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 -emanzipatorischen-kaempfen-in-china/
SUMMARY:Kundgebung: Solidarität mit den emanzipatorischen Kämpfen in Chin
 a!
DESCRIPTION:Der Ausdruck „Picking quarrels and provoking trouble”\, der
  mit „Streit suchen und Ärger provozieren” übersetzt werden kann\, i
 st Teil von Artikel 293 des Strafgesetzbuchs der Volksrepublik China. Dies
 er Artikel wird immer wieder als Vorwand verwendet\, um repressiv gegen Ak
 tivist*Innen\, Journalist*Innen\, Jurist*Innen in China und ihre emanzipat
 orischen Kämpfe vorzugehen. Mit diesem Gesetz kann jede Handlung\, durch 
 die die Regierung die „öffentliche Ordnung” gestört sieht\, mit eine
 r Höchststrafe von fünf Jahren belegt werden. Die Auslegung dieses Tatbe
 standes ist äußerst willkürlich.\n\nMit diesem und anderen Gesetzen wer
 den sämtliche emanzipatorische Bewegungen\, wie z.B. Arbeitskämpfe oder 
 feministische Initiativen\, unterdrückt. Zum Beispiel wurde der Aktivist 
 Lu Yuyu auf der Grundlage des Strafbestandes „Streit suchen und Ärger p
 rovozieren” verurteilt. Seine Freundin Li Tingyu und er unterhielten ein
 en Blog\, auf dem sie Protestereignisse in China wie Streiks\, Umweltkämp
 fe und Proteste gegen Enteignungen dokumentierten. Unter ebendiesem Vorwan
 d wurden die fünf Aktivist*Innen Wu Rongrong\, Wei Tingting\, Li Tingting
 \, Wang Man und Zheng Churan\, die auch unter dem Namen „Feminist Five
 ” bekannt sind\, im März 2015 für 37 Tage festgehalten. Auch in der St
 adt Hongkong\, die eine rechtlich autonome Einheit innerhalb der Volksrepu
 blik bildet\, hat sich die Lage über das letzte Jahr massiv verschlechter
 t. Besonders das „Nationale Sicherheitsgesetz für Hongkong” kriminali
 siert fast jede oppositionelle Tätigkeit\, hat die Unabhängigkeit der Ho
 ngkonger Justizbehörden beendet und den Institutionen der Volksrepublik q
 uasi uneingeschränkten Zugriff auf politische Gegner*Innen in Hongkong ve
 rschafft.\n\nAuch die Selbstbestimmung von ethnischen Minderheiten\, wie d
 en Uigur*Innen oder Tibeter*Innen\, wird verhindert. Das KP-Regime verfolg
 t insbesondere in der Provinz Xinjiang eine brutale Politik gegenüber der
  uigurischen Bevölkerung und anderen Minderheiten. Getragen von einem zun
 ehmend ethno-nationalistischem Diskurs werden alle Ausdrücke uigurischer 
 Identität als mögliche Anzeichen terroristischer Gefahr unterdrückt\, b
 is zu dem Punkt\, dass Uigur*Innen massenhaft in Lagern inhaftiert werden.
  Im Zentrum unserer Kritik stehen nicht alleine die autoritäre Durchsetzu
 ng der Gesetze der Volksrepublik China. Die Regierung in Peking lässt kei
 nen Raum für emanzipatorische Organisierung und deren Auslebung.\n\nWir w
 ollen auf das zunehmende Unrecht und den immer autoritäreren Charakter de
 s chinesischen Staats aufmerksam machen und diesen nicht länger unkomment
 iert lassen. Dazu organisieren wir\, die Gruppen 左回声Left Echo und de
 r sächsische Ableger der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative
 ”\, eine gemeinsame Kundgebung in Leipzig. Für uns als Akteur*Innen ist
  die politische Auseinandersetzung mit den Verhältnissen in China sehr wi
 chtig\, da besonders in linken Strukturen eine differenzierte Auseinanders
 etzung mit den dortigen emanzipatorischen Kämpfen stattfinden muss.\n\nDi
 e Linke sollte hier einen Gegennarrativ entwickeln\, welcher die neolibera
 le\, geopolitische und nationalistische Interpretation der meisten Medien 
 ablehnt. Die Linke sollte hier eine aktive Rolle einnehmen und zum Beispie
 l die Rolle in Deutschland ansässiger global agierender Konzerne problema
 tisieren\, die von der Ausbeutung und Zwangsarbeit in China profitieren.\n
 \nDeshalb: Kommt zur Kungebung am 17.04. um 14 Uhr auf dem Augustusplatz!\
 n\nFür eine globale linke Perspektive!\nHoch die antinationale Solidarit
 ät!\n\nBitte bringt einen Mund-Nasen-Schutz mit und haltet den Mindestabs
 tand ein!\n\nFür weitere Infos folgt auf Twitter Nika Sachsen und 左回
 声Left Echo\n\nhttps://www.nationalismusistkeinealternative.net/aufruf-zu
 r-kundgebung-am-27-03-solidaritaet-mit-den-emanzipatorischen-kaempfen-in-c
 hina/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/kundgebung-solidaritaet-mi
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