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SUMMARY:Warum wir noch hier sind
DESCRIPTION:LESUNG aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Fra
 uen\nMit der Autorin MARLEN PELNY\nDieser Roman ist eine sprachlich kraftv
 olle Auflehnung: gegen Ungerechtigkeit\, die tötet. Gegen die Gewalt\, de
 r wir täglich begegnen und die wir zu überleben versuchen.\nAuf dem Tisc
 h liegt ein Fotoalbum. Darin: Fotos von Etty als Baby\; mit vier Jahren im
  Schwimmbad\; mit elf beim Mini-Golf\; mit vierzehn vor der Haustür\, kur
 z vor ihrem gewaltsamen Tod. Die Gefahr\, der Frauen und Mädchen in diese
 r Welt ausgesetzt sind\, ist nun in die unmittelbare Nähe der Erzählerin
  gerückt. Etty war die Tochter ihrer besten Freundin Heide. Von nun an un
 terliegt ihre Welt einer zweiten Zählzeit – da\, wo Ettys Leben endete\
 , fängt für sie ein anderes an. Was bleibt\, sind Fotos\, Erinnerungen u
 nd so viele Fragen: Wie weiterleben? Wie jeden Tag aufstehen? Wie sich wei
 terhin in der Wohnung aufhalten\, in der Etty zuhause war? Wie ihr Lachen\
 , ihre frechen Antworten\, ihre feinen Gesichtszüge erinnern\, ohne zu ze
 rbrechen? Der eigentlich unmögliche Versuch\, das Geschehene zu verstehen
 \, wird zum Versuch\, zu funktionieren… in einem Schwebezustand\, aufgel
 aden mit Liebe\, unterfüttert mit Hilflosigkeit.\n\nMarlen Pelny beleucht
 et die Geschichte eines Femizids aus der Perspektive der Hinterbliebenen. 
 Sie zeigt\, was es bedeutet\, zurückzu-bleiben. Wenn einer Mutter zwei Ta
 ge Sonderurlaub zur Trauer zugestanden werden. Wenn Ordner voller Bürokra
 tie abgearbeitet werden müssen – ganz obenauf Geburts- und Sterbeurkund
 e\, mit denen sich nun ein ganzes Leben zusammenfassen lässt. Aber auch: 
 Wie es sich anfühlt\, wenn die eigene Stadt\, in der man sich nicht nur z
 uhause sondern auch frei gefühlt hat\, plötzlich zur Gefahrenzone wird.\
 n\nMARLEN PELNY plakatierte deutsche Städte mit Lyrik und veröffentlicht
 e Gedichtbände „Auftakt“ (2007) | „Wir müssen nur noch die Tiere e
 rschlagen“ (2013). Ihre klare Poesie durchströmt ihr Romandebüt „Lie
 be / Liebe“. 2022 ausgezeichnet mit dem Klopstock-Förderpreis.\n\nEintr
 itt gegen Spende\n[für Aufklärungstafeln zu Femiziden in Deutschland im 
 Rahmen des Sechsten Leipziger Frauen*/ FLIN-TA*Festivals am 04.05.2024]\n\
 nhttps://www.frauenkultur-leipzig.de/programm/\n\nhttps://www.planlos-leip
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