BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:1157@planlos-leipzig.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210501T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210501T140000
DTSTAMP:20210419T111818Z
URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/heraus-zum-kaempferischen-1-mai
 -wir-zahlen-nicht-fuer-eure-krise/
SUMMARY:Heraus zum kämpferischen 1. Mai: Wir zahlen nicht für eure Krise!
DESCRIPTION:Die Coronapandemie beschäftigt uns nun seit etwas mehr als ein
 em Jahr und wird voraussichtlich noch eine längere Zeit unsere Leben best
 immen. Währenddessen taumeln wir in eine der schwersten und gravierendste
 n Wirtschaftskrisen.\n\nSeit einem Jahr werden hier die Grundrechte auf ei
 ne Art &amp\; Weise beschnitten\, wie es sich vorher niemand hätte ausmal
 en können. Aus Infektionsschutzgründen müssen sowohl der kulturelle als
  auch der gastronomische Bereich kompromisslos schließen und bereits priv
 ate Treffen im kleinen Kreis werden streng verboten. Während die Profite 
 einiger Konzerne explodieren\, werden wir in einen sinnlosen Freizeitlockd
 own geschickt. Den meisten Lohnabhängigen bleibt es weiterhin nicht erspa
 rt\, in überfüllten Bussen und Zügen zu ihrer Erwerbsarbeit zu fahren. 
 Dort müssen sie – „geschützt“ mit Mund-Nasen-Bedeckung und ein paa
 r Tröpfchen Desinfektionsmittel – die deutsche Wirtschaft stützen. Die
  Folgen dieser Pandemie verdeutlichen die herrschenden Klassengegensätze:
  Je ärmer und prekärer die Lebensverhältnisse der Menschen\, desto eher
  erkranken sie an dem Coronavirus.\n\nFamilien müssen zusätzlich nach de
 r Arbeit oder während des HomeOffice unbezahlt die Bildung der eigenen Ki
 nder übernehmen. Viele Alleinerziehende stehen vor der Situation\, ohne j
 egliche Unterstützung Arbeit\, Kinderbetreuung und Alltag irgendwie bewä
 ltigen zu müssen. Etwas was bereits vor der Pandemie belastend war\, wird
  jetzt nahezu unmöglich. Und wer schon vor der Pandemie in schwierigen Ve
 rhältnissen lebte\, ist jetzt noch stärker gefährdet.\n\nDurch die Ausg
 angsbeschränkungen steigt die häusliche Gewalt gegen Frauen stark an\, d
 a vorher bestehende private Schutzräume oder Rückzugsmöglichkeiten wegf
 allen.\n\nDas Kapital versucht die Krise auf uns Arbeitende abzuwälzen\, 
 indem die Löhne durch Kurzarbeitergeld gekürzt werden und die Konzerne g
 leichzeitig sich mit unseren Steuergeldern subventionieren lassen. Solosel
 bstständige und geringfügig Beschäftigte sind darüber hinaus auf die d
 efizitären staatlichen Hilfen oder das Jobcenter angewiesen. Am Ende werd
 en wir trotzdem mit Entlassungen und mit tariflichen Nullrunden dastehen u
 nd damit mit einer weiteren Verarmung von Teilen unserer Klasse.\n\nAuch d
 er privatisierte Wohnungsmarkt bereitet uns immer mehr Probleme. Immobilie
 nunternehmen\, wie zum Beispiel die Leipziger CG-Gruppe\, spekulieren mit 
 Leipziger Baugrundstücken. Nebenbei echauffiert sich der Chef\, Christoph
  Gröner\, über Menschen\, die in Armut leben und tagtäglich Probleme ha
 ben über die Runden zu kommen.\n\nAndere Immobilienfirmen ignorieren durc
 h die Pandemie bedingte Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen\, setzen Zwang
 sräumungen in Gang und erhöhen weiterhin erbarmungslos die Mieten.\n\nWe
 itere Gewinner dieser Pandemie sind die Konzerne der Pharmaindustrie\, die
  mit dem Verkauf ihrer Impfstoffe Milliarden generieren. Obwohl auf der Ha
 nd liegt\, dass nur ein global gewährleisteter Impfschutz das Virus besie
 gen kann\, sichern sich westliche Staaten teilweise doppelt so viele Impfd
 osen wie nötig. Länder des Trikonts erhalten dagegen nur minimale Impfme
 ngen und haben keine Perspektive auf eine ausreichende Durchimpfung der Be
 völkerung. Die aktuelle Debatte um die weltweite Impfstoffverteilung zeig
 t erneut\, warum es dem Kapitalismus nicht möglich ist\, allen Menschen g
 leichermaßen das Recht auf Unversehrtheit und Gesundheit zu gewährleiste
 n.\n\nImmer wieder wird versucht uns mit der Aussage zu beruhigen\, dass w
 ir mit dem Ende der Coronapandemie in unseren bekannten Alltag zurückkehr
 en können.\n\nDoch wollen wir das überhaupt?\n\nPrekäre Arbeitsbedingun
 gen\, Gängelung durch das Jobcenter\, massiv steigende Mieten\, Leben an 
 und unter der Armutsgrenze und die fast schon vergessene verheerende Klima
 katastrophe. Das kann nicht in unserem Interesse sein!\n\nWir fordern:\n\n
  	ein Ende der weltweiten\, strukturellen Ausbeutung und Unterdrückung de
 r Lohnabhängigen und wie Karl Marx es bereits 1843 schrieb\, “alle Verh
 ältnisse umzuwerfen\, in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein geknecht
 etes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist.”\n 	Die Vergesell
 schaftung aller Produktionsmittel und Überführung in demokratische Verwa
 ltung durch die Lohnabhängigen\,\n 	die sofortige Entprivatisierung der D
 aseinsvorsorge: Gesundheit\, Bildung\, Wohnen\, Mobilität und Kommunikati
 on in gesellschaftliche Hand\,\n 	den Schutz der Freiheitsrechte: Keine Be
 schränkungen des Streik – und Demonstrationsrechts und keine willkürli
 chen Ausgangssperren.\n\nDarum: Heraus zum kämpferischen 1. Mai!\n\n\n\nh
 ttps://www.planlos-leipzig.org/events/heraus-zum-kaempferischen-1-mai-wir-
 zahlen-nicht-fuer-eure-krise/
CATEGORIES:Demo
LOCATION:Alexis-Schumann-Platz\, Alexis-Schumann-Platz \, Leipzig
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Alexis-Schumann-Platz \, Le
 ipzig\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Alexis-Schumann-Platz:geo:0
 ,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20210328T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR