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 generalverdacht-wie-mit-dem-mythos-clankriminalitaet-politik-gemacht-wird/
SUMMARY:Buchbesprechung mit Diskussion &quot;Generalverdacht – Wie mit de
 m Mythos Clankriminalität Politik gemacht wird&quot;.
DESCRIPTION:\n\n02.02. im Pöge-Haus. Beginn um 19:00. Kostenfrei. Essen ge
 gen Spende ab 18 Uhr.\n\n„In den letzten Jahren ist eine intensive Debat
 te um das Thema »Clankriminalität« entbrannt. Wer der Berichterstattu
 ng folgt\, gewinnt zuweilen den Eindruck\, dass »Clans« eine Art Staat 
 im Staate seien. […] Was wie ein Endzeitszenario anmutet\, ist vor alle
 m ein Schreckgespenst aus dem Boulevard\, das sich nur allzu gut verkaufe
 n lässt. Und an dessen Spuk nicht nur etliche Journalist*innenkarrieren h
 ängen\, sondern auch eine Reihe politischer Vorhaben: ein verschärftes 
 Abschiebungsregime etwa\, der Entzug\nvon Staatsbürgerschaften\, oder erw
 eiterte Befugnisse für die Polizei.“\nhttps://edition-nautilus.de/progr
 amm/generalverdacht/\n\nAuch in Leipzig lässt sich spüren\, wie mit dies
 em Mythos Politik gemacht wird. So versucht die Politik aktuelldurch da
 s Errichten einer Polizeiwache auf der Eisenbahnstraße ihren Einfluss a
 uf den Kiez auszuweiten. Doch was hat es eigentlich mit der Clan-Debatte a
 us kriminologischen\, rechtswissenschaftlichen\, soziologischen und femini
 stischen Perspektiven auf sich? Wer ist gemeint\, wenn von Clans gesproche
 n wird? In welcher Tradition stehen Kriminalisierungsstrategien im Umgang 
 mit Migration in Deutschland? Welche Stereotype sind in der Clan-Debatte a
 m Werk\, und welche Folgen hat die Stigmatisierung für die betroffenen Me
 nschen?\n\nZwei Herausgeber*innen – Michèle Winkler und Mohammed Ali Ch
 ahrour – freuen sich\, mit euch darüber ins Gespräch zu kommen. Außer
 dem wird Copwatch Leipzig mit einem Infostand zugegen sein! Kommt also am 
 2.2. abends ins Pöge-Haus!\n\nMichèle Winkler ist Wirtschaftswissenschaf
 tlerin und seit 2017 politische Referentin beim „Komitee für Grundrecht
 e und Demokratie“ in Köln. Sie ist unter anderem Expertin für Versamml
 ungsrecht und arbeitet zur Kritik staatlicher Gewaltinstitutionen\, insbes
 ondere der Polizei. Das 1980 gegründete Grundrechtekomitee tritt für die
  Verteidigung und Ausweitung der Grund- und Menschenrechte\, sowie für ra
 dikale Demokratie ein.\n\nMohammed Ali Chahrour ist Politik- und Sozialwi
 ssenschaftler. Er war mehrere Jahre für Reporter ohne Grenzen in der Noth
 ilfe von Journalist*innen tätig. Aktuell gibt er Seminare zu Fragen der A
 ntidiskriminierung und Diversität. 2019 startete er mit Freund*innen die 
 Initiative Kein Generalverdacht\, um auf die rassistische Stigmatisierung 
 durch das Narrativ der »Clankriminalität« aufmerksam zu machen. Seither
  informiert und publiziert er zum Thema Antirassismus.\n\n\n\nhttps://www.
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