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 edischen-lebens-im-nachkriegspolen-ausstellungsfuehrung-41/
SUMMARY:Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen.
  Ausstellungsführung
DESCRIPTION:Die Ausstellung im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte 
 und Kultur – Simon Dubnow stellt Fotografien jüdischen Lebens in Polen 
 unmittelbar nach dem Holocaust in den Mittelpunkt. Sie entstand gemeinsam
  mit dem Jüdischen Historischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau\,
  das eine der bedeutendsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte
  bewahrt. Ein einzigartiger Bildbestand insbesondere von Fotoalben gibt Ei
 nblick in die Ambivalenz der ersten Nachkriegsjahre.\n\nDie Besichtigung d
 er Ausstellung ist im Rahmen von öffentlichen sowie gebuchten Führungen 
 möglich. \n\nFotografien sind keine neutrale Dokumentation der Wirklichk
 eit. Deswegen fragt die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Leipziger F
 orschungsinstituts\, welches Interesse Auftraggeber:innen bei der Themenwa
 hl hatten und wie Fotograf:innen mit Motiv und Bildausschnitt den Blick de
 r Betrachtenden lenken. Was wurde für welche Zwecke fotografiert\, was un
 mittelbar in Szene gesetzt\, was ist heute nur mit Hintergrundwissen erken
 nbar? Was bleibt unsichtbar? Und wie prägen die damals entstandenen Fotog
 rafien bis heute das Bild jüdischen Lebens im Nachkriegspolen?\n\nJüdisc
 hes Leben in Polen unmittelbar nach dem Holocaust war voller Ambivalenzen 
 und widersprüchlicher Erfahrungen: zwischen Selbstbestimmung und Gewalt\,
  Trauer und Neuanfang\, Wiederaufbau und Emigration. In Niederschlesien\, 
 auf ehemals deutschem Gebiet\, erlebte jüdisches Leben für einige Jahre 
 eine kurze Blüte. Zeitgleich fanden Übergriffe auf Jüdinnen und Juden s
 tatt\, der größte Gewaltausbruch war das Pogrom von Kielce im Sommer 194
 6. Diese Eskalation war einer der wesentlichen Gründe für die Emigration
  eines großen Teils der Holocaustüberlebenden bis Ende des Jahrzehnts.\n
 \nDie Ausstellung entstand im Rahmen einer Förderung durch die Alfred Lan
 decker Foundation in enger Kooperation zwischen dem Dubnow-Institut in Lei
 pzig und dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau. Sie wird bis Fe
 bruar 2026 in Leipzig zu sehen sein\n\nhttps://www.dubnow.de/veranstaltung
 /der-bestimmende-blick-bilder-juedischen-lebens-im-nachkriegspolen\n\nhttp
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