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SUMMARY:Kundgebung und solidarische Prozessbegleitung am 25.08.23 – „Eu
 er Gericht hält uns nicht auf“
DESCRIPTION:Am 25.08.2023 um 9 Uhr ist am Amtsgericht Leipzig eine Genossin
  wegen ihrer Tätigkeit als Anmelderin von zwei Demonstrationen im Jahr 20
 20 angeklagt. Sie hatte zunächst Strafbefehle in Höhe von 5850 Euro erha
 lten\, gegen die sie sich nun vor Gericht zur Wehr setzt.\n\nWas war passi
 ert?\nKonkret werden der Genossin Vorwürfe im Zuammenhang mit zwei Anmeld
 ungen von Versammlungen gemacht. Der erste Vorwurf bezieht sich auf die 
 „Autonome Antirepressionsdemo“ unter dem Motto „Eure Gewalt hält un
 s nicht auf“ am 31.10.2020. Die Anmelderin soll erfolglos auf die Teilne
 hmer:innen eingewirkt haben\, nachdem diese unter anderem Pyrotechnik abge
 brannt haben sollen. Laut Strafbefehl will man ihr dafür eine Geldstrafe 
 von 2700 Euro aufdrücken. Die weiteren Vorwürfe beziehen sich auf die Ku
 ndgebung „Autonome Kiezdemo: Kampf den Faschist:innen in Uniform“ am 1
 3.12.2020. Die ursprünglich als Demonstration geplante Veranstaltung wurd
 e mit Bezug auf die Pandemieverordnungen auf eine ortsfeste Kundgebung bes
 chränkt. Der Anmelderin wird vorgeworfen\, nicht verhindert zu haben\, da
 ss sich aus der Kundgebung heraus Menschen trotz Auflagen in Bewegung gese
 tzt und dabei Pyrotechnik abgebrannt haben sollen. Außerdem wirft die Sta
 atsanwaltschaft ihr vor sie hätte im Verlaufe des weiteren Abends eine Bi
 erflasche in der Hand gehabt. Per Strafbefehl will man sie dafür mit 3150
  Euro zur Kasse bitten.\n\nRepression hat viele Gesichter: das Antifa-Ost-
 Verfahren\, die endlosen Hausdurchsuchungen der letzten Jahre\, die Verbot
 e autonomer Demonstrationen\, die Kriminalisierung von Teilnehmer:innen ei
 ner Spontandemonstration anlässlich der Anschläge in Halle oder jüngst 
 die Repressionswelle rund um den Tag X. Nun will man eben auch noch die An
 melder:innen von Demonstrationen verfolgen. Der ganze Vorgang ist allgemei
 n als Teil eines anhaltenden Vorgehens gegen die radikale Linke in Leipzig
  zu verstehen. Dazu gehört eben auch linksradikalen Protest\, egal ob una
 ngemeldet oder angemeldet\, Teilnehmer:innen oder Anmelder:in zu kriminali
 sieren. Solche Angriffe auf unsere Versammlungen sind nicht neu. So wurde 
 etwa auch dem Anmelder der „Polizeigesetz stoppen“-Demonstration in Dr
 esden 2017 vorgeworfen\, dass Teilnehmer:innen Rauchtöpfe gezündet haben
  sollen und er auch dabei nicht hinreichend auf „seine“ Demonstration 
 eingewirkt habe. Ihm wurde zunächst eine Geldstrafe auferlegt\, die aber 
 letztinstanzlich durch einen Freispruch aufgehoben wurde. Ein anderer Vers
 uch unsere Demonstrationen mindestens erheblich zu erschweren\, war beispi
 elsweise die Verabschiedung des Versammlungsgesetztes in NRW 2021/22 (http
 s://www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de/).\n\nDer Staat zielt dabei dara
 uf ab\, linksradikalen Protest – sei es vorab oder im Nachgang – zu kr
 iminalisieren\, wobei die Repression gezielt Genoss:innen isolieren und ve
 reinzeln soll. Doch wir wissen: Gemeint sind wir alle!\n\nDeshalb\, egal o
 b bei der kritischen Prozessbegleitung bzw. der Teilnahme an der Kundgebun
 g am 25.08.2023 oder anderen Soli-Aktionen: Zeigen wir dem Staat\, dass wi
 r gemeinsam zusammenstehen und unsere Genossin nicht alleine lassen werden
 !\n\nKommt deshalb am 25.08.23 um 8 Uhr zur Kundgebung vor dem Amtsgericht
  oder beobachtet und begleitet den Prozess kritisch ab 9 Uhr im Gerichtssa
 al. Die Genossin freut sich über solidarische Personen im Publikum.\n\nOb
  auf unseren Demos\, den Straßen oder vor Gericht:\nEure Gewalt hält uns
  nicht auf! Wir scheißen auf den Staat und seine Gesetze! Kampf den Fasch
 ist:innen in Uniform!\n\nhttps://antirepression.noblogs.org/post/2023/08/0
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