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 em-rechtsruck/
SUMMARY:NS-Gedenken während und nach dem Rechtsruck
DESCRIPTION:\n\n\nOrt:\nLeipzig\, Altes Rathaus\, Festsaal\n\n\nvom:\n30.06
 .2026\, 18:00 Uhr\n\n\nbis:\n30.06.2026\, 20:00 Uhr\n\n\n\nDie „Zukunft 
 der Erinnerung“ wird unter Historiker*innen\, politischen Bildner*innen 
 und Vertreter*innen einer staatlichen Erinnerungspolitik in den letzten Ja
 hren verstärkt debattiert. Mit der im November 2025 neu vorgelegten Geden
 kstättenkonzeption des Bundes gelangte die Debatte um die Erinnerung an d
 en Nationalsozialismus und seine Gewaltverbrechen an einen neuen Höhepunk
 t. Im Zentrum stehen hierbei die Bedeutung postkolonialer Perspektiven und
 \, dies schon seit längerem\, wie mit dem Verlust an Zeitzeug*innen neue 
 (vor allem digitale) Erinnerungsformate genutzt werden können.\n\nAuch da
 ss der gesellschaftliche Rechtsruck die politische Bildungsarbeit\, insbes
 ondere in Gedenkstätten und Erinnerungsorten\, erschwert und selbige durc
 h Vertreter*innen offen infrage gestellt wird\, ist Teil der Debatte. Dabe
 i wird jedoch die Kernfrage nach der Rolle von Gedenkstätten und inwiefer
 n sie dieser\, wie auch immer diese gefasst wird\, zukünftig noch gerecht
  werden kann\, erstaunlich selten angesprochen.\n\nDabei ist die Geschicht
 e der bundesrepublikanischen Erinnerungslandschaft eine Geschichte von Eri
 nnerungskämpfen. Erst in den 1990er Jahren wurde das NS-Gedenken staatlic
 herseits als „nationale Aufgabe“ definiert und mit entsprechender För
 derung ausgestattet. Die als ursprünglich „widerborstigen Orte“ konzi
 pierten Einrichtungen\, die sich bis dahin kritisch zu nationalen Erzählu
 ngen verhalten hatten\, wurden nun zu „Orten nationaler Bedeutung&quot;. Dies
 es Spannungsfeld gilt es (erneut) zu thematisieren.\n\nEs geht uns um die 
 verbleibenden Handlungsspielräume und mögliche Gegenstrategien. Vor dem 
 Hintergrund werden wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie wer
 den sich die Rahmenbedingungen der NS-Erinnerung möglicherweise veränder
 n? Inwiefern sind politische Positionierungen der Gedenkorte bisher mögli
 ch\, inwieweit sind notwendig? Gilt der Appell des „Nie wieder!“ weite
 rhin und was ist unter ihm zu verstehen?\n\nZu den Gästen gehören:\n\n 	
 Jonas Kühne – Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung 
 mit dem Nationalsozialismus / Vorstand der Gedenkstätte für Zwangsarbeit
  Leipzig\n 	Sabine Reimann – Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / N
 eonazismus an der Hochschule Düsseldorf\n 	Jens-Christian Wagner – Dire
 ktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora\n\nMit eine
 m Input von Cornelia Siebeck (Gedenkstättenreferat Topographie des Terror
 s).\n\nAnmeldeschluss ist der 12. Juni 2026.\nKontakt:\nRené Braun\nveran
 staltungen[at)boeckler.de\n\nhttps://www.boeckler.de/de/aktuelle-veranstal
 tungen-2718-ns-gedenken-waehrend-und-nach-dem-rechtsruck-75455.htm\n\nhttp
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