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SUMMARY:Soliparty für die Antifa-Wochen
DESCRIPTION:1. Floor: Punk\nBesuch im Klärwerk (punk)\nInfant Sanchos (wav
 epunk)\nponys auf pump (punk)\n\ndanach:\n\nDJTeam Tschüss (Punk an den R
 ädern)\nRita riot (punk/wave/goldies)\n2. Floor: schnecktek-crew\nbreakco
 re\nhardcore\ntekno\nhardbass\njungle\n\nDoors: 20:00 Uhr • Start: 21:00
  Uhr\n\n\nAntifa-Wochen (11.-27.10.)\nAntifa – ein Thema\, das anhaltend
  die Gemüter erhitzt. Während #dankeantifa ein Dauerbrenner der sozialen
  Medien bleibt\, wird auf der anderen Seite\, mal mehr mal weniger engagie
 rt\, das Verbot der “Antifa” gefordert\, als handele es sich um eine h
 omogene\, in sich geschlossene Gruppe. Und auch in linken Kreisen heißt e
 s gerne: “Antifa ist notwendig”\, womit dann ausgedrückt werden soll\
 , dass sie nötig ist\, dringend\; wenngleich dies sicherlich richtig ist\
 , ist sie es dem strengen Wortsinne nach gerade nicht: Sie ist nicht zwing
 end\, ergibt sich nicht aus der Sache heraus\, sie kommt nicht von allein\
 , sondern sie muss gemacht werden\, jeden Tag aufs Neue.\n\nDabei ist\, se
 lbst bei denen\, die die Bereitschaft haben\, den faschistischen Tendenzen
  unserer Zeit zu trotzen\, gar nicht immer so klar\, was denn das bedeutet
 \, gegen den Faschismus zu kämpfen\, also antifaschistisch zu handeln. Wa
 s denn Antifa ist\, das ist\, anders als jene\, die es beklatschen oder ve
 rdammen\, gar nicht so fest bestimmt\, ganz einfach auch deswegen\, weil g
 ar nicht immer so klar ist\, was das denn ist: der Faschismus.\n\nDem Anti
 faschismus werden von seinen Verfechtern gerne viele positive Eigenschafte
 n zugesprochen\, manchmal gesteigert bis zu der Vorstellung\, Antifa sei r
 evolutionär und würde schon selbst die Bewegung sein\, welche die falsch
 en Verhältnisse abschaffen will\, zumindest aber dieser angehören. Demge
 genüber erwies sich der historische Antifaschismus weniger bestimmt: Der 
 Kampf gegen den Faschismus hatte immer schon trotz der anhaltend kleinen Z
 ahl von Antifaschist:innen viele Gesichter und er war und ist bisweilen ef
 fektiv\, ganz ohne ein revolutionäres Potenzial zu besitzen.\n\nGenau hie
 rin haben die Antifa-Wochen ihre Basis: Es geht nicht darum\, dem Antifasc
 hismus eine Ideologie unterzuschieben\, ihn in seine eigenen\, politischen
  Interessen einzuspannen\, sondern ihn gerade in seiner Unterschiedlichkei
 t und seinen Widersprüchen fassbar zu machen. Antifa ist die Sache der Me
 nschen\, die sich gegen die gesellschaftliche Vernichtung der Menschen ste
 llen wollen. Es ist die Sache derer\, die den Tod hassen und das Leben lie
 ben.\n\nAntifa ist eine Sache der Jugend – was von manchen zum Credo erh
 oben\, ins Positive gewendet wird\, ist allzu oft gar nichts Gutes\; viele
 \, die älter werden\, entfernen sich vom Kampf und lassen ihn unvollendet
  liegen\, so dass der Jugend nichts anderes übrigbleibt\, als den Kampf w
 ieder aufzunehmen\, allzu oft allein\, ohne Unterstützung und aus Erfahru
 ng resultierender Orientierung. Für uns bedeutet das zweierlei: Zum einen
  richten wir uns auch an “die Jugend” und dort eben an alle\, die die 
 Bereitschaft in sich spüren\, dem Faschismus die Stirn zu bieten\, zum an
 deren wollen wir das bieten\, was allzu oft fehlt: eine Traditionslinie\, 
 die – wenn man sie denn aufgreift – in Leipzig länger und stärker is
 t\, als manch einer glauben mag.\n\nEs ist deshalb kein Zufall\, dass wir 
 die “Antifa-Wochen”\, organisiert und veranstaltet von linksradikalen 
 Leipziger Gruppen\, die sich z. T. seit Jahren mit dem Kampf gegen faschis
 tische Strukturen in und um Leipzig befassen\, auf den Semesteranfang gele
 gt haben. Es ist eine Zeit\, wo viele junge Menschen von überall her\, ne
 u in die Stadt kommen – all jene\, die den Verhältnissen gegenüber nic
 ht blind sind und sich dem Kampf gegen das aufziehende Unheil stellen\, so
 llen wissen\, dass sie hier\, in dieser Stadt\, nicht alleine sind. Wir wo
 llen den Weg öffnen dafür\, dass wir uns kennenlernen\, zusammenkommen u
 nd uns gemeinsam weiterbilden in einem Bereich\, der außerhalb der radika
 len und undogmatischen Linken kaum ausreichend Beachtung findet. Dafür ö
 ffnen wir den Weg weg von der Universität und hin zu autonomen und selbst
 verwalteten Räumen\, die nicht nur Platz bieten für eine gemeinsame Ause
 inandersetzung mit dem Faschismus und seinen Handlangern\, sondern auch f
 ür Selbstbestimmung\, Kontakte knüpfen\, Lektüre abgreifen\, die sonst 
 nur schwer zu finden ist und dergleichen mehr. Denn bei allen Qualitäten\
 , die die Universität auf sich vereinigen kann\, sie ist nicht alles\; we
 sentliche Inhalte werden dort vernachlässigt und nicht bestimmt und wer m
 ehr erfahren will\, darüber\, was denn eigentlich los ist mit der Welt\, 
 wird dort nicht viel oder sogar gar nichts finden.\n\nDie Einladung zu den
  Antifa-Wochen geht aber weit über die Universität hinaus\, sie richtet 
 sich an alle\, die in schwierigen Zeiten nicht alleine bleiben wollen\, di
 e den Faschisten dieser Zeit nicht den Platz überlassen wollen\, die Mut 
 finden wollen in Solidarität\, Zusammenhalt und Freundschaft. Dabei setze
 n wir nicht auf vorgefertigtes Denken\, nicht auf eine feste Theorie\, die
  nur blind zu erlernen ist\, sondern wir setzen auf lebendigen Austausch\,
  auf Kontroverse\, darauf Unterschiede herauszustellen\, anstatt sie zuzus
 chütten und dabei trotzdem das Gemeinsame nicht aus den Augen zu verliere
 n. Kurz: Wir setzen auf euch.\n\nKommt zu den Veranstaltungen der Antifa-W
 ochen\, kommt zur Party am 18.10. Und kommt zur Demo am 25.10! Wir sehen u
 ns!\n\n\n&nbsp\;\n\nalea-le.org\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/
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