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SUMMARY:Kundgebung - Frauen JVA in Chemnitz
DESCRIPTION:\n\n\n\nWir wollen am 31. Mai gemeinsam zur JVA nach Chemnit
 z fahren\, um den Menschen im Knast zu zeigen\, dass sie nicht alleine un
 d nicht vergessen sind.\n\nKnast bedeutet Isolation\, Fremdbestimmung und 
 Gewalt. Knast soll strafen\, abschrecken und disziplinieren\, damit Mensch
 en sich wieder in die vorgegebene Gesellschaft einfügen. Knast ist dabei 
 ein Mittel des Staates\, die kapitalistische\, rassistische und patriarcha
 le Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten\, die soziale Probleme und gewa
 ltvolles Verhalten erst hervorbringt.\n\n\n\n\n\n\n\n\nKnäste waren schon
  immer Orte\, um Prostituierte/Sexarbeiter*innen\, Bettelnde und jene\, di
 e ihre gesellschaftlich zugeschriebene Rolle nicht erfüllten und unterdr
 ückt wurden\, zu bestrafen und aus dem gesellschaftlichen „Sichtfeld“
  zu entfernen. Auch heute sind es Menschen\, die Armut und Rassismus erfah
 ren\, Geschlechternormen nicht entsprechen\, andere Formen von Diskriminie
 rung erleben oder unter psychischen Erkrankungen leiden\, die mit höherer
  Wahrscheinlichkeit eingesperrt werden als andere (z.B. durch Ersatzfreihe
 itsstrafe oder rassistische Polizeikontrollen). So sitzt ein Großteil der
  Gefangenen aufgrund armutsbedingter „Vergehen“ im Knast.\n\nVor allem
  für Frauen\, trans* und Queers ist die Situation im Knast oft besonders 
 schwer\, da Knast ein patriarchales geschlechterbinäres und gewaltvolles 
 System ist. Spezifische gesundheitliche Versorgung\, Hormonbehandlung oder
  Bildungsmöglichkeiten sind zum Beispiel nicht vorhanden. Isolation von d
 en eigenen Kindern und dem sozialen Umfeld sind weitere Aspekte\, die den 
 Knastalltag bestimmen. Unterstützungsarbeit wird oft von Frauen geleistet
 \, wenn diese dann im Knast sind\, bekommen sie oft kaum Unterstützung vo
 n cis-männlichen Angehörigen.\n\nWir sehen ganz klar\, dass Knäste die 
 Probleme unserer Gesellschaft unsichtbar machen soll\, indem sie Menschen 
 vor unserem Blick verbergen. Wir wollen hingegen eine Gesellschaft\, in de
 r ein gewaltloses und selbstbestimmtes Zusammenleben möglich ist. Eine Ge
 sellschaft\, in der soziale Probleme nicht individualisiert und kriminalis
 iert werden\, sondern in der ihnen kollektiv begegnet wird. Eine Gesellsch
 aft\, in der Menschen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen können u
 nd gewaltvolles Verhallten wirklich aufgearbeitet werden kann. Eine Gesell
 schaft ohne Knäste\, Kapitalismus\, Patriarchat und weißer Vorherrschaft
 . Und wir lassen uns unsere Hoffnung darauf nicht nehmen!\n\nAlso kommt mi
 t uns zur Frauen JVA-Chemnitz und lasst uns für die Gefangenen dort ein p
 aar schöne Momente schaffen. Wir wollen versuchen\, die Isolation wenigst
 ens für den Moment zu brechen – mit Musik\, Grußworten und vielleicht 
 sogar ein paar Live-Acts!\n\nSchaut euch nach gemeinsamen Zug-Anreisen aus
  euren Städten um.\n\n&nbsp\;\n\nHardfacts:\n\n\n- Start: 13 Uhr\n\n- Ort
 : Frauen JVA Chemnitz\n\n\n\n\n\n\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/event
 s/kundgebung-frauen-jva-in-chemnitz/
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