben der Polizeimeldung\, scheint es erfor
 derlich ins Zentrum zu gehen. Wir haben daher nur wenig am vergangenen Auf
 ruf geändert.\n\n\nRepression soll Aktivist*innen und Freund*innenkreise 
 brechen und uns so als Bewegung handlungsunfähig machen. Es liegt an uns 
 allen\, das nicht zu zulassen und stattdessen zusammen in die Offensive zu
  kommen und endlich eigene Dynamiken zu kreieren. Unsere Veranstaltungen s
 ollen hierfür ein Angebot schaffen\, sich solidarisch mit den Betroffenen
  zu zeigen\, in einen Austausch untereinander zu kommen und das Gefühl vo
 n Ohnmacht zu überwinden. Dafür braucht es allerdings die aktive Beteili
 gung von uns allen. Unsere Antwort auf ihre Repression ist\, was wir zu di
 eser machen!\n\nBitte nutzt die Möglichkeit für die Betroffenen der Repr
 ession zu spenden. Stellt euch vor wie es euch gehen würde\, neben einem 
 möglichen Strafverfahren (Anwält*innen suchen) alles ersetzen zu müssen
  (Telefon\, Laptop...) was ihr zum Arbeiten\, studieren oder zum enstpanne
 n in eurer Freizeit braucht.\n\n&nbsp\;\n\n„Mit aller Härte gegen Chaot
 en in Connewitz vorgehen und endlich mal aufräumen“ – Solche und viel
 e andere Sprüche kennen die Bewohner*innen im Stadtteil Connewitz und pol
 itisch links Engagierte in Leipzig seit über 30 Jahren.\n\nEine neue Etap
 pe der Repression gegen Linke hat mit der Gründung der „Soko LinX“ be
 gonnen. Alle paar Monate führt diese jetzt Hausdurchsuchungen durch\, mit
  dem Ziel Menschen zu zerstören und andere von einem politischen Engageme
 nt abzuschrecken. Beleidigungen\, Bedrohungen mit Maschinenpistolen\, öff
 entliche Stigmatisierung und Weitergabe von Informationen an extrem rechte
  Presse und Neonazis\, inklusive.\n\nAm 26. Januar 2022 kam es nun erneut 
 zu mehreren Hausdurchsuchungen in Connewitz\, die letzen größeren davor 
 fanden im Oktober 2021 statt. Das Vorgehen der &quot;Soko&quot; ist dabei im Grunde 
 dasselbe wie in der Vergangenheit. Ziel ist es\, durch die Razzien\, DNA-E
 ntnahmen und ED-Behandlungen selbst Anhaltspunkte für weitere Repressalie
 n zu finden. Dass dabei mal wieder ein riesiges Verfahren nach § 129 läu
 ft\, dem mittlerweile offensichtlich weitere Beschuldigte hinzugefügt wer
 den\, entspricht der sächsischen Tradition und spielt den Behörden mal w
 ieder in die Karten.\n\nViele Menschen in Connewitz und Leipzig können vo
 n Gewalt durch die Polizei berichten\, sei es auf dem Revier\, im Polizeia
 uto\, bei einer Demo\, bei antifaschistischen Gegenprotesten oder eben zu 
 Silvester am Connewitzer Kreuz. Rechtliche Konsequenzen brauchen die Cops 
 nicht zu fürchten\, können sie sich doch in ihrem Handeln darauf verlass
 en\, von Staatsanwaltschaft und Richter*innen gedeckt zu werden [1].\n\n
 „Komplexkontrollen“\; offene und verdeckte Videoüberwachung\; Verbrei
 tung von Falschinformationen durch die Polizei in der Presse\; die Bezeich
 nung als „Unmenschen“ durch den Polizeipräsidenten\; Ermittlungen nac
 h § 129 und dem damit verbundenen technischen und personellen Aufwand\; d
 ie Aufwertung des Stadtteils\, um einen Verdrängungsprozess in Gang zu se
 tzen\; [2] Bereitschaftspolizei und Pferdestaffel unter der Woche im Stadt
 teil und wann immer Veranstaltungen im öffentlichen Raum\, Demonstratione
 n oder Kundgebungen stattfinden\, die sich kritisch mit gesellschaftlichen
  Fragen auseinandersetzen\, zeigt der Staat seine Zähne: bewaffnete Poliz
 eieinheiten filmen\, kontrollieren und schirmen die Veranstaltungen durch 
 übermäßige und martialische Präsenz ab.\n\nDie Geschichte der Repressi
 on gegen den Stadtteil und seine Bewohner*innen sowie gegen die linke Bewe
 gung in Leipzig ist Vielschichtig und lang. Dabei ist das politische Ziel 
 von Behörden und Regierung offensichtlich\, angestrebt wird die Zerschlag
 ung eines linken/alternativen Stadtteils und jeglichem linken Widerspruch 
 in Sachsen. Hinzu kommen nicht aufgeklärte Schüsse auf Menschen [3] und 
 Projekte\, sowie rechte Angriffe wie am 11. Januar 2016 in Connewitz\, die
  als staatliche Positionierung verstanden werden können.\n\n„Stoppt den
  Staatsterrorismus“\n\nTerror (Furcht\, Schrecken)\, verstanden als hist
 orisch-moderner Konzeptbegriff zur Beschreibung von systematischer und wil
 lkürlicher Gewaltanwendung zur Verbreitung von Angst und Schrecken\, exis
 tiert seit der „Aufklärung“. Terror wird hierbei als legitimer Akt ei
 nes Staates angesehen\, Menschen gefügig zu machen. Dabei lässt sich beo
 bachten\, dass es in den vergangenen Jahrzehnten zu einer inhaltlichen Ver
 schiebung hinsichtlich der Akteur*innen und der Bewertung gekommen ist: we
 g von einer legitimen Form von Staatsgewalt\, hin zu gegen den Staat geric
 hteten Aktionen von Personen und Gruppen. Also dem angeblichen „Linkster
 rorismus“\, den es in Leipzig gäbe und der in Connewitz zu verorten sei
 .\n\nWir sind solidarisch mit den Betroffenen der Repression und der linke
 n Bewegung in Leipzig. Hausdurchsuchungen sind auch immer mit Sachbeschäd
 igungen und dem „Beschlagnahmen“ von Gegenständen verbunden. Spendet 
 daher an die Rote Hilfe Leipzig oder werft was in die Spendendosen bei der
  Demonstration.\n\nWir wollen mit euch am Freitag\, den 11. Februar 2022\,
  erneut auf die Straße gehen. Dafür treffen wir uns 17 Uhr Kleiner Wilhe
 lm-Leuschner-Platz (Schillerstraße / Petersstraße).\n\nWir fordern:\n\nF
 reiheit für Lina\n\nEin Ende der Repression gegen Connewitz und deren Bew
 ohner*innen\n\nAuflösung der „Soko LinX“\n\nVon der Polizei und der S
 tadt Leipzig [4] die Schließung des Polizeiposten in der Biedermannstraß
 e\n\n&nbsp\;\n\nEgal was der Staat sich noch alles an Repression in Leipzi
 g einfallen lässt\, wir kämpfen weiter.\n\n&nbsp\;\n\n[1] https://www.de
 utschlandfunkkultur.de/unrecht-im-rechtsstaat-100.html\n[2] https://connew
 itz.noblogs.org/\n[3] http://thuemi.de/\n[4] https://www.inventati.org/lei
 pzig/?p=1832\n\nhttps://de.indymedia.org/node/173708\n\nhttps://www.planlo
 s-leipzig.org/events/alle-zusammen-gegen-ihre-repression-wir-kaempfen-weit
 er-2/
CATEGORIES:Demo,Kundgebung
LOCATION:Wilhelm-Leuschner-Platz\, Wilhelm-Leuschner-Platz\, Leipzig
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Wilhelm-Leuschner-Platz\, L
 eipzig\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Wilhelm-Leuschner-Platz:ge
 o:0,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20211031T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR