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SUMMARY:„Und der Zukunft zugewandt“ - Das große Schweigen über den St
 alinismus in der DDR
DESCRIPTION:Hinweis\, am neuen Standort der Cinémathèque Leipzig in der N
 ähe des Alexis-Schumann-Platz (Karl-Liebknecht-Str. 109 \,04275 Leipzig)\
 n\nMit Renate Hürtgen (Historikerin)\, Moderation: Daniela Schmohl (Histo
 rikerin\, RLS Sachsen)\n\nGezeigt wird der Film von Bernd Böhlich aus dem
  Jahr 2019. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit der Historikerin Renate H
 ürtgen zur (Nicht-)Aufarbeitung des Stalinismus in der DDR.\n\n1952 in de
 r DDR: Die zu Unrecht verurteilte junge Kommunistin Antonia Berger (Alexan
 dra Maria Lara) erreicht nach vielen Jahren Lagerhaft und Verbannung in de
 r Sowjetunion das kleine Fürstenberg. Von der SED-Kreisleitung wird sie m
 it allen Ehren empfangen\, man kümmert sich um ihre schwer kranke Tochter
 \, gibt ihr eine schöne Wohnung und eine würdevolle Arbeit.\n\nAntonia\,
  die dies nach vielen Jahren voller Schmerz und Einsamkeit nicht mehr für
  möglich gehalten hatte\, schöpft neue Hoffnung. Die Solidarität\, die 
 sie in dem jungen Land erfährt\, erneuert ihren Glauben an die Zukunft. S
 ie verliebt sich in den Arzt Konrad (Robert Stadlober)\, der sich gegen da
 s bequeme Leben seiner in Hamburg ansässigen Familie entschieden hat.\n\n
 Doch der Preis\, den sie und die mit ihr aus einem Gulag-Lager der Sowjetu
 nion in die DDR gekommen sind\, dafür zahlen sollen ist hoch: Von ihrer Z
 eit in der Sowjetunion müssen sie schweigen. Die Wahrheit\, so fürchtet 
 die Partei\, könnte eine Diskussion über die Verbrechen Stalins auslöse
 n\, an deren Ende nicht nur die führende Rolle der Sowjetunion infrage ge
 stellt würde. So wird Antonia Teil des Aufbruchs in eine neue und bessere
  Welt\, der gleich mit einer großen Lüge beginnt.\n\nRenate Hürtgen (*1
 947) war Teil der DDR-Opposition\, u.a. Mitbegründerin der Initiative fü
 r eine unabhängige Gewerkschaftsbewegung. Als Historikerin interessierte 
 sie sich u.a. für Gewerkschaften\, Frauen in der DDR\, DDR-Alltagsgeschic
 hte\, Geschichte der „Wende“\, Betriebsalltag in der DDR\, Diktaturges
 chichte und Geschichte sozialer Bewegungen. Sie ist Autorin des Vorwortes 
 zur Neuauflage von Wolfgang Ruge\, Stalinismus – eine Sackgasse im Labyr
 inth der Geschichte\, Die Buchmacherei 2020.\n\nEine Veranstaltung des Pro
 jekt- und Abgeordnetenbüro linXXnet\, der Cinémathèque Leipzig und der 
 RLS Sachsen\n\n*** in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesells
 chaftsanalyse und politische Bildung e.V.\n\nhttps://sachsen.rosalux.de/ne
 ws/id/51569/veranstaltungsreihe\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/
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