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 sion-wir-kaempfen-weiter/
SUMMARY:Alle zusammen gegen ihre Repression – Wir kämpfen weiter
DESCRIPTION:\n\n\n\n\n\n\n„Mit aller Härte gegen Chaoten in Connewitz vo
 rgehen und endlich mal aufräumen“ - Solche und viele andere Sprüche ke
 nnen die Bewohner*innen im Stadtteil Connewitz und politisch links Engagie
 rte in Leipzig seit über 30 Jahren.\n\n\n\n\n\n\nEine neue Etappe der Rep
 ression gegen Linke hat mit der Gründung der &quot;Soko LinX&quot; begonnen. Alle p
 aar Monate führt diese jetzt Hausdurchsuchungen durch\, mit dem Ziel Mens
 chen zu zerstören und andere von einem politischen Engagement abzuschreck
 en. Beleidigungen\, Bedrohungen mit Maschinenpistolen\, öffentliche Stigm
 atisierung und Weitergabe von Informationen an extrem rechte Presse und Ne
 onazis\, inklusive.\n\nAm 26. Januar 2022 kam es nun erneut zu mehreren Ha
 usdurchsuchungen in Connewitz\, die letzen größeren davor fanden im Okto
 ber 2021 statt.\n\nViele Menschen in Connewitz und Leipzig können von Gew
 alt durch die Polizei berichten\, sei es auf dem Revier\, im Polizeiauto\,
  bei einer Demo\, bei antifaschistischen Gegenprotesten oder eben zu Silve
 ster am Connewitzer Kreuz. Rechtliche Konsequenzen brauchen die Cops nicht
  zu fürchten\, können sie sich doch in ihrem Handeln darauf verlassen\, 
 von Staatsanwaltschaft und Richter*innen gedeckt zu werden.\n\n„Komplex
 kontrollen“\; offene und verdeckte Videoüberwachung\; Verbreitung von F
 alschinformationen durch die Polizei in der Presse\; die Bezeichnung als 
 „Unmenschen“ durch den Polizeipräsidenten\;  Ermittlungen nach § 12
 9 und dem damit verbundenen technischen und personellen Aufwand\; die Aufw
 ertung des Stadtteils\, um einen Verdrängungsprozess in Gang zu setzen\;
  Bereitschaftspolizei und Pferdestaffel unter der Woche im Stadtteil und 
 wann immer Veranstaltungen im öffentlichen Raum\, Demonstrationen oder Ku
 ndgebungen stattfinden\, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Fragen a
 useinandersetzen\, zeigt der Staat seine Zähne: bewaffnete Polizeieinheit
 en filmen\, kontrollieren und schirmen die Veranstaltungen durch übermä
 ßige und martialische Präsenz ab.\n\nDie Geschichte der Repression gegen
  den Stadtteil und seine Bewohner*innen sowie gegen die linke Bewegung in 
 Leipzig ist Vielschichtig und lang. Dabei ist das politische Ziel von Beh
 örden und Regierung offensichtlich\, angestrebt wird die Zerschlagung ein
 es linken/alternativen Stadtteils und jeglichem linken Widerspruch in Sach
 sen. Hinzu kommen nicht aufgeklärte Schüsse auf Menschen und Projekte\
 , sowie rechte Angriffe wie am 11. Januar 2016 in Connewitz\, die als staa
 tliche Positionierung verstanden werden können.\n\n&nbsp\;\n\n„Stoppt d
 en Staatsterrorismus“\n\n&nbsp\;\n\nAm Donnerstag kam es im Nachgang der
  erneuten Hausdurchsuchungen zu einer Kundgebung in Connewitz unter dem Mo
 tto „Solidarität ist eine Waffe – Zusammen gegen Staatsterrorismus“
 \, an der sich 150 Menschen beteiligten. Terror (Furcht\, Schrecken)\, ver
 standen als historisch-moderner Konzeptbegriff zur Beschreibung von system
 atischer und willkürlicher Gewaltanwendung zur Verbreitung von Angst und 
 Schrecken\, existiert seit der „Aufklärung“. Terror wird hierbei als 
 legitimer Akt eines Staates angesehen\, Menschen gefügig zu machen. Dabei
  lässt sich beobachten\, dass es in den vergangenen Jahrzehnten zu einer 
 inhaltlichen Verschiebung hinsichtlich der Akteur*innen und der Bewertung 
 gekommen ist: weg von einer legitimen Form von Staatsgewalt\, hin zu gegen
  den Staat gerichteten Aktionen von Personen und Gruppen. Also dem angebli
 chen „Linksterrorismus“\, den es in Leipzig gäbe und der in Connewitz
  zu verorten sei.\n\nWir sind solidarisch mit den Betroffenen der Repressi
 on und der linken Bewegung in Leipzig.Hausdurchsuchungen sind auch immer m
 it Sachbeschädigungen und dem „Beschlagnahmen“ von Gegenständen verb
 unden. Spendet daher an die Rote Hilfe Leipzig oder werft was in die Spend
 endosen bei der Demonstration.\n\n&nbsp\;\n\nWir wollen mit euch am Freita
 g\, den 4. Februar 2022\, auf die Straße gehen. Dafür treffen wir uns 19
  Uhr in der Herderstraße.\n\n&nbsp\;\n\nWir fordern:\n\n 	Freiheit für L
 ina\n\n\n 	Ein Ende der Repression gegen Connewitz und deren Bewohner*inne
 n\n\n\n 	Auflösung der „Soko LinX“\n\n\n 	Von der Polizei und der St
 adt Leipzig die Schließung des Polizeiposten in der Biedermannstraße\n\
 n&nbsp\;\n\nEgal was der Staat sich noch alles an Repression in Leipzig ei
 nfallen lässt\, wir kämpfen weiter.\n\n\n\n\n\n\n\n\nhttps://de.indymedi
 a.org/node/171060\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/alle-zusammen-
 gegen-ihre-repression-wir-kaempfen-weiter/
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