BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:1292@planlos-leipzig.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210703T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210703T200000
DTSTAMP:20210629T153348Z
URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/roter-mittelfinger-dem-kolonial
 ismus-und-rechtsruck/
SUMMARY:Roter Mittelfinger dem Kolonialismus und Rechtsruck!
DESCRIPTION:Demoaufruf: Roter Mittelfinger dem Kolonialismus und Rechtsruck
 !\nEine ganze Generation steht vor der Frage: Wo soll diese Welt nur hinge
 hen? Welche Perspektiven bleiben uns? Wo werden wir enden in dieser Welt\,
  die in Anbetracht all der sich beschleunigenden Krisen so perspektivlos e
 rscheint? Weshalb stehen wir vor der knallharten Tatsache\, dass uns eine 
 Klimakrise in absehbarer Zeit jegliche Existenzgrundlage nehmen wird? Waru
 m schieben Millionen von Menschen jeden Tag mehr als 10 Stunden Schichten\
 , um ihre Existenz zu sichern? Obwohl klar ist\, dass dies bei einer gerec
 hten Aufteilung der notwendigen Arbeiten völlig unnötig ist\, weil die P
 roduktivkraft zur Versorgung der Gesellschaft auch ohne derart ausbeuteris
 che Arbeitsverhältnisse ausreichen würde? Warum erkranken an dieser allu
 mfassenden Arbeitsgesellschaft 300 Millionen Menschen pro Jahr an Depressi
 onen und 800.000 begehen in einer falschen psychologischen Selbstkritik Se
 lbstmord?\nWas ist das für eine Welt\, in der 80 Millionen Menschen auf d
 er Flucht sind und sich entweder ohne Dach überm Kopf durch die Landschaf
 ten kämpfen oder teils seit Jahren in Zelt-Gettos ausharren müssen? Waru
 m leiden über 800 Millionen Menschen an Hunger\, obwohl die Lager und Sup
 ermärkte völlig überfüllt sind? Wieso müssen um die 415 Millionen Kin
 der im Krieg aufwachsen?\nViele wollen sich schon lange nicht mehr mit die
 sen Fragen konfrontieren und sich mit dem System auseinandersetzen\, das a
 ll das hervorbringt. Es macht ihnen Angst\, denn es bedeutet\, alles in Fr
 age zu stellen\, worin man sich eingerichtet hat. Es bedeutet\, sich klarz
 umachen\, dass es in und mit diesem System keine Lösung gibt. Dass es ein
 en anderen Weg geben muss. Dass ein Bruch mit der bürgerlichen Gesellscha
 ft notwendig ist. Deshalb ziehen es viele vor\, nicht hinzuschauen und nic
 ht über die bestehenden Verhältnisse nachzudenken.\nSie erklären die Zu
 stände als etwas\, das nicht zu ändern ist\, und sehen es als einzige L
 ösung\, sich abzuschotten\, nichts an sich heranzulassen und dabei völli
 g abzustumpfen. Mehr noch\, manche entwickeln sogar Techniken\, um sich da
 s alles auch noch schönzureden.\nDabei verrennen sie sich in dem systemim
 manenten Glauben\, dass die Krise der Arbeitsgesellschaft mit Stacheldraht
  und Mauern ferngehalten werden kann.\nSie rennen autoritären Charakteren
  hinterher\, verkörpert durch rechte Parteien.\nSie meinen\, diese wären
  die Lösung\, um der kapitalistischen Globalisierung etwas entgegenzuhalt
 en. Und dabei werden sie selbst nur Ausdruck dieser allumfassenden kapital
 istischen Krise und entwickeln sich mit diesem Rechtsruck für andere zu e
 iner Gefahr für Leib und Leben.\nSie verschärfen die schon jetzt völlig
  inakzeptablen imperialen Ausbeutungsverhältnisse und die faschistische B
 arbarei schreitet weiter voran. Kriege und innerstaatliche Konflikte schau
 keln sich hoch. Die Lage in den Geflüchtetenlagern wird immer perverser. 
 Die Welt läuft Amok und treibt sich selbst in den Suizid.\nDas lässt nic
 ht viel Hoffnung und manche Menschen verzweifeln an den Verhältnissen. Vi
 ele Abgehängte werden als krank erklärt oder fühlen sich so. Doch krank
  scheint nur eins zu sein: dieses allumfassende kapitalistische System. Di
 e Frage nach der Hoffnung wirkt hierbei völlig absurd\, jedoch ist ein Se
 gelschiff am Horizont vor den Toren Europa‘s erschienen.\nDie ersten Zap
 atistas sind in Europa angekommen und weitere werden folgen\, um mit den M
 enschen hier in Austausch zu treten\, Bewegung zu entfachen und fragend mi
 t uns die Welt neu zu denken. Es geht darum\, Kämpfe zu verbinden und das
  in den Fokus zu rücken\, was jetzt notwendig ist: den Widerstand weltwei
 t zu organisieren. Dabei werden auch unsere Freund*innen aus den Bergen Ku
 rdistans nicht vergessen und wir denken sie in unseren Auseinandersetzunge
 n mit.\nDas gilt auch für unsere Freund*innen\, die in den Knästen steck
 en und isoliert sind. Wir vergessen sie nicht und tragen auch ihre Wut mit
  auf die Straße.\nKurzum: Wir wollen uns nicht länger niedergeschlagen f
 ühlen und in irgendwelchen Lehranstalten\, Fabrikhallen\, Knästen oder p
 sychiatrischen Anstalten unser Dasein fristen. Es reicht! Ya basta! Wie es
  die Zapatistas gesagt haben: Es geht darum\, eine andere Welt zu schaffen
  – eine Welt\, in der viele Welten Platz haben! Wir sind bereit und freu
 en uns auf den Besuch der Zapatistas.\nKämpfen wir weltweit für die befr
 eite Gesellschaft!\nViva el EZLN! Biji Berxwedana Rojava! Antifa Enternasy
 onal in die Offensive!\nWir sehen uns auf der Straße! Samstag 03.07.2021 
 um 18 Uhr zur Kundgebung vorm Rabet (Leipzig Eisenbahnstraße am Park)\n\n
 \n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/roter-mittelfinger-dem-kolonial
 ismus-und-rechtsruck/
LOCATION:Rabet\, Konradstraße 27\, Leipzig
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Konradstraße 27\, Leipzig\
 , Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Rabet:geo:0,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20210328T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR