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SUMMARY:Heißer Herbst - Wir sind dabei!
DESCRIPTION:\n\nAntiautoritärer Aufruf sich an den sozialen Protesten gege
 n die Preissteigerungen in Leipzig zu beteiligen. Kommt am 5.9. zur Demo a
 m Augustusplatz!\n\nDie letzten Tage des Monats ist das Geld grade immer a
 lle. Bei jedem von uns. Es ist verdammt bedrückend wenn wir abends nicht 
 mit unseren Freund*innen Bier trinken gehen können\, weil wir uns nicht s
 chon wieder was leihen wollen. Wenn der Sportverein gekündigt wird weil d
 ie Waschmaschine kaputt gegangen ist. Die Miete steigt vertraglich jedes J
 ahr aber Hartz4-Satzerhöhung oder der neue Mindestlohn reichen nicht mal 
 um die Inflation auszugleichen. Wir sitzen alle alleine in unseren Wohnung
 en und fürchten uns vor dem Nebenkostenbescheid im Frühjahr. Diese dauer
 nde Armut macht wütend. An vielen Orten der Welt ist es schon am brodeln.
  Auch wir können dass hier schon spüren oder zumindest haben wir das Gef
 ühl bald zu explodieren und warten nur noch gespannt darauf\, dass es los
 geht. Die soziale Spannung ist da. Im Konflikt zwischen Politik/Wirtschaft
  und den Menschen\, die den Scheiß nicht mehr bezahlen wollen\, wissen wi
 r welcher Seite unsere Solidarität gilt\, auch in Sachsen mit der hier vo
 rherrschenden Rechten Hegemonie.\n\nSolidarität heißt für uns nicht Ver
 einzelung\, heißt nicht Befrieden sozialer Gegensätze. Solidarität hei
 ßt für uns Gegenseitige Hilfe\, und zusammenstehen gegen Krisen und Unte
 rdrückung.\n\nUns treibt die Wut auf das Bestehende an!\n\nDoch wo Linksl
 iberale den Begriff der Solidarität komplett sinnentleert haben und solid
 arisch als moralisierend\, obrigkeitshörig und als vereinzelt zuhause zu 
 sitzen umgedeutet wurde\, bleibt uns nur noch die Wut. Die Wut auf alles b
 estehende. Wir sehen wie Konzerne sich die Taschen vollschlagen mit Corona
  Hilfen\, Gasumlagen und neuen Entlastungsplänen. Wir sehen wie die Polit
 iker*innen fette Diäten kassieren\, während sie uns dazu bringen wollen 
 den Gürtel enger zu schnallen und uns das System als das Bestmöglichste 
 zu verkaufen. Und wir sehen ganz genau wie die Bullen das System von Unter
 drückung und Ausbeutung gewaltsam durchsetzen mit Zwangsräumungen\, Haus
 durchsuchungen und Ersatzfreiheitsstrafen. Uns treibt die Wut auf diese Zu
 stände an. Wir sehen all die Ungerechtigkeiten\, wie unsere Arbeit ausgeb
 eutet wird und nur unsere Chefs die Gewinne kriegen. Wir bekommen die Schi
 kane und Prügel der Cops ab. Wir spüren am eigenen Leib\, dass wir am Mo
 natsende durch die Inflation immer weniger zum leben haben. Und wir merken
  schmerzhaft\, wie jedes Jahr unsere Mieten steigen. Wir wissen aber auch\
 , dass an dem System nicht Einzelne schuld sind und dass es auch nicht rei
 cht diese zu beseitigen. Wir wissen\, dass es die kapitalistischen Gesetzm
 äßigkeiten von Spekulation\,fehlender Gewinnausschüttung\, Monopolisier
 ung\, Vermietungsrecht\, Disziplinierung\, Bestrafung und Hierarchien sind
 \, die all diese Probleme hervorbringen und aufrechterhalten. Wir wollen a
 ll diese Mechanismen ändern. Dieses System macht uns verdammt nochmal wü
