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 nern-heisst-handeln/
SUMMARY:Gegen Jeden Antisemitismus - Erinnern heißt handeln
DESCRIPTION:Vor einem Jahr ereignete sich das größte antisemitische Pogro
 m seit der Shoa\, bei dem über 1000 Menschen brutal ermordet wurden\, dav
 on allein 300 beim Angriff auf das Nova Festival. Dabei kam es zu zahlreic
 hen Vergewaltigungen\, misogyner Gewalt und zur Verschleppung von über 25
 0 Geiseln in den Gazastreifen. Noch immer befinden sich 101 Geiseln in der
  Gewalt der Hamas.\n\nTrotz der unfassbaren Brutalität dieser Angriffe ve
 rschwand die anfängliche\, wenn auch zögerliche Solidarität mit Israel 
 schnell aus der Öffentlichkeit. Anstelle einer konsequenten Verurteilung 
 des Terrors erlebten wir entweder Stille oder - in klassischer Täter-Opfe
 r-Umkehr - eine Schuldzuweisung an Israel. Schnell wurde das antisemitisch
 e Massaker zum Befreiungsschlag umgedeutet und Terroristen zu Widerstandsk
 ämpfern verklärt.\n\nIm Kampf gegen den sogenannten &quot;Unrechtsstaat&quot; verb
 ünden sich seitdem die verschiedensten Akteure. Von Islamisten\, Nazis\, 
 Pazifisten und Künstler*innen bis hin zu Teilen der Linken wird der auf I
 srael projizierte Judenhass als Palästina-Solidarität getarnt. Sich selb
 st als progressiv verstehende Strukturen relativieren oder leugnen die mis
 ogyne Gewalt und übersehen gerne die frauenverachtende Ideologie der Isla
 misten.\n \nLeider überrascht uns diese Entwicklung auch in linken und f
 eministischen Kreisen nicht. Seit Jahren versuchen autoritär-kommunistisc
 he und antisemitische Gruppen\, linke Proteste und Organisationen zu unter
 wandern. Ob bei den 1. Mai-Demonstrationen\, bei denen soziale Kämpfe imm
 er mehr in den Hintergrund zu rücken scheinen und stattdessen mit geschwe
 nkter Palästina-Flagge zur Intifada aufgerufen wird. Oder bei antifaschis
 tischen Protesten gegen die AfD\, die durch einen eigenen Palästina-Block
  instrumentalisiert werden.\nDabei schrecken sie auch nicht davor zurüc
 k\, über Jahrzehnte aufgebauten Freiräumen und linken Strukturen durch B
 oykottaufrufe zu schaden oder diese anzugreifen\, wenn sie sich israelsoli
 darisch positionieren.\n \nBesonders deutlich zeigt sich dieses Phänomen
  an den Universitäten. In zahlreichen Besetzungen und Hamas-Unterstützer
 camps sind Rufe und Schriftzüge wie „Yallah Intifada“ mehr als selbst
 verständlich. Unter dem Deckmantel des antirassistischen Kampfes gegen de
 n Imperialismus werden so Vernichtungsfantasien verbreitet.\n\nNoch unver
 blümter hetzt die Gruppe Handala gegen den jüdischen Staat. Die sich se
 lbst so nennende &quot;Palästina-Gruppe Leipzig&quot; organisiert seit dem letzten 
 Jahr  pro-palästinensische Demonstrationen\, in denen regelmäßig die H
 amas legitimiert wird. Für den Jahrestag des Massakers plant sie am 7.10.
  eine Demo unter dem Motto &quot;76 Jahre Besatzung. 76 Jahre Widerstand. Frei
 heit für Palästina!&quot;. Anteilnahme mit den über 1000 Opfern des Pogroms
 \, den Frauen\, welche unvorstellbare sexuelle Gewalt erlitten\, sowie den
  Geiseln\, welche nach Gaza verschleppt wurden und deren Angehörigen\, Fe
 hlanzeige.\nDenn jeder Widerstand gegen &quot;den Kolonialismus&quot; sei legitim\
 , ganz gleich welche Form dieser annehme.  Eine vornehmlich antirassisti
 sche Argumention dient dabei dazu\, den eigenen Antisemitismus zu legitimi
 eren. Diesen grundlegenden Mangel an Empathie zeigten Handala und assozii
 erte Gruppen schon direkt nach dem Pogrom\, in der Legitimierung der mörd
 erischen Gewalt\, dem Abreißen von Plakaten der Geiseln\, der offenen Leu
 gnung des gezielten Einsatzes sexueller Gewalt während der &quot;Al-Aqsa-Flut&quot;
  und jetzt in der Durchführung einer de facto Pro-Hamas Demonstration am 
 Jahrestag des Überfalls. Die schon vor dem Massaker kaum verhüllte antis
 emitische Agitation dieser Gruppen zeigte sich in den letzten 12 Monaten n
 och ungenierter und immer wieder triefend von mörderischen Israelhass und
  Erlösungsantisemitismus.\nUnter der Parole &quot;Globalize the Intifada&quot; reih
 en sie sich damit in die Melange unteschiedlichster Akteure ein\, die den 
 jüdischen Staat analog zu Hamas\, Hisbollah und der islamischen Republik 
 in einer historisch einzigartigen Situation der Schwäche sehen. Diese Lag
 e wollen sie ausnutzen um dem &quot;siedlerkolonialistischen Apartheidstaat&quot; de
 n letzten Stoß zu geben und so in Konsequenz der Vertreibung und Ermordun
 g von Millionen Menschen den Weg zu ebnen. \nWir können diesen antisemit
 ischen Normalzustand nicht unwidersprochen hinnehmen!\n\nUm den Opfern vom
  7.10. zu gedenken und der antisemitischen Internationalen entschieden ent
 gegenzutreten wollen wir am 13.10. um 18 Uhr für eine radikale\, emanz
 ipatorische Linke demonstrieren\, die den Kampf gegen Antisemitismus ernst
  meint und sich solidarisch an die Seite Israels stellt.\n \nAm Israel Ch
 ai!\nBring them home now!\n\nhttps://reclaimantifa.noblogs.org/\n\nhttps:/
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 -handeln/
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