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SUMMARY:Räume für Träume – Reclaim the Space!
DESCRIPTION:Leipzig lebt von seiner Kultur – und die freie Szene ist ihr 
 Herzschlag. Doch rechte Angriffe\, gesetzliche Hürden\, Gentrifizierung u
 nd wachsender Kommerz bedrohen unsere Räume\, unsere Vielfalt und unsere 
 Sichtbarkeit in der gesamten Stadt!\nDie Folgen der Corona-Pandemie und de
 s Angriffs Russlands auf die Ukraine wirken als Katalysator für einen Tre
 nd\, der Musikspielstätten\, Kulturschaffende und Kulturräume zunehmend 
 vor enorme Herausforderungen stellt. Steigende Inflation sowie ein veränd
 ertes Ausgehverhalten führen dazu\, dass kulturelle Angebote von Besucher
 :innen spürbar weniger genutzt werden. Mit ausbleibenden Gästen fehlen E
 innahmen für Musikspielstätten und Kulturinstitutionen\, um die laufende
 n Kosten zu decken. Staatliche Sparzwänge in den Haushalten von Stadt\, L
 and und Bund verhindern eine auskömmliche Finanzierung kultureller Angebo
 te.\n\nBesonders in den ländlicheren Regionen Ostdeutschlands geraten ver
 meintlich „linke“ (Kultur-)Räume verstärkt ins Visier rechter und au
 toritärer Akteur:innen. Rechte Mehrheiten in vielen kommunalen Vertretung
 en streichen Fördergelder selbst für langjährig etablierte Akteur:innen
 \, Vereine und Institutionen. Damit brechen Strukturen weg\, die gerade im
  ländlichen Raum auch Anlaufstelle für eine alternative Szene und junge 
 Menschen sind. Diesen aus unserer Sicht problematischen und falschen Entwi
 cklungen wollen wir nicht tatenlos zuschauen!\nKulturszene stärken heißt
  Demokratie stärken!\nWir setzen uns für eine laute\, lebendige und viel
 fältige Kulturszene in Leipzig und darüber hinaus ein! Denn wir sind üb
 erzeugt: Kultur fördert gesellschaftlichen Dialog\, schafft neue Perspekt
 iven und stärkt die Demokratie. Eine Stadt wie Leipzig – und damit auch
  die lokale Politik – muss sich klar zu ihrer vielfältigen und lebendig
 en Kulturszene jenseits der etablierten Leuchttürme bekennen und sie sch
 ützen. Andernfalls droht diese unter dem Druck von Verwertungslogik und P
 rofitinteressen verloren zu gehen.  Dafür braucht es eine auskömmliche 
 Finanzierung\, die auch langfristige Planbarkeit für die Akteur*innen im 
 Kulturbereich ermöglicht. Aber auch bessere politische Rahmenbedingungen 
 von Seiten des Landes und des Bundes\, damit Kulturorte und Spielstätten 
 nicht unter der zunehmenden Gentrifizierung\, welche hier vor Ort in Leipz
 ig mit dem enormen Wachstum der Stadt einhergeht\, verdrängt werden und d
 amit für immer verschwinden.\n\nGleichzeitig braucht es in Leipzig Räume
  für Experimente\, für Neues und eine Förderung neuer Talente und des N
 achwuchses für die Kulturszene. Denn wir wollen\, dass auch künftig jung
 e Menschen Kultur erleben\, erproben und gestalten können!\nRäume für T
 räume … von Morgen!\nKultur spielt im Aufwachsen von jungen Menschen ei
 ne wichtige Rolle. Sie schafft neue Perspektiven\, erweitert den Horizont 
 und schafft Raum für Dialog.\n\nKulturelle Räume bieten Jugendlichen die
  Möglichkeit\, sich auszuprobieren\, sich mit Gleichgesinnten auszutausch
 en und ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Hier werden kreative Ausd
 rucksformen gefördert und Raum geboten\, eigene Ideen umzusetzen und Fäh
 igkeiten zu entwickeln\, die im schulischen oder familiären Kontext oft k
 einen Platz finden. Gemeinsam mit anderen können Jugendliche in kulturell
 en Räumen lernen\, Projekte zu organisieren\, Verantwortung zu übernehme
 n und ihre Meinung einzubringen – das stärkt demokratisches Bewusstsein
  und soziale Kompetenzen\, aber auch Toleranz\, interkulturelles Verständ
 nis und eine Offenheit gegenüber gesellschaftlicher Vielfalt. Fallen dies
 e Kulturräume weg\, kann auch die Förderung des Nachwuchses nicht mehr a
 usreichend stattfinden. Fehlt die Unterstützung für junge Künstler:inne
 n\, gefährdet das die Zukunft der Kulturszene!\n\nOhne Raum und Interesse
  für neue Talente kann keine lebendige Kunstszene bestehen. Und ohne Publ
 ikum für neue Talente fehlt die Grundlage für die nächste Generation vo
 n Künstler:innen.\n\nUm Jugendlichen den Zugang zu Kultur nicht zu verweh
 ren\, braucht es gezielte Anreize\, bezahlbare Formate und neue Perspektiv
 en – damit Kultur nicht zum Luxusgut wird\, sondern für alle erlebbar b
 leibt. Darauf wollen wir insbesondere am Weltkindertag den Fokus legen!\nG
 emeinsam! Laut! Auf die Straße!\nDie Kulturszene in Leipzig ist so vielf
 ältig wie die Gesellschaft an sich. Doch dafür müssen wir gemeinsam ein
 treten. Es ist Zeit\, aktiv zu werden und die Entwicklungen der letzten Ja
 hre nicht tatenlos hinzunehmen. Wir brauchen Kultur und die Kulturszene br
 aucht uns alle!\n\nWofür wir keinen Platz haben\, ist rechte Hetze\, Gewa
 lt\, Ausgrenzung und Diskriminierung. Dann wir sind überzeugt: Kultur ble
 ibt demokratisch und antifaschistisch!\n\nKommt mit uns am 20. September 2
 025 in Leipzig auf die Straße. Unsere Demonstration startet um 13:00 Uhr 
 auf der Alten Messe\, vor der Distillery.   \n\nLasst uns gemeinsam Rä
 ume für Träume ermöglichen. In diesem Sinne: Reclaim the space!\n\nhttp
 s://www.gso-le.de/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/raeume-fuer-t
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