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URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/fuer-einen-antiableistischen-fe
 minismus-praenataldiagnostik-und-die-forderung-nach-reproduktiver-selbstbe
 stimmung/
SUMMARY:Für einen antiableistischen Feminismus?! - Pränataldiagnostik und
  die Forderung nach reproduktiver Selbstbestimmung
DESCRIPTION:VORTRAG UND DISKUSSION\nEinlass: 19:30 Uhr\, Start: 20:00 Uhr\n
 \nDie Forderung nach sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung ist ein 
 feministischer Grundkonsens. Ein tabufreier\, legaler und kostenloser Zuga
 ng zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen ist Voraussetzung für die Über
 windung der patriarchalen Fremdbestimmung von Menschen\, die schwanger wer
 den können. Bis hier hin ist die Selbstbestimmungs-Forderung der pro choi
 ce Bewegung recht eindeutig. Schwangere Personen sollen selbst entscheiden
  können\, ob sie die Schwangerschaft austragen oder abbrechen wollen.\nAb
 er wie lässt sich diese Forderung ausformulieren bezüglich der immer wei
 ter fortschreitenden Ausweitung und Normalisierung von Pränataldiagnostik
 ?!\nPränataldiagnostik\, also vorgeburtliche Untersuchungen des Embryos b
 zw. Fötus\, sind aus der Schwangerschaftsbegleitung nicht mehr wegzudenke
 n. Die allermeisten vorgeburtlichen Untersuchungen zielen allerdings nicht
  darauf ab\, Erkrankungen zu erkennen und somit behandeln zu können. Sond
 ern es geht vor allem darum\, Hinweise für das Vorliegen von Behinderunge
 n beim Fötus zu entdecken bzw. auszuschließen. Die einzige Alternative z
 um Austragen der Schwangerschaft ist bei einem auffälligen Befund ein Sch
 wangerschaftsabbruch aufgrund der Behinderung.\nIn welche gesellschaftlich
 en Normen und Machtstrukturen sind die aktuelle Praxis und die Entscheidun
 gen werdender Eltern eingebettet? Und wie sieht eine intersektional femini
 stische Perspektive hierzu aus?\nIm Input werden zunächst die medizinisch
 en und rechtlichen Grundlagen der Pränataldiagnostik vorgestellt. Danach 
 wird ein Überblick über aktuelle Entwicklungen und feministische Perspek
 tiven auf vorgeburtliche Untersuchungen gegeben. Anschließend gibt es Zei
 t für Fragen und zur Diskussion.\n\nDer Vortrag richtet sich an alle Inte
 ressierten und es ist kein Vorwissen nötig. Die Veranstaltung ist kostenl
 os zu besuchen. Wir weisen darauf hin\, dass der Veranstaltungsraum leider
  nicht rollstuhlgerecht ist.\nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit 
 weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und dem Jugendphase e.V. st
 att.\n\nTaleo Stüwe (keine Pronomen o. er/ihm) ist Mediziner* und Mitglie
 d bei Doctors for Choice Germany. Taleo arbeitet im Fachbereich Mensch und
  Medizin des Gen-ethischen Netzwerks (GeN) zu den Schwerpunktthemen Präna
 taldiagnostik\, Präimplantationsdiagnostik und Reproduktionstechnologien 
 sowie zu den daran geknüpften (queer*)feministischen und behindertenpolit
 ischen Debatten. Taleo ist u.a. aktiv in der AG Reproduktive Gerechtigkeit
  und im reproduktionspolitischen Netzwerk PRiNa.\n\nLinks:\nDoctors for Ch
 oice Germany: https://doctorsforchoice.de/\nGen-ethisches Netzwerk e.V.:
  https://gen-ethisches-netzwerk.de/\nPRiNa: https://www.uni-giessen.de/d
 e/fbz/zentren/ggs/prina\n\nhttps://prochoiceleipzig.wordpress.com/termine-
 events/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/fuer-einen-antiableistis
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 elbstbestimmung/
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