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SUMMARY:Brände verhindern\, bevor sie entstehen!
DESCRIPTION:Deutschland im Herbst 2023: einmal mehr sind es Geflüchtete\, 
 an denen sich Politik abarbeitet. Menschen\, die aus Not und Elend und nic
 ht selten aus Angst um ihr Leben fliehen und zu Sündenböcken deklariert 
 werden. Eine Kaskade der Entmenschlichung und Verachtung\, an dessen Ende 
 nur eine Partei profitiert\, und zwar diejenige\, deren Programm das Trete
 n nach unten ist. Sie spaltet und hetzt und steht am Ende für die hässli
 che Alternative zu Grund- und Menschenrechten. Eine Partei\, von der auch 
 nur die Reichen profitieren.\n\nEs wird unablässig Stimmung gemacht und s
 ubstanzieller Zwist geschürt. Vor den letzten beiden Landtagswahlen\, in 
 denen Deutschland scheinbar aufwachte und erkannte\, dass Faschismus und R
 assismus kein originär ostdeutsches Problem sind\, wurde über Migration 
 geredet\, und zwar unisono durch alle Parteien und alle Medien. Sie diskut
 ierten an den wirklichen Problemlagen vorbei\, als ginge es nicht um bezah
 lbaren Wohnraum in den Städten\, nicht um den gravierenden Lehrer*innenma
 ngel und den Mangel an politischer Bildung\, der sich in den Wahlergebniss
 en der Faschisten widerspiegelt. Es wurde diskutiert\, als seien Menschen\
 , die fliehen\, das eigentliche Problem. Man will auch nicht begreifen\, d
 ass die Übernahme von Themen und Sprache\, das Schüren von Vorurteilen g
 egen Minderheiten\, am Ende nicht die Faschist*innen kleiner macht\, sonde
 rn sie normalisiert.\n\nAblenkungsdebatten und Angst bestimmen das Bild. Z
 ynische\, menschenverachtende Kampagnen dominieren. Dass die „Ausländer
 “\, wie in den 90er Jahren\, “uns” die Arbeitsplätze wegnehmen\, gl
 aubt keiner mehr. Nun sind es also die Ärzt*innen\, die sie vorgeblich f
 ür sich beanspruchen. Kein Vorwurf ist absurd genug\, als dass er nicht i
 n der Debatte zur Stimmungsmache dienen würde. Eine Stimmung\, in deren W
 irkung schließlich wieder Häuser brennen und kein Tag ohne Angriffe verg
 eht.\nEine schweigende Mehrheit nimmt das zur Kenntnis\, als seien nicht d
 ie Angriffe das Problem\, sondern die Menschen\, welche fliehen. Dass Fluc
 ht triftige Gründe hat\, wird kaum noch erörtert. Die Politiker*innen al
 ler Couleur\, auch der Regierungsparteien\, spielen auf der Klaviatur der 
 Angst und betreiben soziale Abwertung. Auch dieser Entwicklung widersprech
 en wir entschieden und fordern politisch Verantwortliche auf\, zu den von 
 ihnen vorgeblich vertretenen humanistischen Werten zurückzukehren. Wohin 
 das Inkaufnehmen von Hass und Hetze führt\, hat Deutschland schon einmal 
 bitter erlebt. Die Geschichte mahnt uns!\n\nNicht erst jetzt ist es an der
  Zeit\, soziale- und Freiheitsrechte\, ja die Menschenrechte zu verteidige
 n und denen\, die ihren rechten Arm erheben und gegen Schwächere hetzen\,
  in den Arm zu fallen und dem aufsteigenden Faschismus entschlossen entgeg
 enzutreten. Wenn die AfD nach Paunsdorf ruft\, geht es nicht um Lösungen\
 , es geht um Angstmache\, um Hass und Hetze. Es wird Zeit\, dass wir über
  alle Spektren hinweg\, mobilisieren\, um den Faschismus aufzuhalten\, bev
 or aus dem Lodern der Flamme\, ein Flächenbrand wird\, der wie einst im W
 eltenbrand endete.\nIn der Paunsdorfer Hohentichelnstraße soll eine Notun
 terkunft für Geflüchtete entstehen\, für Menschen\, die hier vor Krieg 
 und Verfolgung Schutz suchen. Wir stehen der Form der Unterbringung kritis
 ch gegenüber\, Zelte oder Leichtbauhallen haben wenig mit menschenwürdig
 er Aufnahme zu tun. Während börsennotierte Immobilienunternehmen in der 
 Stadt Profite mit dem Gemeingut Wohnen machen und andere Eigentümer Geld 
 daran verdienen\, Wohnraum leer stehen zu lassen\, muss die Stadt Leipzig 
 zu solchen Notlösungen greifen. Bereiten wir den ankommenden Menschen ein
  solidarisches Willkommen und stehen wir ihnen bei. Lassen wir uns von der
  Hetze der Faschisten nicht entzweien!\n\nKommt am 22. Oktober\, 13.30 Uhr
 \, nach Leipzig-Paunsdorf\, um dem Hass und der Hetze von AfD und Co. deut
 lich zu widersprechen!\n\nhttps://platznehmen.de/2023/10/17/braende-verhin
 dern-bevor-sie-entstehen/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/braend
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