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 g-und-gespraech-mit-nikolas-lelle/
SUMMARY:Arbeitsideologie im Nationalsozialismus: Die Verflechtungen von Ant
 isemitismus und „deutscher Arbeit“ Vortrag und Gespräch mit Nikolas L
 elle
DESCRIPTION:&gt\;&gt\; Veranstaltungsreihe „Jüdische Zwangsarbeiter:inn
 en in Leipzig“\nArbeit nahm in der Ideologie des Nationalsozialismus ein
 e zentrale Stellung ein. Das nationalsozialistische Verständnis von Arbei
 t war dabei eng mit menschenverachtenden Ideologien wie Antisemitismus\, R
 assismus\, Sexismus\, Antiziganismus und (Sozial-)Chauvinismus verbunden. 
 Für ihre Arbeitsideologie knüpften die Nationalsozialisten an das bereit
 s im 19. Jahrhundert entstandene Konzept der „deutschen Arbeit“ an. Da
 mit wurden rassistische und antisemitische Fremd- und Feindbilder konstrui
 ert und Zugehörigkeit und Ausschluss aus der NS-„Volksgemeinschaft“ b
 estimmt.\nGemeinsam mit Nikolas Lelle wollen wir die nationalsozialistisch
 e Arbeitsideologie und das Konzept der „deutschen Arbeit“ genauer betr
 achten. Was bedeutete Arbeit in der NS-Gesellschaft? Welche Vorstellungen 
 von Arbeit und Leistung verbanden sich mit dem Begriff der „deutschen Ar
 beit“? Und welche Rolle spielte der Antisemitismus innerhalb dieser Arbe
 itsideologie?\nAusgehend von diesen Fragen nähern wir uns dann dem Zwangs
 arbeitseinsatz von Jüdinnen und Juden aus ideologischer Perspektive. Anha
 nd einer Biografie aus unserer Broschüre wollen wir schließlich nachvoll
 ziehen\, wie sich diese Ideologie konkret auf das Leben eines Menschen aus
 wirkte. Dabei wird sichtbar\, wie eng ideologische Vorstellungen\, gesells
 chaftlicher Ausschluss und die konkrete Praxis von Zwangsarbeit miteinande
 r verbunden waren.\nDie Veranstaltung ist Teil der Reihe: „Jüdische Zwa
 ngsarbeiter:innen in Leipzig“\, die von der Gedenkstätte für Zwangsarb
 eit Leipzig im Rahmen von „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachs
 en“ durchgeführt wird. Im Rahmen des Projektes entstand außerdem die B
 roschüre „Ich halte es hier nicht mehr lange aus … Jüdische Zwangsar
 beiter:innen in Leipzig.“\nVeranstaltungsort: Capa-Haus\nJahnallee 61\,
  Leipzig-Lindenau\nTram 3\, 7\, 8\, 15\, Bus 74\, 130\, 131 (Angerbrücke)
 \nVeranstaltungsreihe „Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig“ \nDo
 nnerstag\, 22. Oktober 2026\, 19 Uhr\, Pöge-Haus\nAusschluss durch Arbeit
 szwang? Verfolgung und Entrechtung jüdischer Leipziger:innen 1933-1939\nV
 ortrag und Gespräch mit Rike Pietrzeniuk\nDienstag\, 3. November 2026\, 1
 9 Uhr\, Stadtbibliothek Leipzig\nVorstellung der Broschüre: „Ich halte 
 es hier nicht mehr lange aus … Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig
 “\n\nhttps://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/de/zwangsarbeit-in-leipzig/v
 eranstaltungen/veranstaltungen-archiv/2026/66\n\nhttps://www.planlos-leipz
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