BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:3941@planlos-leipzig.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20230315T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20230315T190000
DTSTAMP:20230220T095634Z
URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/arbeit-dienst-und-fuehrung-am-b
 eispiel-des-leipziger-ruestungskonzerns-hasag/
SUMMARY:»Arbeit\, Dienst und Führung« am Beispiel des Leipziger Rüstung
 skonzerns HASAG. Buchvorstellung und Gespräch mit Nikolas Lelle und Marti
 n Clemens Winter
DESCRIPTION:\n\n\n\n&nbsp\;\n\nDie Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Ge
 schichte eines überhöhenden Selbstbildes. Eine lange Geschichte des Anti
 semitismus\, die der Nationalsozialismus noch einmal radikalisierte. Deuts
 ch sollte eine Arbeit sein\, die der Volksgemeinschaft diente. Unter Verwe
 is auf »deutsche Arbeit« begründete der Nationalsozialismus nicht nur s
 ein antisemitisches Selbstbild\, sondern auch Praktiken der Verfolgung und
  Vernichtung. In »Arbeit\, Dienst und Führung. Der Nationalsozialismus u
 nd sein Erbe« (erschienen im Verbrecher Verlag) rekonstruiert Nikolas Lel
 le diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Das Buch wird in der
  Abendveranstaltung vorgestellt und mit aktuellen Forschungen zu einem lok
 alen Beispiel verbunden: Die Leipziger Hugo Schneider AG (HASAG) war einer
  der größten Rüstungsproduzenten im nationalsozialistischen Deutschland
  und galt als »NS-Musterbetrieb«. Zugleich wurden in den Zwangsarbeits- 
 und Konzentrationslagern der Firma zehntausende Menschen aus ganz Europa b
 rutal ausgebeutet und nach »Arbeitsfähigkeit« selektiert. Tausende Jüd
 innen und Juden starben in den Lagern der HASAG im von den Deutschen beset
 zten Polen. Lesung und Diskussion widmen sich diesem Zusammenhang von Inkl
 usion und Exklusion durch »deutsche Arbeit« und der Verbindung von »Bet
 riebsgemeinschaft«\, Zwangsarbeit und Vernichtung im Nationalsozialismus.
 \n\nDr. Nikolas Lelle arbeitet seit 2020 bei der Amadeu Antonio Stiftung a
 ls Projektleiter der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Zuv
 or promovierte er – nach einem Studium der Philosophie und Soziologie in
  Frankfurt am Main und Mainz – an der Humboldt Universität zu Berlin in
  der Sozialphilosophie. \n\nDr. Martin Clemens Winter ist wissenschaftlich
 er Mitarbeiter und Alfred Landecker Lecturer am Historischen Seminar der U
 niversität Leipzig. Er forscht derzeit zu »Unternehmenskultur\, Zwangsar
 beit und Judenmord beim Leipziger Rüstungskonzern HASAG«.\n\nEine Verans
 taltung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig in Kooperation mit der
  Universität Leipzig. Unterstützt von der Alfred Landecker Foundation.\n
 \n\n\nhttps://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/de/zwangsarbeit-in-leipzig/ve
 ranstaltungen/veranstaltungen-archiv/2023/05\n\nhttps://www.planlos-leipzi
 g.org/events/arbeit-dienst-und-fuehrung-am-beispiel-des-leipziger-ruestung
 skonzerns-hasag/
CATEGORIES:Buchvorstellung,Diskussion,Vortrag
LOCATION:Conne Island\, Koburger Str. 3\, Leipzig
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Koburger Str. 3\, Leipzig\,
  04277\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Conne Island:geo:0,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20221030T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR