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SUMMARY:Gespräch: &quot;Solidarität untereinander üben – alle sind gle
 ich&quot;
DESCRIPTION:+++ Rahmenprogramm zur Wanderausstellung »Die Verleugneten. Op
 fer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute« +++\nAusstellung im 
 Neuen Rathaus der Stadt Leipzig (Untere Wandelhalle) vom 27. Januar bis 30
 . März 2026\n\nDas Leben und Überleben im KZ-System hing von vielen Fakt
 oren ab. Wie agierten die „Blockältesten“ oder „Kapos“? Wie graus
 am handelten die SS-Wachmannschaften? Welche Arbeiten oder Essensrationen 
 wurden zugeteilt?\n\nEin wichtiger Faktor beim Überleben in den Konzentra
 tionslagern war die Solidarität unter den Häftlingen. Emil Carlebach\, d
 er ab 1937 wegen seiner KPD-Mitgliedschaft in Dachau und Buchenwald inhaft
 iert war und nach der Befreiung 1947 Mitbegründer der VVN in Frankfurt am
  Main wurde\, beschreibt in Interviews den Kodex der Häftlinge in Buchenw
 ald: „Politische Häftlinge“\, die im KZ den roten Winkel tragen musst
 en\, waren etwa dazu aufgefordert\, Essensrationen gerecht zu verteilen\, 
 allen anderen zu helfen und Solidarität untereinander zu üben. Aber galt
  dieser Kodex wirklich gegenüber allen Häftlingen? Wie stand es um Häft
 linge mit grünem oder schwarzem Winkel – also um Personen\, die als „
 Berufsverbrecher“ oder „Asoziale“ verfolgt wurden? Und wie verhielte
 n sich Gesellschaft und ehemalige Mitgefangene nach der Befreiung der KZs?
 \n\nÜber einige dieser Fragen wollen wir mit Ines Eichmüller ins Gesprä
 ch kommen.\nInes Eichmüller ist Urenkelin eines KZ-Häftlings mit dem sch
 warzen Winkel und zweite Vorsitzende des Verbands für das Erinnern an die
  verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. Sie  studierte Politisch
 e Wissenschaft\, Soziologie und Pädagogik.\n\n&nbsp\;\n\nVeranstaltung de
 r Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinne
 n und Antifaschisten Leipzig e. V. (VVN-BdA Leipzig e.V.) in Kooperation m
 it dem Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsoz
 ialismus e.V. (vevon e.V.)\n\nDie Veranstaltung findet im Rahmen der Wande
 rausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 19
 45 – heute« statt. Ein Ausstellungsprojekt der Stiftung Denkmal für d
 ie ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Koope
 ration mit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die O
 pfer politischer Gewaltherrschaft\nVeranstalter: Stadt Leipzig in Zusammen
 arbeit mit der Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig und der Initiati
 ve Riebeckstraße 63 e.V.\n\nhttps://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/de/zwa
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