BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//6.6.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:1297@planlos-leipzig.org
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210717T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210717T220000
DTSTAMP:20210708T103526Z
URL:https://www.planlos-leipzig.org/events/vortrag-die-leipziger-meuten-vo
 n-sascha-lange/
SUMMARY:Vortrag: Die Leipziger Meuten von Sascha Lange
DESCRIPTION:\nDer Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei und findet sowohl
  in Präsenz als auch online statt. Wer Online teilnehmen möchte schickt 
 eine Mail mit Vor- und Nachname an zschocherhistory@posteo.de kurz vor der
  Veranstaltung wird ein Link zugeschickt. Alle anderen Besucher*innen der 
 Veranstaltung bitten wir eine FFP2 Maske zu tragen.\n\n\nhttps://www.faceb
 ook.com/events/2852870481660762\n\nZum Inhalt des Vortrags:\nLeipzig war i
 n den 1930er Jahren die fünftgrößte Stadt in Deutschland und ein intern
 ationales Industrie‑ und Handelszentrum. Neben einem selbstbewussten und
  eher konservativen Bürgertum gab es in der Stadt eine breit organisierte
  linke Arbeiterbewegung. Diese proletarischen Strukturen wurden 1933 nach 
 der Machtergreifung der Nationalsozialisten alsbald mittels Polizei und SA
 -Terror zerschlagen bzw. aus der Öffentlichkeit gedrängt. Auch sämtlich
 e Jugendorganisationen fielen den Verboten zum Opfer.\nDie Hitlerjugend wu
 rde im Sommer 1933 zur alleinigen Jugendorganisation erklärt. Die Mitglie
 dschaft in der HJ war jedoch bis 1939 offiziell freiwillig\, wenn auch ab 
 1936 besonders die Volksschüler massiv zum Eintritt ins Jungvolk gedräng
 t wurden. Doch zahlreiche Jugendliche\, die vor 1933 in proletarischen Jug
 endorganisationen Mitglieder waren\, entzogen sich den Werbungen der HJ un
 d gestalteten ihre Freizeit ausschließlich nach ihren eigenen Vorstellung
 en.\nDie Leipziger Meuten\nSo kam es\, dass sich ab Mitte der 30er Jahre i
 n Leipziger Stadtteilen an verschiedenen öffentlichen Plätzen wilde Cliq
 uen bildeten. Gemeinsam war ihnen\, dass sie die HJ ablehnten und eine sel
 bstbestimmte und ungezwungene Freizeit verbringen wollten. Viele Mitgliede
 r dieser »Meuten« waren vor 1933 in einer der sozialdemokratischen oder 
 kommunistischen Kinder‑ und Jugendverbänden organisiert gewesen. Andere
  kamen aus Bündischen und Pfadfindergruppen. Um sich auch optisch von der
  HJ zu unterscheiden\, entwickelte sich mit der Zeit ein eigener Dresscode
 \, der sich aus der früheren Wanderbewegung\, linkssozialistischen Jugend
 gruppen und der Bündischen Jugend speiste. Die Jungs trugen karierte Hemd
 en\, kurze Lederhosen mit Hosenträgern\, weiße Kniestrümpfe und Wanders
 chuhe. Die Mädchen waren ähnlich gekleidet oder trugen ein Kleid bzw. Ro
 ck. Gelegentlich wurden auch rote Halstücher getragen\, Totenkopfabzeiche
 n oder die Initialen »BJ«\, welche für »Bündische Jugend« standen. E
 s sind mittlerweile 20 Meuten namentlich bekannt\, welche über ganz Leipz
 ig verteilt waren. Darüber hinaus gab es eine unbekannte Anzahl von Grupp
 en\, die bei der Gestapo nicht aktenkundig wurden.\n\nhttps://zschocher.co
 m/vortrags-reihe-zschocher-history/\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/eve
 nts/vortrag-die-leipziger-meuten-von-sascha-lange/
CATEGORIES:Vortrag
LOCATION:Lixer - Stadtteilladen für Zschocher\, Pörstenerstr. 9\, Leipzig
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Pörstenerstr. 9\, Leipzig\
 , Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=Lixer - Stadtteilladen für Zscho
 cher:geo:0,0
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20210328T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR