BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.3.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:9030@planlos-leipzig.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260610T171500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260610T184500
DTSTAMP:20260518T134658Z
URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/vom-spielfeld-zur-selbstbehaupt
 ung-juedische-perspektiven-auf-fussball-und-sport/
SUMMARY:Vom Spielfeld zur Selbstbehauptung: Jüdische Perspektiven auf Fuß
 ball und Sport
DESCRIPTION:&quot;Superjoden&quot;\, &quot;Yid Army&quot;\, &quot;Leutzscher Juden&quot;\, &quot;Judebubbe&quot; 
 – diese Selbstbezeichnungen erzählen bei Vereinen wie Ajax Amsterdam\, 
 Tottenham Hotspur\, BSG Chemie Leipzig und Eintracht Frankfurt Geschichten
  über die Verbindung zwischen Jüdinnen*Juden und Fußball. Jüdischer Sp
 ort ist seit jeher ein Feld\, in dem antisemitische Fremdzuschreibungen un
 d Selbstbehauptung aufeinandertreffen.\n\nZugespitzt wurden sehr unterschi
 edliche Vorstellungen über den jüdischen Körper insbesondere seit dem 1
 9. Jahrhundert in den Figuren des &quot;Muskel-&quot; und &quot;Talmudjuden&quot;. Doch wie si
 eht es in der Gegenwart aus? Am Beispiel von Fußball und Fußballfankultu
 r wird dargestellt\, wie Jüdinnen*Juden im Sport Selbstwirksamkeit erlebe
 n und mit welchen Anfeindungen sie sich auseinandersetzen. Dabei kommt auc
 h die Frage auf\, welche Stereotypen über Jüdinnen*Juden fortwähren. Im
  Zentrum steht dabei der soziale Raum des Stadions\, insbesondere der Fank
 urve.\n\nVor dem Hintergrund historischer Ausschlüsse und gegenwärtiger 
 Antisemitismuserfahrungen beschäftigt sich Ott damit\, inwiefern Fankultu
 r auch als Praxis der Selbstermächtigung begriffen werden kann: als bewus
 ste Aneignung eines gesellschaftlich hoch aufgeladenen Raumes\, der oft al
 s nicht-jüdisch markiert gilt. Gleichermaßen wird aber auch darauf einge
 gangen\, wie jüdische Kultur\, Symbolik\, Identität in diesem Raum verha
 ndelt wird. Auf diese Weise werden Fremdzuschreibung und Selbstwahrnehmung
  gegenübergestellt und sowohl Vorurteile gegenüber Fankultur als auch J
 üdinnen*Juden kritisch hinterfragt.\n\nMonty Ott ist Politik- und Religio
 nswissenschaftler sowie politischer Schriftsteller. In seinen Arbeiten set
 zt er sich mit Antisemitismus\, Erinnerungskultur\, Intersektionalität un
 d Queerness auseinander und bringt neue Perspektiven in gesellschaftliche 
 Debatten ein. Mit seinem viel beachteten Essay „Inzwischen ist es kalt g
 eworden“\, veröffentlicht in DIE ZEIT Anfang 2023\, lieferte er eine pr
 ägnante Analyse des Antisemitismus in linken Bewegungen – und nahm dami
 t Entwicklungen vorweg\, die nach dem 7. Oktober 2023 verstärkt in den Fo
 kus rückten. Seit über einem Jahrzehnt engagiert er sich aktiv in der an
 tisemitismuskritischen Bildungsarbeit. Derzeit arbeitet er an seiner Disse
 rtation zur „Queeren jüdischen Theologie“.\n\nDatum \nMi.\, 10. Juni 
 2026 / 17.15 - 18.45 Uhr\n\nTrefftz-Bau (Haus A)\n140\nGustav-Freytag-Stra
 ße 43 - 45\n04277 Leipzig\n\nhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktue
 lles/eventdetail/veranstaltung/vom-spielfeld-zur-selbstbehauptung-juedisch
 e-perspektiven-auf-fussball-und-sport\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/e
 vents/vom-spielfeld-zur-selbstbehauptung-juedische-perspektiven-auf-fussba
 ll-und-sport/
CATEGORIES:Vortrag
LOCATION:Trefftz-Bau (Haus A) HTWK\, Gustav-Freytag-Straße 43 - 45\, 04277
  Leipzig
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Gustav-Freytag-Straße 43 -
  45\, 04277 Leipzig\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Trefftz-Bau (
 Haus A) HTWK:geo:0,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR