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SUMMARY:„Und hinter dem Feminismus steckt der Zionismus” – zur Versch
 ränkung von Antifeminismus und Antisemitismus
DESCRIPTION:\n\nAntifeministische Aussagen gehen oft mit Verschwörungserz
 ählungen einher. Feminismus wird dabei als Feindbild konstruiert und für
  ‚gesellschaftlichen Niedergang‘\, die vermeintliche Zerstörung der F
 amilie und das Verführen von Kindern mittels ‚Gender-Ideologie‘ veran
 twortlich gemacht. Damit geht die Vorstellung einher\, dass hinter dem Fem
 inismus noch etwas viel Mächtigeres am Werk sei – die Globalisten\, die
  Neue Weltordnung\, die Zionisten oder George Soros: Feminismus erscheint 
 hier als eine jüdische Weltverschwörung. Diese ideologische Nähe zwisch
 en Antifeminismus und Antisemitismus zeigt sich auch in der Einstellungsfo
 rschung.\n\nIm Rahmen der Leipziger Autoritarismus-Studie wird ein starker
  Zusammenhang zwischen antifeministischen Aussagen\, dem Glauben an Versch
 wörungen\, der Zustimmung zu antisemitischen Einstellungen und religiöse
 m Fundamentalismus deutlich. Diese Verbindung hat historische Kontinuität
 . Schon die modernen jüdischen und feministischen Emanzipationsbewegungen
  Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden von antisemitische
 n und antifeministischen Gegenbewegungen begleitet.\n\nSo wies die Frauenr
 echtlerin Hedwig Dohm\, die 1902 den Begriff Antifeminismus prägte\, auf 
 die personellen und ideologischen Überschneidungen dieser reaktionären B
 ewegungen hin\, die auch als Abwehr moderner Lebensweisen verstanden werde
 n können. Woraus speist sich dieser Zusammenhang sowohl historisch als au
 ch in der Gegenwart und was macht die Attraktivität dieses Denkens aus?\n
 \nDer Vortrag beleuchtet Antifeminismus als antimodernes Ressentiment und 
 zeigt Verschränkungen zum Antisemitismus und zum religiösen Fundamentali
 smus auf. Ein Zusammenhang der angesichts des jüngsten islamistischen Ter
 rorangriffs der Hamas auf Israel noch einmal an Brisanz gewonnen hat.\n\nJ
 ohanna Niendorf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunsw
 ik-Institut in Leipzig und promoviert zum Zusammenhang von Autoritarismus 
 und Geschlecht. Sie ist in verschiedenen feministischen Zusammenhängen ak
 tiv.\n\n\n\nhttps://monaliesa.de/veranstaltungen/und-hinter-dem-feminismus
 -steckt-der-zionismus-zur-verschrankung-von-antifeminismus-und-antisemitis
 mus\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/events/und-hinter-dem-feminismus-st
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