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 -gesellschaft-verteidigen/
SUMMARY:Rassismus bekämpfen – Die offene Gesellschaft verteidigen!
DESCRIPTION:Wir erleben derzeit wie in rasanter Schnelligkeit die Rechte vo
 n schutzsuchenden Menschen in Deutschland ausgehebelt werden. Nach der fak
 tischen Abschaffung des Rechtes auf Asyl mit dem GEAS-Paket auf europäisc
 her Ebene\, nach Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete in Kaltland
  oder einer „Abschiebeoffensive“\, die selbst vor Abschiebungen in das
  von den islamistischen Taliban kontrollierte Afghanistan nicht zurücksch
 reckt\, bläst die Bundesregierung aus SPD\, Grünen und FDP\, angefeuert 
 durch CDU und AfD mit Grenzschließungen und einem „Sicherheitspaket“ 
 zum Generalangriff auf verfasste soziale und Grundrechte.\n\nVermeintliche
 r Anlass dafür sind die schlimmen Gewalttaten in Mannheim und Solingen\, 
 die dazu genutzt werden\, Kriminalität und Terrorismus zu ethnisieren und
  geflüchtete Menschen per se als gefährlich und unerwünscht zu erkläre
 n. Das ist Rassismus!\n\nIn diesem Land käme im Gegenzug niemand auf die 
 Idee nach dem rechten Terror des NSU\, von Halle und Hanau und vieler weit
 erer Taten\, Grundrechte für “biodeutsche” außer Kraft zu setzen ode
 r entsprechende Gesetze für “deutsche” Rassist*innen und Antisemit*in
 nen zu erlassen.\n\nEs ist kaum mehr verwunderlich\, dass bei der Verschä
 rfungsspirale höchstrichterlich bestätigte Rechte auf soziale Grundleist
 ungen und durch europäische Konventionen verfasste Verfahren mit den Fü
 ßen getreten werden\, und dabei die law-and-order Parteien\, die zu gern 
 auf Recht und Ordnung pochen\, noch krasserer Rechtsbrüche fordern. Währ
 enddessen setzen die vermeintlichen Mitte-links-Parteien die Abschottungs-
 Träume der autoritären Rechten willfährig um. Dabei muss klar sein\, da
 ss Faschisten durch die Übernahme ihrer Forderungen gestärkt\, statt ges
 chwächt werden. Das haben die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen un
 d Thüringen gezeigt und das zeigen die Attacken auf geflüchtete Menschen
  und ihre Unterstützer*innen in so vielen Orten in Deutschland.\n\nSchon 
 vor 30 Jahren wurde das Grundrecht auf Asyl aufgrund marodierender rassist
 ischer Mobs auf der Straße und einer Kampagne der CDU/CSU nach dem Pogrom
  von Rostock-Lichtenhagen mit dem »Asylkompromiss\, der Einfürhung der s
 icheren Drittstaat-Regelung«\, faktisch abgeschafft. Die Situation beruhi
 gte sich danach nicht\, wie etwa die Politik behauptete\, sondern rassisti
 sche und faschistische Einstellungen wurden so aufgewertet\, dass rechtste
 rroristischen Gruppen wie der NSU und andere neonazistische Gruppen sich d
 urch diese Politik der Entrechtung und Abschaffung von Grundrechten noch b
 estärkt fühlten. Diese Gruppen begingen Morde und Anschläge auf all jen
 e\, die für sie nicht “deutsch” genug waren oder Linke\, die sich dem
  rechten Treiben entgegen stellten.\n\nWir befinden uns in einer Abwärtss
 pirale des Humanismus und der Menschenrechte. Errungenschaften progressive
 r zivilgesellschaftlicher\, antirassistischer und migrantischer Kämpfe\, 
 werden in beispielloser Schnelligkeit und Vehemenz kassiert. Das wollen wi
 r nicht weiter schweigend hinnehmen!\n\nDie Grenzschließungen\, die Versc
 härfung des Asylrechts\, die Abschiebeoffensive und das zur Verhandlung s
 tehende „Sicherheitspaket“ der Bundesregierung sind fundamentale Angri
 ffe auf Menschen- und Grundrechte. Anstatt erstarkenden rechten Parteien e
 ntgegenzutreten\, setzen die Ampelparteien und die CDU auf die weitere Ent
 rechtung von Schutzsuchenden\, Abschottung\, soziale Ausgrenzung und den 
 Überwachungsstaat. Sie befeuern damit weiter die Spirale aus Hass und rec
 hter Hetze. Das wollen wir stoppen.\n\nMenschen mit Flucht- und Migrations
 geschichte waren schon immer Teil dieser Gesellschaft. sie sind unsere Fre
 und*innen\, unsere Mitstreiter*innen. Schon in den letzten Jahren mussten 
 sie massiven Rassismus\, Bedrohungen\, Gewalt\, rechte Hetze in den Medien
  und Entrechtungen durch immer neue Gesetze hinnehmen. Wir lassen uns nich
 t spalten. Wir wehren uns dagegen\, dass die Rechte von Menschen von ihrem
  Pass und ihrer Herkunft abhängig gemacht werden. Wir verteidigen die off
 ene Gesellschaft!\n\nLasst uns unsere Wut gegen die Asylverschärfungen un
 d immer weiterer repressiver Maßnahmen auf die Straße bringen. Gemeinsam
  sind wir laut\, wütend und solidarisch. Wir kämpfen gemeinsam gegen Ras
 sismus\, die Festung Europa und Sozialchauvinismus.\n\n\n\nDemonstration a
 m Sonntag\, 29.9.2024\, 15:00 ab Südplatz\n\n\n\nhttps://www.planlos-leip
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