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 nsgeschlechtlichkeit/
SUMMARY:Filmscreening: Psychoanalyse &amp\; Transgeschlechtlichkeit
DESCRIPTION:Sigmund Freud ist die grundlegende Einsicht zu verdanken\, dass
  es erst schmerzlicher Mühsal bedarf\, um aus der polymorph-perversen Sex
 ualität des Kleinkindes das hervorzubringen\, was wir als Geschlecht kenn
 en. Doch welche Bedeutung kommt der Anatomie bei der Ausbildung von Geschl
 echt zu? Welche Rolle spielt die Gesellschaft bei der Ausbildung unserer g
 eschlechtlichen Identität? Wie werden Körpererfahrungen und Gesellschaft
 sansprüche im Subjekt verarbeitet? Und ist das bei trans Personen – wie
  oft vorschnell behauptet wird – alles ganz anders?\n\nDer Lesekreis Psy
 choanalyse und Gesellschaftskritik hat sich die letzten Monate mit dem The
 ma Geschlecht und Transgeschlechtlichkeit auseinandergesetzt und versucht\
 , sich diesen Fragen anzunähern. In der Konfrontation mit Transgeschlecht
 lichkeit wird die Psychoanalyse auf die Probe gestellt\, für wie unauswei
 chlich sie eine biologische Zweigeschlechtlichkeit und die Verpflichtung d
 er Persönlichkeit aufs Genital hält. Bei der Beschäftigung mit Transges
 chlechtlichkeit aus psychoanalytischer Perspektive haben die ausgewählten
  Texte uns als Lesekreis vor einige Herausforderungen gestellt\, denn Äu
 ßerungen zu Transgeschlechtlichkeit waren dort rar gesät\, verschiedenen
  Strömungen innerhalb der Psychoanalyse verpflichtet\, und ließen die Fr
 age\, wie das Individuum zu seinem Geschlecht kommt\, schließlich dennoch
  unerledigt. An diesem Abend möchten wir euch einen Einblick in unsere Ar
 beit geben und in Austausch und Diskussion mit euch kommen: inwiefern Gesc
 hlecht womöglich immer erst nachträglich zu dem wird\, was es ist\; wie 
 wir an Jacques Lacan gescheitert sind\; welche Leerstellen sich für uns a
 ufgetan haben und ob man mithilfe der Psychoanalyse überhaupt begreifen k
 ann\, wie Transgeschlechtlichkeit entsteht oder in der Suche nach „Ursac
 hen“ immer schon eine Pathologisierung steckt.\nIm Anschluss an den Einb
 lick wollen wir mit euch einen Film schauen und darüber sprechen\, bevor 
 wir gemeinsam der guten Musik und dem Bier frönen. Der Spielfilm im dokum
 entarischen Stil begleitet die Transition von Jane bzw. James und thematis
 iert dabei zugleich das Mutter-Tochter bzw. Vater-Tochter-Verhältnis\, da
 s durch die geschlechtsangleichenden Maßnahmen auf die Probe gestellt wir
 d.\n&nbsp\;\n\n 	18:00 Uhr: Vorstellung des Lesekreises Psychoanalyse &amp
 \; Gesellschaftskritik und seiner Beschäftigung mit psychoanalytischen Th
 eorien zu Transgeschlechtlichkeit\n 	19:30 Uhr: Secret Filmscreening mit a
 nschließender Diskussion (OmeU)\n 	22:00 Uhr: Bar\, Musik\, Schnattern\n\
 n\nhttps://translibleipzig.wordpress.com/lekturekurse-2/psychoanalyse/\n\n
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 schlechtlichkeit/
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