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 eerer-postmigrantischer-performanceabend/
SUMMARY:ERINNERN\, KÄMPFEN\, TANZEN EIN QUEERER (POST)MIGRANTISCHER PERFOR
 MANCEABEND
DESCRIPTION:\n\nQueere Erfahrungen sind vielfältig. Die Perspektiven und L
 ebensrealitäten von queeren Bi_PoC (Black\, indigenous and People of Colo
 ur)\, migrantischen und postmigrantischen LGBTIANQ* (Lesbian\, Gay\, Bisex
 ual\, Trans*\, Inter*\, Agender\, Nonbinary\, Queer) sind\, nicht nur in O
 stdeutschland\, immer noch kaum sicht- und hörbar. Die Performer*innen Gi
 zem\, Ilgaz und Tafida finden unterschiedliche Formen des kreativen Widers
 tands gegen rassistische und queerfeindliche Normalzustände. Sie eröffne
 n künstlerische Räume\, die (post)migrantische queere Geschichten\, Käm
 pfe und marginalisierte Positionen in den Mittelpunkt stellen.\n\nDer Aben
 d besteht aus vier Teilen:\n(1) Film: 9/8 fight 41 – a 9/8 fight for all
  of us\n(2) Gespräch mit Regisseurin und Performerin Gizem Aksu\, und den
  Performancekünstler*innen Ilgaz &amp\; Tafida\n(3) Performance Tafida\n(
 4) Sound von DJ Ay Ay Ay &amp\; DJ Zagili\n\n9/8 fight 41 – a 9/8 fight 
 for all of us\nTR 2022\, R: Gizem Aksu\, 29 min.\, OmeU (Türkisch mit eng
 lischen Untertiteln)\n\nDer dokumentarische Kurz-Tanzfilm basiert auf Gize
 m Aksus imaginärer Freundschaft mit der Boxlegende Johann Wilhelm “Ruke
 li” Trollmann (1907-1944). Inspiriert vom Kampf von Rukeli Trollman\, de
 r als Sinto vielfältigen Diskriminierungen durch das NS-Regime ausgesetzt
  war und im Konzentrationslager Wittenberge ermordet wurde\, erzählen vie
 r Tänzer*innen vom Kampf für Gerechtigkeit in Istanbul.\n\n\n\nWährend 
 sich Rukelis Geschichte über die Distanz zwischen Generationen und Geogra
 phien bis hin zu den Vierteln Sulukule und Fikirtepe hinausbewegt\, wirft 
 der Film durch die Körper der Tanzenden einen 9/8-Blick auf Istanbul und 
 auf Migration\, Krieg\, Rassismus\, Gewalt\, Verluste und Utopien.\nIm Ans
 chluss Panel mit Gizem\, Ilgaz\, Tafida zu ihren Erfahrungen mit künstler
 ischem Widerstand in Dominanzgesellschaften.Gizem Aksu\nGizem Aksu ist ein
 e unabhängige Choreografin\, Tänzerin und ehemalige Akademikerin aus Ist
 anbul\, die derzeit in Berlin lebt. Aufgrund ihres Enthusiasmus\, mit kün
 stlerischen Experimenten den Boden der Gesellschaftstheorie zu durchwühle
 n und zu erschüttern\, wechselte sie von der Politikwissenschaft zum Tanz
 . Sie schloss zunächst ihr Studium an der Fakultät für Politikwissensch
 aft und Internationale Beziehungen der Boğaziçi-Universität (2010) und 
 anschließend an der Fakultät für zeitgenössischen Tanz der Mimar Sinan
  Fine Arts University (2014) mit Auszeichnung ab.\n\nOriental Dance Perfor
 mance mit Tafida\nTafida ist ein*e in Leipzig lebende Performer*in\, orien
 tal dancer und bildende Künstler*in. Tafida ist ein*e queere Araber*in un
 d hat bereits zahlreiche Performances und Events in Berlin\, Leipzig und D
 resden veranstaltet. Für Tafida ist der Tanz ein Ort der Authentizität\,
  an dem Tafida die Liebe zur Kunst und Musik zum Ausdruck bringt und sich 
 gleichzeitig über die traditionellen Normen des orientalischen Tanzes hin
 wegsetzt. Tafida ist stolz darauf\, eine akzeptierende und unterstützende
  Community zu fördern\, die Individualität und gegenseitiges Wachstum ze
 lebriert.\n\nIlgaz Yalçınoğlu\nIlgaz Yalçınoğlu ist Musikwissenschaf
 tler und Organisator in Berlin. Zusammen mit Ari Kozanoğlu und Sedef Bayr
 am organisiert er Kudur\, eine auf Musik und Performance fokussierte Party
 reihe. Ihr Ziel ist es\, einen sicheren Raum für Feiern\, künstlerisches
  Schaffen\, Liebe zur Musik und einzigartige Talente zu schaffen.\n\nDJ Ay
  Ay Ay &amp\; DJ Zagili (Kudur)\nKudur ist eine Musik- und Performance-Par
 tyreihe\, die von den trans/queeren PoC-Mitgliedern unseres Berliner Kolle
 ktivs veranstaltet wird. Seit dem Start im Juli 2022 sind sie für ihre In
 klusivität\, Kreativität und kulturelle Mischung im Nachtleben der Stadt
  bekannt geworden. Die Gründer Ari\, Ilgaz und Sedef sind im letzten Jahr
 zehnt aus der Türkei nach Deutschland gezogen und teilen die Liebe zu tü
 rkischem Pop und nahöstlicher und mediterraner Musik. Ari ist eine in der
  Türkei geborene queere armenische Person. Ein queerer nicht-weißer cisg
 ender Mann. Er hat vor kurzem sein Masterstudium über queere Verwandtscha
 ft und Wege des Zusammenkommens an der Freien Universität Berlin abgeschl
 ossen. Sie wollten einen Raum schaffen\, der die Normen der Berliner Party
 szene herausfordert und einen Ort des Ausdrucks und der Heilung bietet.\n\
 nBeginn 19 Uhr\, ca. 21 Uhr Performance von Tafida und Sound mit DJ Ay Ay 
 Ay &amp\; DJ Zagili\, Ende 23:30\n\nEine Veranstaltung vom Kültür Kollek
 tiv Leipzig e.V.\n\nDer E I N T R I T T ist frei.\n\n\n\nhttps://utconnewi
 tz.de/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/erinnern-kaempfen-tanzen-
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