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 eben-kampf-und-tod-im-warschauer-ghetto-eine-wanderausstellung-der-juedisc
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SUMMARY:Finissage der Ausstellung »Der bestimmende Blick. Bilder jüdische
 n Lebens im Nachkriegspolen« mit Vortrag »Leben\, Kampf und Tod im Warsc
 hauer Ghetto. Eine Wanderausstellung der Jüdischen Gemeinde West-Berlin\,
  1963«
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, 26. Februar 2026\, 17 Uhr endet die Ausstellung
  »Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen«. A
 us diesem Anlass lädt das Dubnow-Institut zu einer Finissage in seine Rä
 umlichkeiten ein. Die Ausstellung entstand gemeinsam mit dem Jüdischen Hi
 storischen Institut Emanuel Ringelblum in Warschau\, das eine der bedeuten
 dsten Sammlungen zur polnisch-jüdischen Geschichte bewahrt. \n\nEine and
 ere Ausstellung\, die in den 1960er Jahren in Kooperation mit dem Jüdisch
 en Historischen Institut entstand\, beleuchtet Julia Roos\, eine der drei 
 Kuratorinnen in der Ausstellung\, in ihrem Vortrag. Unter dem Titel »Lebe
 n\, Kampf und Tod im Warschauer Ghetto« stellt sie eine Wanderausstellung
  vor\, die die Jüdische Gemeinde von West-Berlin 1963 anlässlich des 20.
  Jahrestages des Aufstands im Warschauer Ghetto in Zusammenarbeit mit dem 
 Jüdischen Historischen Institut in Warschau durch Westdeutschland schicke
 n wollte. Die gemeinsame Ausstellung stellte eine ungewöhnliche Kooperati
 on über den Eisernen Vorhang hinweg dar. Zudem ist es bemerkenswert\, das
 s sich die Jüdische Gemeinde zu Berlin aktiv an der Erinnerungsarbeit im 
 Land der Täter beteiligt\, während die jüdischen Gemeinden in Westdeuts
 chland zu dieser Zeit weitgehend isoliert vom Rest der Gesellschaft lebten
 .\n\nDie Ausstellung wurde jedoch der Voreingenommenheit und polnischen Pr
 opaganda bezichtigt und nur an wenigen Orten gezeigt. Es war daher schwier
 ig herauszufinden\, was in der Ausstellung zu sehen war: Sie hinterließ k
 aum Spuren. Ihre narrative und visuelle Gestaltung konnte nur über Umwege
  rekonstruiert werden\; die wenigen erhaltenen Dokumente zeigen eine gut d
 urchdachte historische Dokumentation. Die hochwertige Ausstellung\, die vo
 n Joseph Wulf und Bernard Mark wissenschaftlich betreut wurde\, wäre ein 
 wichtiges Gegengewicht zu anderen Ausstellungen der Zeit gewesen\, die oft
  in einer innerdeutschen Debatte stecken blieben. Aber sie geriet zwischen
  die Fronten des Kalten Krieges und der deutschen »Erinnerungsabwehr«.\n
 \nhttps://www.dubnow.de/veranstaltung/finissage-der-ausstellung-der-bestim
 mende-blick-bilder-juedischen-lebens-im-nachkriegspolen\n\nhttps://www.pla
 nlos-leipzig.org/events/finissage-der-ausstellung-der-bestimmende-blick-bi
 lder-juedischen-lebens-im-nachkriegspolen-mit-vortrag-leben-kampf-und-tod-
 im-warschauer-ghetto-eine-wanderausstellung-der-juedisc/
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