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SUMMARY:+++ FREE X ANTIFAS - KATASTROPHALE HAFTBEDINGUNGEN IN DER JVA LEIPZ
 IG +++
DESCRIPTION:11 Stunden Kessel\, Polizeigewalt\, Übergriffe auf Minderjähr
 ige\, Ingewahrsamnahmen\, Genossen in Untersuchungshaft: Das Tag X Wochene
 nde lässt viele schockierende Bilder und Tatsachen zurück.\nWährend die
  bürgerliche Presse zuvor wochenlang Leipziger Chaostage heraufbeschwor\,
  ging die größte Gewalt mal wieder von den Cops aus.\n\nIm Zuge dessen w
 urden in Leipzig von 02.06 bis 04.06 zehn Antifaschisten verhaftet und in 
 Untersuchungshaft in die JVA Leipzig und die Jugendstrafvollzugsanstalt Re
 gis-Breitingen gesteckt\, um ein Exempel an der linken Bewegung zu statuie
 ren.\n\n„Deeskalation durch Stärke“\n\nGanz nach dem Motto „Deeskal
 ation durch Stärke“ ließ Sachsen ein Großaufgebot von gewaltbereiten 
 Uniformierten nach Leipzig karren. Polizeikräfte aus 12 Bundesländern ka
 men samt Wasserwerfern\, Räumpanzern\, Tränengas\, Teleskopschlagstöcke
 n und weiterer gefährlicher Austattung nach Leipzig um Demonstrant:innen
   in Schach zu halten. Auch bayrische Spezialeinheiten wie das USK\, welc
 he u.a. zur innerdeutschen Terrorismusbekämpfung eingesetzt werden\, ware
 n vor Ort.\n\nAus Solidarität mit den nach §129 verurteilten Genoss*inne
 n im Antifa – Ost Verfahren zog es das gesamte Wochenende tausende Antif
 aschist:innen auf die Straße. Um klar zu zeigen: Militanter Antifaschismu
 s ist legitim und notwendig. Denn wie wir alle wissen\, kann man sich bei 
 der Faschismusbekämpfung nicht auf den staatlichen Organe verlassen.\nAls
  Antifaschist:innen werden wir in unserem Kampf um eine befreite Gesellsch
 aft immer unversöhnlich dem bürgerlichen Staat gegenüberstehen.\n\nLebe
 nsgefährliche medizinische Experimente an Gefangenen\n\nDoch damit nicht 
 genug: Nach dem sie unsere Genossen und Freunde eingeknastet haben\, gefä
 hrden sie durch katastrophale Haftbedingungen das Leben eines Gefangenen. 
 Unter den inhaftierten Antifaschisten befindet sich ein Genosse\, welcher 
 auf Medikamente und eine medizinische Versorgung angewiesen ist. Dieser wi
 rd nicht angemessen behandelt\, die Medikation wurde einfach umgestellt un
 d Facharztuntersuchungen verwehrt.\nDesaströse Haftbedingungen und eine u
 nzureichende bis lebensgefährdende medizinische Versorgung sind in Deutsc
 hland keine Seltenheit. Immer wieder liest man von falsch verabreichten Me
 dikamenten\, welche dann als „bedauerliches Versehen“ abgetan werden.\
 nDas spontane Ändern von Medikamenten ist eine gängige Praxis in den Kn
 ästen\, um keine neuen Medikamente bestellen zu müssen. Man könnte auch
  sagen: „Man nimmt halt das was da ist“\, ohne Beachtung der gesundhei
 tlichen Folgen. Diese katastrophalen Bedingungen unter denen sich die Mens
 chen in Haft befinden\, sind nicht hinnehmbar.\n\nFür eine sofortige Frei
 lassung des inhaftierten Genossen!\nWir verurteilen diese zutiefst mangelh
 afte und grob fahrlässige medizinische Versorgung! Die gravierende Versch
 lechterung des Gesundheitszustands unseres Genossen wäre durch eine angem
 essene medizinische Versorgung vermeidbar gewesen und ist Ausdruck eines k
 ranken und absolut menschenverachtenden Justizsystems. Es ist schockierend
  und macht fassungslos\, wie sorglos und fahrlässig  hier mit einem Mens
 chenleben umgegangen wird. Der vermeintliche „Rechtsstaat“ nimmt den T
 od eines jungen Mannes ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf.\n\nLasst uns
  gemeinsam vor der Staatsanwatschaft zeigen\, dass wir um das Leben unsere
 r Genossen kämpfen. Wir wollen auf die Haftbedingungen in den Knästen au
 fmerksam machen und gemeinsam ein Zeichen an die Gefangenen senden: Wir st
 ehen solidarisch mit ihnen\, egal ob drinnen oder draußen: Freiheit entst
 eht als kämpfende Bewegung!\nFreiheit für die Gefangenen rund um Tag X!\
 nFreiheit für alle Antifas!\n\nFREE X ANTIFAS!\n\nwww.freexantifas.org\n\
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