„VOM PROTEST ZUR POLITIK“ – WAS WAR DIE MILLENIAL LINKE?

Wann

Freitag - 20.01.2023
19:00 - 21:00  

Wo

Pöge-Haus e.V.
Hedwigstraße 20, Leipzig

Rollstuhlgerecht? Ja
Details

Um die Jahrtausendwende mündete die Krise der Anti-Globalisierungsbewegung (gegen die G8-Gipfel) in der Reorganisation der radikalen post-autonomen Linken in Projekten wie der Interventionistischen Linken und Ums Ganze. Die Finanzkrise 2007 führte zu einer neuen antikapitalistischen Protestwelle mit Blockupy in Deutschland.

Mit der Partei Die LINKE formiert sich als Reaktion auf die von Rot-Grün initiierten Hartz-4-Reformen eine neue sozialdemokratische Partei links von der SPD. Auch international erschienen mit PODEMOS und Syriza neue links-sozialdemokratische Hoffnungsträger auf der Bildfläche. Spätestens mit dem Aufkommen der AfD, Trumps, des Brexits und Le Pen erfährt der Begriff des (demokratischen) Sozialismus eine Rehabilitation. Leo Panitch lobte die Fortschritte der Millennial-Linken bei ihrem Übergang „vom Protest zur Politik“.

Was bedeuten die letzten 20 Jahre für die Zukunftsperspektiven linker Politik? Hat uns die Millennial-Linke näher an die Überwindung des Kapitalismus gebracht oder gar weiter davon entfernt? Welche Lehren hat die Millennial Generation aus ihrer eigenen Geschichte gezogen? Welche Hindernisse bleiben zu überwinden?

Veranstaltende Gruppe: platypus leipzig

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