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URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/one-dimensional-love-polyamorie
 -ausdruck-fortschreitender-verdinglichung-oder-eine-neue-problemloesungsin
 stanz/
SUMMARY:One Dimensional Love: Polyamorie - Ausdruck fortschreitender Verdin
 glichung oder eine neue „Problemlösungsinstanz“?
DESCRIPTION:Zunächst wird der Status quo des Liebens und Begehrens unter p
 ostmoderner Vergesellschaftung analysiert. Dabei wird der Gegenstand aus s
 oziologischer und gesellschaftstheoretischer Perspektive beleuchtet und di
 e strukturellen Veränderungen und Dynamiken seit den ausgehenden 70ern in
  den Fokus gerückt\, welche auf eine Schnelllebigkeit und Fluidität im Z
 wischenmenschlichen deuten. Begibt man sich in den zeitgenössischen Disku
 rs zu Liebe\, Partnerschaft und Sexualität\, lassen sich eine Vielzahl an
  Autoren und Autorinnen ausmachen\, die eine zunehmende Flüchtigkeit und 
 das Schwinden der Legitimationsbasis der romantischen Monogamie diagnostiz
 ieren. Ob Eva Illouz\, Hartmut Rosa\, Niklas Luhmann\, Ulrich Bröckling: 
 Von unterschiedlichsten Theorietraditionen ausgehend diagnostiziert die So
 ziologie eine zunehmende Bindungslosigkeit. Hierbei beschäftigen sich die
  Autoren und Autorinnen nicht selten mit dem Ende von klaren und eindeutig
 en Liebesbeziehungen im Zeitalter der neosexuellen Revolution. Soziologen 
 und Soziologinnen wie Volkmar Sigusch\, Zygmunt Bauman oder Eva Illouz ana
 lysieren hierbei eine zunehmende Bindungslosigkeit und fragen mitunter\, W
 arum Liebe endet bzw. warum man es mit einer Liquid Love zu tun habe. Sie 
 machen hierfür das neoliberale Gebot der Autonomie zum Angelpunkt ihrer K
 ritiken und betrachten kritisch die Verdinglichung des Privaten\, Intimen 
 und Sexuellen.Hinsichtlich der Polyamorie stellt sich hierbei die Frage: S
 ind Phänomen und Aufkommen Ausdruck dieser Verdinglichung oder bietet die
  Polyamorie mitunter eine Chance für eine Beziehungsform\, die sich diese
 r Fluidität widersetzt\, da zwischenmenschliche Bedürfnisse nach Freihei
 t und Sicherheit neu austariert werden?\n\nZum Referenten:Mathias Beschorn
 er ist Historiker und freier Autor. Er schreibt für die Versorgerin\, das
  Soziologiemagazin und das Distanz-Magazin. Er lebt in Leipzig und referie
 rt zu den Themen Postwachstumsideologie und Polyamorie. In seiner Masterar
 beit hat er sich aus historischer und soziologischer Perspektive mit alter
 nativen Beziehungsformen auseinandergesetzt.\n\nDieser Vortrag ist Teil 1 
 von 6 der Reihe &quot;Meinungsmache Nummer 2&quot;.\n\n\n\nhttps://www.planlos-leipz
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