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SUMMARY:Antifaschistische Gedenkkundgebung zum 09.11.
DESCRIPTION:Am 9. November jährt sich zum 87. Mal die Pogromnacht. Sie ste
 ht für den Beginn der offenen und durch nichts mehr gehemmten Hatz auf di
 e Jüdinnen:Juden. Die Nazis ermordeten zwischen 1000 und 2000 Jüdinnen:J
 uden\, und zerstörten im ganzen Deutschen Reich 1400 Synagogen und Betstu
 ben. Als „organisierten Volkszorn“ betitelten die Nazis ihr Werk\, abe
 r das war es nicht\; es war ein staatlich organisierter Angriff\, dem viel
 e weitere folgten\, und dessen Motiv in der ab 1941 einsetzenden organisie
 rten Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Europas seinen finalen Ausdru
 ck fand.\nEine dazu passende Stimmung freilich hatte sich in der Bevölker
 ung bereits zuvor festgesetzt\, und so wurde die Ausgrenzung und Ermordung
  der Jüdinnen:Juden schulterzuckend hingenommen\, teils begrüßt und nic
 ht selten aktiv an ihr teilgenommen. Sie waren schon keine Mitbürger:inne
 n mehr\, keine Nachbar:innen\, um die sich zu scheren war\, sie waren scho
 n nur noch das „Unglück“\, als die sie die NS-Zeitung der Stürmer in
  jeder Ausgabe bezeichnete. Und ein Abmetzeln des Unglücks\, das war eben
  nur das: ein Kampf für das Glück.\n\nDer Schrecken der Schoah wirkte la
 nge nach\, und wenngleich der Antisemitismus selten ganz verstanden wurde 
 und vor allem nie ein Ende fand\, so wurden Angriffe auf Jüdinnen:Juden d
 ennoch mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt. Ein Antisemit zu sein\, d
 as war etwas\, was sich nur die veruchtesten unter den alten und neuen Anh
 ängern des Nationalsozialismus über sich zu sagen trauten. Aber: Gerade 
 weil das Verständnis des Antisemitismus gering blieb\, war und ist eine s
 tändige Erneuerung des Tabus bis heute nötig\, um erneute Exzesse gegen 
 Jüdinnen:Juden zu verhindern. Denn dass sie „unser Unglück“ sind\, d
 as glauben insgeheim immer noch viele\, und diejenigen\, die bereit sind\,
  dies offen zu äußern\, mehren sich. Es ist kein festes Tabu\, es ist br
 üchig.\n\nEs ist daher zweierlei zu tun: Zum einen ist das Erinnern wachz
 uhalten an das\, was geschah\, auf dass es in diesem Ausmaß nie wieder ge
 schehe\; es ist zum anderen das Wissen über Antisemitismus zu vergrößer
 n und zu mehren. Denn: Die Menschlichkeit\, die mit den Menschenrechten ve
 rteidigt werden soll\, war noch nie\; ihr ständiges Anrufen ist Phrase\, 
 nicht mehr\; sie reicht nicht\, um uns als Menschen vor dem zu bewahren\, 
 was anhaltend droht: entweder Opfer oder Monster zu werden.\n\nWir gedenke
 n der Pogromnacht am 9. November um 17 Uhr am Karl-Heine-Platz in Plagwitz
 . Kommt dazu.\n\n\nhttps://www.alea-le.org/\n\nhttps://www.planlos-leipzig
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