 tend und ihr werdet unsere Wut noch zu spüren bekommen!\n\nMassenproteste
  nicht den Nazis überlassen!\n\nUns ist bewusst\, dass wir auf der Straß
 e auf Leute treffen werden\, die autoritäre (Schein-)Lösungen propagiere
 n. Wir halten es für sinnvoll und notwendig diesen nicht die Straße zu 
 überlassen\, sondern selbstbewusst und mit eigener Analyse da zu sein. Kl
 are Kante heißt für uns die Querfront auf der Straße zu zerschlagen! Wi
 r werden die Straße nicht den Rechten überlassen! Wer Volk\, Nation oder
  Staat für die Lösung hält\, hat das Problem nicht verstanden. Die Ursa
 chen für das Leid können nicht die Lösungen sein. Ursache von Krieg und
  Krise sind die Ideen von Nationalstaat\, Imperialismus und Kapitalismus.W
 ir wollen zusammen mit den anderen Menschen von unten\, den Ausgeschlossen
 en\, den Marginalisierten kämpfen. Den Leuten\, die von Krise und Kapital
 ismus immer doppelt so hart getroffen werden. Die Menschen\, die der rassi
 stische\, queerfeindliche\, deutsche Mob so gerne seine Wut auf die Verant
 wortlichen spüren lässt. Allein schon deswegen haben Nazis und andere Me
 nschenfeinde nichts in einem Sozialprotest verloren.\n\nUns treibt auch di
 e Hoffnung an auf etwas besseres an\n\nWir haben in den letzten Jahren abe
 r auch Hoffnung bekommen. Durch die letzten Massenbewegungen wie Refugee W
 elcome 2015\, Feministisch Streiken 2018\, Gelbwesten 2019 und Friday for 
 Future 2019 haben wir gesehen\, dass linke Massenproteste möglich sind. W
 ir können (in Krisenzeiten) mit unseren Ideen Menschen auf die Straße tr
 eiben und haben genug Kraft unsere Forderungen zu erkämpfen. Die Krise k
 önnen wir nutzen um neue Forderungen durchzusetzen. Das heißt\, dass wir
  Menschen mit unseren Ideen vertraut machen und Ihnen die Vorteile von ana
 rchistischen und anti-autoritären Lösungen praktisch aufzeigen. Wir denk
 en\, dass gerade die Forderung nach kostenlosem (Nah-)Verkehr\, aufgrund d
 es 9-Euro-Tickets anschlussfähig wäre. Wir können die Verkehrswende nun
  praktisch werden lassen und ein Bereich des öffentlichen Lebens ent-kapi
 talisieren also für alle nutzbar werden lassen. Lasst uns aber besonders 
 auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort hören und Forderungen stellen d
 ie an die aktuellen Bedürfnisse der Menschen anknüpft und die freiheitli
 che Strukturen im hier und jetzt entstehen lassen!\n\nWas wir jetzt tun we
 rden\n\nWir sind ein größerer Zusammenhang antiautoritärer und anarchis
 tischer Menschen aus Leipzig. Aufgrund der Notwendigkeit praktischer Teiln
 ahme an sozialen Bewegungen\, haben wir uns entschieden frühzeitig gegen 
 die Preissteigerungen auf die Straße zu gehen. Wir bereiten uns vor und w
 ollen hiermit möglicherweise manchen Genoss*innen eine Sicherheit geben\,
  freundliche Gesichter anzutreffen\, auch wenn für uns alle noch viele Fr
 agezeichen und Unsicherheiten bezüglich des heißen Herbst existieren. Wi
 r können es nur versuchen.\n\nErste Gelegenheit ist der 5.9.22 um 18:00 a
 m Augustusplatz. Kommt zu unserem Hochtranspi.\n\nLet`s take care of each 
 other so we can be dangerous together!\n\n\n\nhttps://www.planlos-leipzig.
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