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SUMMARY:„Schicksale“: Mordechai Striglers früher Bericht über die Lag
 er der HASAG im besetzten Polen
DESCRIPTION:Bereits kurz nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager 
 Buchenwald im April 1945 begann der jiddische Schriftsteller Mordechai Str
 igler\, seine Erfahrungen in den Lagern im besetzten Polen literarisch zu 
 verarbeiten. Wie kaum ein anderer Zeitzeugenbericht beschreibt Striglers T
 ext mit beispielloser Schonungslosigkeit die Lagerorganisation und das Lag
 erleben sowie den Umgang der jüdischen Gefangenen untereinander.\n\nIn »
 Schicksale« berichtet Strigler von den letzten Monaten in den HASAG-Werke
 n im besetzten Polen\, bis zur Schließung der Munitionsfabrik und der Üb
 erstellung der jüdischen Zwangsarbeiter:innen in die HASAG-Lager in Mitte
 ldeutschland im Sommer 1944. Er konzentriert sich dabei auf die Menschen i
 n Werk C des Arbeitslagers Skarżysko-Kamienna und ihre Beziehungen zueina
 nder.\n\nDie Lesung aus dem Bericht Mordechai Striglers wird ergänzt durc
 h wissenschaftliche Einordnungen des Leipziger Historikers Martin C. Winte
 r.\n\nDer jiddische Schriftsteller und Journalist Mordechai Strigler (1918
 -1998) war Häftling verschiedener Arbeits- und Konzentrationslager. Kurz 
 nach seiner Befreiung emigrierte er nach Paris und begann seine Erfahrunge
 n in der Tetralogie »Verloschene Lichter« niederzuschreiben. 1952 ging e
 r nach New York und arbeitete bis zu seinem Tod für jiddische Zeitungen. 
 Bei zu Klampen wurden »Majdanek« (2016)\, »In den Fabriken des Todes« 
 (2017) und »Werk C« (2019) veröffentlicht.\n\nFrank Beer hat die vielbe
 achtete Quellenedition »Nach dem Untergang. Die ersten Zeugnisse der Shoa
 h in Polen 1944–1947« initiiert und mitherausgegeben. Seine Übersetzun
 gen von Zeitzeugenberichten erschienen in Büchern und im Internet. \n\nDr
 . Martin Clemens Winter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Alfred Land
 ecker Lecturer am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Er forsch
 t derzeit zu »Unternehmenskultur\, Zwangsarbeit und Judenmord beim Leipzi
 ger Rüstungskonzern HASAG«.\n\nhttps://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/de
 /zwangsarbeit-in-leipzig/veranstaltungen/veranstaltungen-archiv/2024/12\n\
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