FURIA Newsletter Okt 2020

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Liebe Projekte, Initiativen und Aktive,
auch im Oktober gibt es wieder eine neue Ausgabe des FURIA-Newsletters!
FURIA steht dabei für feministisches Umland - Rechts ins Abseits!!!
Wir präsentieren euch eine spannende Sammlung an digitalem und
physischem Veranstaltungsangebot.
Wenn ihr Veranstaltungen plant, oder von welchen gehört habt, wir freuen uns doll über Hinweise für den nächsten Monat - alles was sich an der Schnittstelle von digitaler Organisierung, Unterstützungsangeboten, Aktions- und Polit-Ideen in Corona-Zeiten oder darüber hinaus befindet.
Wie gehabt im Themenkreis von Feminismus und aktiv gegen den Rechtsruck.
Viel Power, viel soziale Nähe (bei physischer Distanz), viele neue
spannende Perspektiven wünscht euch, mit solidarischen Grüßen,
die FURIA Crew

Vortrag Frauenbild in der DDR
2. Oktober, 19h
Diakonat Taucha
„Meine Mutti ist Abteilungsleiter. Jeden Morgen steht sie ihren Mann.“ –
Vom Frauenbild in der DDR – Vortrag mit der MONAliesA
Teil von "Let's Connect - Feministische Projekttage" der Mona Lisa. Mehr Infos unter: https://monaliesa.de/lets-connect/

Reiseseminar nach Polen zu LGBTIQ-Rechten: Love not Hate
2.-9. Oktober, 8-17h
Wroclaw, Warschau
Love not Hate / miłość przeciw nienawiść
Die Situation von LGBTQ* in Polen und Deutschland und deren Kämpfe -
eine Reise fürs Fragen, Suchen, Verstehen und Kontaktieren
Spätestens im Juli letzten Jahres, als Nationalist*innen und
fundamentale Katholik*innen die in Bia?ystok stattfindende Pride für die Rechte von LGBTQ* angriffen, wurde vielen auch im Ausland deutlich, wie prekär sich die Lage momentan für sexuelle Minderheiten in Polen darstellt. Homophobie in Polen steht symbolisch für einen europaweiten reaktionären und nationalistischen Backlash. Wie aber lässt sich das „Feindbild LGBT*“ in Polen vor dem Hintergrund des Regierungsantritts
der PIS-Partei vor fünf Jahren verstehen? Wie können wir die Situation analysieren, jenseits der einfachen Kategorien „homophiler Westen“ und „homophober Osten“?
Gebühr: inkl. Reisekosten und Übernachtung. Der Teilnahmebeitrag trägt zu ⅔ zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Transport gemeinsam mit der Bahn
Da wir nicht nur als Konsumet*innen fahren wollen, freuen wir uns bei der Anmeldung über Informationen zu möglichen eigenen Beiträgen und Interessen.
Kosten:300 Euro / ermäßigt 150 Euro
Infos und Anmeldung unter:
https://riesa-efau.de/gesellschaft-gestalten/gesellschaft-kunst-politik/kurs/2020/06/27/love-not-hate-milosc-przeciw-nienawisc-3610/

Feministischer Projekttag Grimma
4. Oktober
Dorf der Jugend, Grimma
„Nichts was uns passiert“ – Lesung mit Bettina Wilpert
Wie entstehen und was bewirken Geschlechterrollen? – Workshop mit
Koschka Linkerhand und Sabrina Zachanassian
NSU und Gender – Vortrag mit Offener Prozess NSU-Aufarbeitung in Sachsen
Teil von "Let's Connect - Feministische Projekttage" der Mona Lisa. Mehr Infos unter: https://monaliesa.de/lets-connect/

Tischgespräch: Ein Jahr nach Halle
5. Oktober, 19h
NDK Wurzen
Der antisemitische Terroranschlag im Oktober 2019 war, so bitter es ist, nur eine Frage der Zeit. Antifaschistische Initiativen und jüdische Organisationen weisen seit Jahren darauf hin, dass die rechten Radikalisierungsprozesse, online wie offline, die Verrohung der Gesellschaft und die Zuspitzung entsprechender Weltbilder in reale physische Gewalt auch terroristischer Dimensionen münden werden. Und dies gerade vor dem Hintergrund der langen Geschichte des rechten und antisemitischen Terrors in Deutschland. Was bleibt nach solchen wiederkehrenden „Alarmzeichen“? Welche konkreten Maßnahmen folgen? Wie gehen wir als Gesellschaft damit um?
Wir sprechen mit der Berliner Journalistin und Antisemitismusexpertin Simone Rafael (Amadeu Antonio Stiftung, Belltower News). Eintritt frei. Spenden sind erwünscht.
Mehr Infos: https://www.ndk-wurzen.de/veranstaltungen/aktuelle/s10/

Expert*innenespräch: Ein Jahr nach dem Anschlag in Halle
5. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Kultur- und Bürger*innenzentrum D5. Domplatz 5 in Wurzen
Der antisemitische Terroranschlag im Oktober 2019 war, so bitter es ist, nur eine Frage der Zeit. Antifaschistische Initiativen und jüdische Organisationen weisen seit Jahren darauf hin, dass die rechten Radikalisierungsprozesse, online wie offline, die Verrohung der Gesellschaft und die Zuspitzung entsprechender Weltbilder in reale physische Gewalt auch terroristischer Dimensionen münden werden. Und dies gerade vor dem Hintergrund der langen Geschichte des rechten und antisemitischen Terrors in Deutschland.
Was bleibt nach solchen wiederkehrenden „Alarmzeichen“? Welche konkreten Maßnahmen folgen? Wie gehen wir als Gesellschaft damit um? Anlässlich der Wochen gegen Antisemitismus in Deutschland sprechen wir mit der Berliner Journalistin und Antisemitismusexpertin Simone Rafael (Amadeu Antonio Stiftung, Belltower News).

