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SUMMARY:Anreise zur Demo 10 Jahre Rojava in Berlin
DESCRIPTION:Wir fahren gemeinsam von Leipzig aus zu der Demo in Berlin zum 
 10. Jubiläum der Rojava Revolution. Dies Demo startet um 19:30 in Berlin 
 von S-Humboldthain. Damit wir rechtzeitig da sind\, wollen wir uns um 16:3
 0 am Hbf in Leipzig treffen und mit den Nahverkehr nach Berlin fahren. Kei
 n Geld fürs Ticket? Kein Problem. Kommt trotzdem! Es wird für alle ein T
 icket geben. Und wenn du schon ein 9 € Ticket für Juli hast\, ist das a
 lles was es für die Fahrt braucht.\n\nWeil es schwer einzuschätzen ist\,
  wie lange die Demonstration gehen wird und daher die Abreise schwerer zu 
 planen ist\, kann es hilfreich sein sich einen Schlafplatz in Berlin zu su
 chen oder ihr meldet euch auch deswegen bei uns per Mail und wir schauen\,
  dass alle entspannt mitkommen und auch wieder zurückkommen können.\n\nF
 olgt uns für allgemeine Infos zur aktuellen Lage auch auf unserem Telegra
 m Kanal: @ t.me/s/riseup4rojavaleipzig\n\n&nbsp\;\n\nDemoaufruf vom Widers
 tandskomitee Berlin:\nNur noch wenige Tage liegen vor uns\, bis die Revolu
 tion in Rojava\, im Nord-Osten Syriens\, ihr 10 jähriges Bestehen feiern 
 wird und wir mit ihr: 10 Jahre liegt der 19. Juli zurück\, an dem die Men
 schen in Kobanê das Militär des Baath-Regimes aus ihrer Stadt verdrängt
 en und die Selbstverwaltung ausriefen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich 
 damals diese Nachricht und andere Städte taten es gleich. Sie kippten die
  herrschenden Verhältnisse und vollzogen damit eine Revolution\, die noch
  lange Zeit brauchen würde\, bis ihre Tragweite in den entferntesten Teil
 en der Welt bekannt werden würde.\n\nRojava wurde in den darauf folgenden
  Jahren zu einem leuchtenden Beispiel des Freiheitskampfes. Im Nord-Osten 
 Syriens begann sich nämlich ein alternatives politisches System zu etabli
 eren und den Gang in die Praxis zu erproben. Aus der Gesellschaft heraus e
 ntstanden Rätestrukturen\, die sich in Form von Kommunen organisierten. Z
 udem schlossen sich die Menschen in verschiedensten zivilgesellschaftliche
 n Strukturen zusammen. Frauen organisierten sich autonom\, ebenso wie die 
 Jugendlichen und die Mitglieder religiöser Minderheiten. So sind es aktue
 ll nicht mehr nur kurdische Siedlungsgebiete\, sondern mittlerweile auch m
 ehrheitlich von Araber:innen besiedelte Gebiete\, die Teil des Projektes s
 ind.\n\nDie Errungenschaften Rojavas und insbesondere der Frauenrevolution
  wurden in diesen Jahren gerade wegen ihres Erfolges massiv attackiert und
  auch heute sind sie mit großen Gefahren konfrontiert. War es vor wenigen
  Jahren insbesondere der Islamische Staat\, welcher mit seiner femizidiale
 n Politik die Gesellschaft in Nord-Ost-Syrien angriff\, war es 2018 und 20
 19 die Türkei\, erst mit Rückendeckung Russlands und folgend mit dem gr
 ünen Licht der Nato.\nEinige Jahre mussten nach 2012 vergehen\, bis die N
 achricht der Revolution auf andere Kontinente drang und sich die Menschen 
 der globalen Dimension der Revolution bewusst wurden. Heute können wir sa
 gen\, dass die Kurd:innen noch weit mehr Freund:innen als die Berge haben\
 , denn die Revolution ist eine Nebelleuchte in der Düsternis der allgemei
 nen Depression und Hoffnungslosigkeit geworden. Internationalist:innen von
  überall wurden Teil der Revolution des 21. Jahrhunderts\, verteidigten d
 iese und wandern heute auf den Pfaden unserer gefallenen Genoss:innen Kons
 tantin\, Sara\, Ceren\, Ivana\, Lorenzo\, Michael\, Jakob\, Farid\, Anna\,
  Alina\, Orhan\, Günter\, Rifat\, Uta\, Andrea und Anton gen Morgenrot.\n
 \nDer Kapitalismus ist das Ende der Geschichte\, das können wir bestätig
 en. Er ist das Ende jener Geschichte\, die bei den Vereinten Nationen\, in
  Washington\, Paris\, Brüssel oder Berlin geschrieben wird. Doch welchen 
 Ausgang die reelle Geschichte\, die Geschichte von Unterdrückung und von 
 Widerstand dagegen nimmt\, das steht noch nicht geschrieben. In Rojava wir
 d die Idee eines demokratischen Sozialismus mit der Praxis konfrontiert un
 d verwirklicht\, denn\, um es mit den Worten Abdullah Öcalans zu halten: 
 „Auf den Sozialismus zu bestehen heißt auf das Mensch-Sein zu bestehen
 “.\n\nEben darum müssen wir kämpfen\, vor allem gegen die eigene Hoffn
 ungslosigkeit. Lasst uns die Guerilla in den Bergen und den Widerstand in 
 den Ebenen grüßen\, denn sie sind das Bollwerk gegen den türkischen Fas
 chismus und Imperialismus. Lasst uns die vergangenen 10 Jahre der Revoluti
 on feiern und den kommenden Jahren mit Mut und Hoffnung ins Auge blicken.\
 n\nKommt am Dienstag den 19.07 mit uns auf die Straße!Hoch die internatio
 nale Solidarität!\n\n&nbsp\;\n\nhttps://kontrapolis.info/7515/\n\nhttps:/
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