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 zur-diskussion-kritik-der-prostitutionsoekonomie-und-des-freiers-mit-hanna
 h-vatter/
SUMMARY:Sex kaufen? - Von der Kontroverse zur Diskussion: Kritik der Prosti
 tutionsökonomie und des Freiers mit Hannah Vatter
DESCRIPTION:Kaum ein Thema wird in feministischen Kreisen kontroverser disk
 utiert oder gemieden als Prostitution. In den letzten Jahren wurde deutlic
 h\, dass eine offene Diskussion zum Thema nur selten stattfindet. Diese ve
 rfahrene Situation stellt ein Problem dar: Das Thema sollte insbesondere a
 ufgrund der Gewalt\, die viele Frauen in der Prostitution erfahren\, offen
  besprochen werden\, um langfristig notwendige Veränderungen bewirken zu 
 können.\n\nMit der Veranstaltungsreihe: „Sex kaufen? – Von der Kontro
 verse zur Diskussion“ wollen wir einen neuen Zugang zum Themenfeld Prost
 itution ermöglichen.\n\nIn 5 Vorträgen legen wir den Fokus auf die struk
 turellen Rahmenbedingungen der Prostitution und betrachten das Thema aus h
 istorischer\, ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive. So m
 öchten wir eine Grundlage für eine Auseinandersetzung mit Prostitution b
 ieten\, die durch gegenseitige Offenheit\, respektvolle Gespräche und dem
  Interesse am Dazulernen geprägt ist.\n\nJede und jeder ist herzlich eing
 eladen\, auch ohne Vorkenntnisse oder gefestigter Meinung zum Thema an den
  Vorträgen teilzunehmen. Wir freuen uns auf euch!\n\n26.11. / 19h / Hanna
 h Vatter\n\nKritik der Prostitutionsökonomie und des Freiers\n\nDürfen F
 rauen eigentlich ihren Körper verkaufen oder sollen wir es ihnen lieber v
 erbieten?“ ist eine vieldiskutierte Frage. Sie hängt zusammen mit dem R
 essourcencharakter von Frauenkörpern im Neopatriarchat. Statt der Emanzip
 ation der Frau haben wir es nach wie vor mit ihrer Verwaltung zu tun. So s
 ind z.B. Schwangerschaftsabbrüche und  der Schutz vor (sexualisierter) G
 ewalt Freiheiten\, die der Frau nicht zugestanden werden. Auch die Möglic
 hmachung des globalisierten Sexmarktes ist eine solche Freiheitsberaubung.
  Im ersten Teil des Vortrags wird die staatliche und ideologische Ermögli
 chung der Prostitutionsökonomie aus einer frauensolidarischen Perspektive
  analysiert. Kritisiert werden soll dabei die Nutzbarmachung des weibliche
 n Körpers in einer männlich konnotierten Bedürfnisökonomie – denn 
 „unser Körper gehört uns!“. Im zweiten Teil des Vortrags schauen wir
  uns „den Freier“ an und fragen uns\, wie er zur Frau in der Prostitut
 ion steht und  warum er als misogynes Subjekt überwunden werden muss.\n\
 nhttps://www.instagram.com/prostitutionskritik_le/\n\nhttps://www.planlos-
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