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SUMMARY:Vermächtnisse der jiddischen Literatur 24. Simon-Dubnow-Vorlesung 
 mit Sabine Koller sowie Festveranstaltung »30 Jahre Dubnow-Institut«
DESCRIPTION:Am Donnerstag\, 6. November 2025\, 17 Uhr hält Sabine Koller i
 m Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig die 24. Simon-Dubnow-Vorlesung. Unter 
 dem Titel »Im Schweigen der Ruinen der Gesang der Buchstaben« spricht si
 e über die Entfaltung und Vernichtung sowie die Resonanzräume jiddischer
  Kultur und Literatur im östlichen Europa in der ersten Hälfte des 20. J
 ahrhunderts. Mit der Festveranstaltung feiert das Dubnow-Institut sein 30-
 jährigen Bestehen. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis Sonntag\, 2. 
 November\, erforderlich. \n\nDie erste Hälfte des 20. Jahrhunderts bracht
 e für die jiddische Kultur und Literatur im östlichen Europa Entfaltung 
 und Vernichtung in ungeahntem Ausmaß. Angesichts der drohenden Auslöschu
 ng im Nationalsozialismus und Stalinismus findet ein erstaunlicher Dialog 
 zwischen jiddischen Dichtern statt.\n\nWie lässt sich mit der dann in ihr
 er Existenz bedrohten jiddischen Sprache ein literarisches Vermächtnis he
 rvorbringen\, das Schweigen und Verschwinden\, Vergessen und Verdrängen b
 egegnet? Der Vortrag folgt Schlüsselmetaphern\, Schlüsselbegriffen und d
 er Frage\, wie diese durch Gedichte wandern\, revitalisiert werden\, einen
  transterritorialen Resonanzraum erzeugen und – als literarische Akte de
 r Menschlichkeit – ihre poetische Hauptfunktion überschreiten hin zum B
 ezeugen und Bewahren von Geschichte\, dichterischer Individualität und W
 ürde.\n\nSabine Koller ist Professorin für Slavisch-Jüdische Studien an
  der Universität Regensburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehörten d
 ie ostjüdische Kulturrenaissance in Literatur und Malerei\, slavisch-jüd
 ische und jiddische Literaturen des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Prozess
 e kultureller Übersetzung und Kulturtransfer.\n\nVor 30 Jahren\, im Herbs
 t 1995\, nahm das damalige »Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschich
 te und Kultur« seine Arbeit auf. In den 30 Jahren seines Bestehens hat si
 ch das heutige Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – S
 imon Dubnow zu einer angesehenen\, international eng vernetzten Forschungs
 einrichtung zur jüdischen Geschichte und Kultur entwickelt.\n\nDie Simon-
 Dubnow-Vorlesung findet bereits seit 2000 jährlich an einem zentralen Ort
  der Stadt in festlichem Rahmen statt. Hierzu lädt das Institut internati
 onal herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Leipzig e
 in\, um die Geschichte von Jüdinnen und Juden im Kontext der allgemeinen 
 Historie näher zu beleuchten und einem akademischen wie interessierten Pu
 blikum vorzustellen.\n\nhttps://www.dubnow.de/veranstaltung/im-schweigen-d
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