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 -sind-ueber-maennlichkeit-sexualitaet-und-prostitution/
SUMMARY:[entfällt]Warum Freier (fast immer) Männer sind – Über Männli
 chkeit\, Sexualität und Prostitution
DESCRIPTION:Update: fällt aus gesundheitlichen Gründen aus und muss versc
 hoben werden.\nWarum Freier (fast immer) Männer sind – Über Männlichk
 eit\, Sexualität und Prostitution\n\nVortrags- und Diskussionsveranstaltu
 ng mit Prof. Dr. Rolf Pohl\n\nVeranstaltet von Frauenkultur e.V. Leipzig i
 n Kooperation mit der Gruppe Prostitutionskritik Leipzig\n\nEine aktuelle 
 Anfrage zur Prostitution in Leipzig zeigt: 92\,6 % der nach dem Prostituie
 rtenschutzgesetz registrierten Prostituierten sind Frauen\, rund 69 % von 
 ihnen mit Migrationshintergrund. Diese Zahlen erfassen jedoch nur das beh
 ördlich bekannte Feld. Studien für Deutschland belegen außerdem: Wenige
 r als 1 % der Frauen nehmen sexuelle Dienstleistungen in Anspruch\, hingeg
 en haben über 26 % der Männer schon mindestens einmal Sex gekauft. Die g
 roße Mehrheit der Freier sind also Männer.\n\nDoch warum ist das so? Wel
 che Vorstellungen von Männlichkeit\, Weiblichkeit\, Sexualität und Macht
  wirken hier zusammen? Und wie hängen sie mit gesellschaftlichen Normen u
 nd struktureller Ungleichheit zusammen?\n\nAus psychoanalytischer und sozi
 alpsychologischer Männlichkeitsforschung lässt sich zeigen\, dass Prosti
 tution ein Feld ist\, in dem sich Begehren nach dem weiblichen Körper mit
  Feindseligkeit verschränkt. Diese Verbindung gehört zum unbewussten Fun
 dament von Männlichkeit in hierarchisch-patriarchalen und heteronormativ 
 geprägten Gesellschaften – und ist eine zentrale Quelle geschlechtsspez
 ifischer Gewalt.\n\nProf. Dr. Rolf Pohl\, Sozialpsychologe und bis 2018 Pr
 ofessor am Institut für Soziologie der Universität Hannover\, hat diese 
 Dynamiken in seinem Grundlagenwerk Feindbild Frau. Männliche Sexualität\
 , Gewalt und die Abwehr des Weiblichen untersucht. Darin zeigt er: Männli
 chkeit basiert oft auf der Objektifizierung von Frauen sowie der Abwehr vo
 n Weiblichkeit und Abhängigkeit von Frauen. In der käuflichen Sexualitä
 t treten diese Mechanismen besonders klar hervor\, denn hier kann sich mä
 nnliche Macht scheinbar widerspruchsfrei den Körper von Frauen aneignen.\
 n\nMit dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wollen wir die geschl
 echtsspezifischen Strukturen in der Nachfrage nach Prostitution sichtbar m
 achen – und kritisch zur Diskussion stellen.\n\nhttps://www.instagram.co
 m/p/DPGRhuPiEN8/?igsh=ODU2MzFtNzZmaDY2\n\nhttps://www.planlos-leipzig.org/
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