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SUMMARY:Bure (FR): GARE Á LA REVANCHE!
DESCRIPTION:Cigéo blockieren – Verteidigen wir den alten Bahnhof von Lum
 éville gegen die Atomindustrie!\nWir unterstützen den Aufruf „ LA MANI
 F‘ DU FUTUR“\, zur gemeinschaftlichen  Anti-Atomkraft-Demonstration a
 m 20. September 2025 in der Nähe von Bure: Dort\, wo der französische St
 aat 500 m unter der Erde seine radioaktivsten Abfälle vergraben will und 
 damit künftigen Generationen das giftige Erbe des vermeintlichen Motors v
 on Wohlstand und Fortschritt aufbürdet.\n\nSo erklärt sich der gemeinsam
 e Slogan\, der das Recht künftiger Generationen auf einen lebenswerten Pl
 aneten fordert. Wir rufen zur Mobilisierung auf und dazu\, sich dem autono
 men Block anzuschließen: Für die Verteidigung von „La Gare“\, gegen 
 die Atomkraft und ihre beschissene Welt! Es ist müßig\, darüber zu disk
 utieren\, ob angesichts von Krieg\, Klimakatastrophen und dem allgemeinen 
 Zustand des Planeten die Belastung künftiger Generationen durch radioakti
 ven Abfall unser dringendstes Problem ist. Aber die Notwendigkeit\, den Ab
 fall für Jahrtausende von der Umwelt zu isolieren\, macht eines deutlich:
  Atomenergie ist weder billig noch sicher!\n\nWarum ist eine Demonstration
  für zukünftige Generationen\,\nwarum ist der Kampf gegen Atomkraft nich
 t ein Phänomen der Vergangenheit?\n\nDie Gefahr eines weltweiten Atomkrie
 gs ist so aktuell wie nie zuvor seit dem Ende des Kalten Krieges. Die Atom
 mächte verteilen die Welt neu\, und Frankreich pokert um seinen Anteil am
  Kuchen. Ein gefährliches Spiel: Während die Ukraine militärisch unters
 tützt wird und sogar die Entsendung französischer „Friedenstruppen“ 
 vorgeschlagen wird\, blüht die französisch-russische Zusammenarbeit im A
 tomsektor. So konnte Frankreich erfolgreich die Sanktionierung von  Kernb
 rennstoffen verhindern und lieferte nach Beginn der Invasion sogar Bauteil
 e für die Atom-U-Boote der russischen Flotte. Jene Atomstreitmacht\, gege
 n die Macron der EU kürzlich vorschlug\, sich unter dem Schirm französis
 cher Raketen zu schützen – eine umwerfende Hinterlist!\n\nIm zivilen Be
 reich ist die Lage kaum besser. Mit der „relance de nucléaire“ macht 
 sich Frankreich zum Vorreiter einer Rückkehr in die globale nukleare Zuku
 nft. Im Rahmen einer angeblich grünen Energiewende will der Staat sein oh
 nehin schon riesiges Atomprogramm weiter ausbauen: Verlängerung der Laufz
 eiten der Kraftwerke\, Bau neuer Reaktoren\, Ausbau der Anlage in La Hague
 … und erhöht damit nicht nur das Unfallrisiko\, sondern produziert auch
  immer mehr hochradioaktiven Müll\; Lagerdauer: 100.000 Jahre. Bestimmung
 sort: Bure.\n\nUnterdessen wird der Bau dieser pharaonischen Deponie immer
  konkreter: Anfang 2023 wurde der Antrag auf  Baugenehmigung (DAC) für d
 as Projekt eingereicht. Anfang letzten Jahres leitete ANDRA eine neue Entw
 icklungsphase ein\, die mit verschiedenen Vorbereitungsarbeiten einhergeht
 \, wie z. B. der Einrichtung neuer Bohrstellen\, archäologischen Ausgrabu
 ngen sowie dem Bau mehrerer Plattformen. In dieser Entwicklungsphase werde
 n auch über 500 Grundstücke enteignet\, die für die Umsetzung des Proje
 kts benötigt werden.\n\nDer ehemalige Bahnhof von Luméville\, seit 2007 
 ein zentraler Widerstandsort des Anti-Cigéo-Kampfes\, ist ebenfalls betro
 ffen. Der „Bahnhof“ liegt direkt an der künftigen Castor-Strecke\, au
 f der die radioaktiven Abfälle transportiert werden sollen\, und stellt e
 ine rechtliche und physische Barrikade dar\, die den Bau des Projekts dire
 kt behindert. Seit der gewaltsamen Räumung der Waldbesetzung steht der Wi
 derstand in Bure also vor einer neuen Konfrontation mit der Atommafia und 
 den staatlichen Behörden\, die sie schützen.\n\nNein\, der Kampf gegen d
 ie Atomkraft ist leider kein Phänomen der Vergangenheit\, er ist aktuell 
 und heute notwendiger denn je! Wir müssen Wege finden\, um die Schwäche 
 der Bewegung zu überwinden und in die Offensive zu gehen! Genauso wie wir
  aus der Isolation herauskommen und eine lebendige Konvergenz mit anderen 
 sozialen und ökologischen Kämpfen entwickeln müssen. Die Zeit drängt a
 ngesichts der sich abzeichnenden Katastrophe und die Zukunft hängt von un
 serem gegenwärtigen Handeln ab!\n\nWarum braucht eine Demonstration für 
 zukünftige Generationen\neinen Block für einen alten Bahnhof?\n\nZum Zei
 tpunkt der Demonstration wird der Bahnhof möglicherweise eine illegale Be
 setzung sein und ernsthaft von Räumung bedroht. Eine Situation\, auf die 
 wir uns seit vielen Jahren vorbereiten. Die vergangenen Mobilisierungen ha
 ben vielleicht den einen oder anderen an die Geschichte des Jungen erinner
 t\, der immer wieder vor dem Wolf warnte\, bis ihm niemand mehr glaubte. 
 „Jetzt oder nie!“ Das mag dieses Mal auf den Bahnhof zutreffen\, aber 
 ganz sicher nicht auf den Kampf gegen die Atomkraft. Ja\, es besteht dring
 ender Handlungsbedarf. Aber wenn man bedenkt\, dass das Thema auch in den 
 nächsten 100.000 Jahren aktuell bleiben wird\, ist es ein zweischneidiges
  Schwert\, bei jeder zweiten Mobilisierung zur „letzten Schlacht“ aufz
 urufen.\n\nNein\, der Kampf gegen Cigéo wird nicht mit der Räumung (oder
  der versuchten Räumung) des Bahnhofs enden\, aber der Verlauf dieses Kon
 flikts wird die Grundbedingungen des Widerstands verändern… Nicht nur d
 ie zukünftige Abwesenheit des Ortes als logistische Ressource des Kampfes
  wird eine Lücke hinterlassen\, die es zu füllen gilt. Mit „La Gare“
  würde auch die letzte „offene Front“ des Kampfes gegen Cigéo in abs
 ehbarer Zeit verschwinden. Die polizeiliche Besetzung des Gebiets\, die Re
 pression sowie die weitere Militarisierung der Zone\, die die Räumungsakt
 ion mit sich bringen wird\, werden auf lange Sicht eine alltägliche Reali
 tät bleiben. Es liegt an uns\, den Kampf um den Bahnhof auf eine Weise zu
  führen\, die es uns ermöglicht\, Erfahrungen und Kraft für zukünftige
  Kämpfe zu sammeln.\n\nNatürlich werden wir uns zum Zeitpunkt der Räumu
 ng gegen den Angriff wehren. Aber bis dahin wollen wir nicht passiv bleibe
 n und die Schlange wie ein Kaninchen beobachten\, bis sie gefressen wird. 
 Wir wollen unsere kollektive Kraft gegen diejenigen richten\, die uns und 
 das Leben\, für das wir kämpfen\, bedrohen: selbstbestimmt und zu unsere
 n Bedingungen.\nDenn wenn der Bahnhof eine Barrikade im Kampf gegen das Pr
 ojekt ist\, bedeutet „den Bahnhof verteidigen“ vor allem eines: Cigéo
  angreifen!\n\nWir wollen diesen Block aber auch bewusst in den politische
 n Kontext eines Anti-Atomkraft-Kampfes stellen\, der mehr bedeutet als die
  (dringende) Abschaltung von Atomanlagen\, Müllvermeidung und atomare Abr
 üstung – und noch mehr als ein „Aber nicht vor meiner Haustür“.\n\
 nWir stellen uns gegen das Herrschaftssystem im Allgemeinen! Wir stellen u
 ns gegen Krieg\, Ausbeutung\, Unterdrückung und Ökozid! Wir wollen keine
 n „grünen“ Kapitalismus\, der weiterhin auf (post-)kolonialen und ext
 raktivistischen Strukturen beruht\; ganz und gar nicht! Wir lehnen jede Fo
 rm von systemischer Unterdrückung ab und kämpfen für eine freie und sol
 idarische Gesellschaft. Da dies innerhalb der Anti-Atomkraft-Bewegung leid
 er nicht selbstverständlich ist\, halten wir einen autonomen Block für d
 as geeignetste Mittel\, um an der Mobilisierung teilzunehmen und dort unse
 re eigenen Inhalte sichtbar zu machen: Autonom – anarchistisch – antia
 utoritär!\n\nWir wollen uns vor dem Datum der Räumung (hoffentlich) zusa
 mmenfinden\, um in einem Moment gemeinsamer Stärke unseren entschlossenen
  Widerstand gegen das Atomprojekt vor die Tore der ANDRA zu tragen. Nicht 
 in einer Einheitsfront\, die aus faulen Kompromissen geschmiedet wurde\, s
 ondern in all der Vielfalt und sozialen Breite\, die die Anti-Atomkraft-Be
 wegung seit jeher auszeichnet. Es liegt an jedem Einzelnen\, über den Aus
 druck des Protests zu entscheiden und einen entsprechenden Block zu organi
 sieren oder (wenn es sich damit vereinbaren lässt) sich einer der\nbesteh
 enden Mobilisierungen anzuschließen. Der Block\, den wir organisieren\, w
 ird klar auf die Idee der „taktischen Vielfalt“ setzen und daher keine
 n einschränkenden „Aktionskonsens“ formulieren. Ebenso wird es keine 
 gesonderte Anmeldung bei der Präfektur geben. Was wir uns wünschen\, ist
  ein Tag des gemeinsamen Widerstands: laut und\nfantasievoll\, wütend und
  kreativ\, aufmerksam und entschlossen\, fröhlich und unkontrollierbar!\n
 \n 	Am 20. September alle nach Bure!*.\n\nWeitere Informationen:\n\n 	Bure
 burebure.info\n 	manifbure.fr\n\n*Selbst im Falle einer vorzeitigen Räumu
 ng des Bahnhofs oder eines Demonstrationsverbots werden wir da sein!\n\n\n
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