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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Progressive Drogenpolitik zwischen Hedonismus un
 d Gesundheitsprävention
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion: Progressive Drogenpolitik zwischen Hedonismu
 s und Gesundheitsprävention\n\nNach langen Jahren einer dogmengetriebenen
  staatlichen Drogenpolitik mit Fokus auf Kriminalisierung und Abstinenz sc
 heint es nach dem Antritt der neuen Bundesregierung endlich vorsichtige Be
 mühungen zu geben\, einen pragmatischen Umgang mit illegalisierten Substa
 nzen zu finden. Während bei der grundsätzlichen Bejahung einer Legalisie
 rung etwa von Cannabis von der FDP bis zur LINKE fast alle Parteien des de
 mokratischen Spektrums übereinstimmen\, gehen die Vorstellungen über die
  konkrete Ausgestaltung einer progressiven Drogenpolitik hingegen weit aus
 einander.\n\nEinerseits wird als Gegenmodell zur reaktionären Prohibition
 slogik häufig auf die Freiheit des Individuums verwiesen\, uneingeschrän
 kt Konsumentscheidungen ohne Einmischung der Gesellschaft treffen zu dürf
 en – eine Haltung\, die schnell unter Verdacht gerät\, einem blinden He
 donismus neoliberaler Prägung zu folgen.\n\nIm Angesicht der Absurdität 
 der althergebrachten Unterteilung in „harte“ und „weiche“ Drogen s
 owie der Schädlichkeit auch sozial erwünschter Formen des Konsums insbes
 ondere von Alkohol lässt sich auch ein anderes Konzept progressiver Droge
 npolitik formulieren: Dieses setzt Gesundheitsprävention an erste Stelle 
 und nimmt in diesem Zuge eine Neubewertung von Konsumformen anhand ihrer t
 atsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen abseits tradierter sozialer No
 rmen vor.\n\nUnter den Tisch fällt bei aktuellen Diskussionen über eine 
 moderne Drogenpolitik wie so oft die Stigmatisierung derer\, die aufgrund 
 von substanzbezogenen Abhängigkeiten medizinische Versorgung oder Substit
 utionsbehandlungen benötigen. Dieselben gesellschaftlichen Mechanismen\, 
 die das Entstehen dysfunktionaler Konsummuster begünstigen und perpetuier
 en\, verursachen die Ausgrenzung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankung
 en\, auch in eigentlich solidarischen Communitys.\n\nWie eine progressive 
 staatliche Drogenpolitik aussehen muss\, die das gesundheitliche Wohlergeh
 en Konsumierender an erste Stelle setzt\, wie die Stigmatisierung von Mens
 chen mit Substanzabhängigkeiten beendet werden kann und welche Rolle dabe
 i eine solidarische Stadtgesellschaft einnehmen sollte\, wollen wir am Fre
 itag\, dem 03.03.2023 um 19 Uhr im Auditorium der Galerie für Zeitgenöss
 ische Kunst\, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11\, 04107 Leipzig diskutieren mit\
 n\n 	Gerda Matzel\, Hausärzt:in und suchtmedizinische Grundversorgung in 
 Leipzig\n 	Dr. Sven Speerforck\, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik fü
 r Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig\n 	Ann
 egret Wegner\, Sozialtherapeutin und Leiterin der Suchtberatungs- und Beha
 ndlungsstelle „Alternative I“ in Leipzig\n\nVeranstalterin: linXXnet 
 in Kooperation mit dem Kommunalpolitischen Forum Sachsen e.V.\n\nDiese Ma
 ßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom S
 ächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.\n\nhttps://www.facebook.com/
 events/1922953118047135\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/podiumsd
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