Workshop: Antimuslimischer Rassismus und Gegenstrategien
8.10.; 13:00 – 17:00 Uhr
Jakobstraße 5A, 02826 Görlitz
Ziel ist es, die verschiedenen Ausgrenzungsmechanismen und
Erscheinungsformen von Diskriminierung und Intoleranz gegenüber
Muslim*innen zu vermitteln. Darüber hinaus werden gemeinsam
Argumentations- und Handlungsoptionen gegen Muslimfeindlichkeit
erarbeitet, die insbesondere in der Bildungs- und Sozialarbeit
eingesetzt werden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, eigene Begrifflichkeiten und Positionen zu reflektieren.
Referent*innen:
Jule Wagner, Projektleitung im Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V.
Ahmed Ali, Pädagogischer Mitarbeiter im Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V.
Die Teilnahme ist kostenfrei und wird durch ein Teilnahmezertifikat bestätigt.
Anmeldungen: i.vacik@hillerschevilla.de.

Erinnerung und Solidarität am Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale)
9.10. // Halle
Am Jahrestag des Anschlags auf die Synagoge und den Kiez Döner in
Halle, bei dem Jana Lange und Kevin Schwarze getötet wurden, rufen Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage und die Mobile Opferberatung bei Miteinander e.V. zum Gedenken, Erinnern und der Solidarität mit den Überlebenden und Betroffenen des Anschlags auf. Sie kündigen eine gemeinsame Ausstellung und Begegnungsmöglichkeiten auf dem Steintor-Campus an./
Infos und weitere Veranstaltungen:// https://anschlag.halggr.de/veranstaltungen-zum-jahrestag/#more-342/

Workshop: Body Positivity
**10.10.20 – 14:00 Uhr
Ort: Jugendclub Taucha
Der Body Positivity Workshop richtet sich an MINT* only. Das heißt, er ist nur für Mädchen, Inter, Nichtbinäre und Transpersonen zwischen 13 und 19 Jahren offen. Um eine Voranmeldung wird gebeten, da es eine begrenzte Teilnehmerinnenzahl geben wird.
Anmeldung: bibliothek@monaliesa.de
Infos unter: https://monaliesa.de/lets-connect/

Online Seminar*»Ohne Frauen ist kein Staat zu machen« —
Feministisch-lesbische Perspektiven auf 1989/90
15.10.2020, 19:00 - 21:00 Uhr
Wir werden in dem Workshop anhand unterschiedlicher Quellen
(Videointerviews, politische Manifeste und autobiographische Texte) die Veränderungen in der Geschlechter- und Sexualitätsordnung aus
intersektionaler Perspektive (also mit Blick auf Mehrfachdiskriminierung) diskutieren. Vorkenntnisse sind keine nötig, denn es wird vor der gemeinsamen Arbeit und Diskussion eine Einführung in das Thema geben.
Infos: https://sachsen.rosalux.de/veranstaltung

Workshop: Antisexistische Awareness II
17.10.20; 14:00 Uhr;
Jugendhaus Rosswein
Workshop mit FEMermaid – Feministisches Bildungskollektiv
Anmeldung: bibliothek@monaliesa.de
Infos unter: https://monaliesa.de/lets-connect/

Workshop: Selbstbehauptung und Boxen
20.10.20; 14:00 Uhr;
Jugendhaus Rosswein
Workshop mit Sidekick e.V. – feministisches Boxen und Selbstbehauptung –
MINT* only - Das heißt, er ist nur für Mädchen, Inter, Nichtbinäre und Trans*Personen zwischen 9 und 14 Jahren offen.
Anmeldung: bibliothek@monaliesa.de
Infos unter: https://monaliesa.de/lets-connect/

Reiseseminar: Rübezahl hat Bauchweh – Deutsch-polnische Migrationsgeschichte(n)
21.-25.10.2020
nach Wroclaw, ins Riesengebirge und nach Görlitz
Sowohl Polen als auch Deutschland blickt zurück auf viele
Migrationsgeschichten. Dazu gehören Menschen, die ein besseres Leben in den USA oder im Ruhrgebiet suchten. Menschen, die verfolgt wurden und ins Exil gingen, um zu überleben. Und Deutsche wie Polen, die in Folge des 2. Weltkrieges bzw. des Nationalsozialismus ihre Heimat verloren haben.
Infos unter:
https://treibhaus-doebeln.de/event/ruebezahl-hat-bauchweh-deutsch-polnische-migrationsgeschichten/

Workshop: Argumentationstrainung gegen rechte Parolen (Praxisteil)
24. November 2020, 16:00 bis 20:00 Uhr
Kultur – und BürgerInnenzentrum D5, Domplatz 5, 04808 Wurzen
Vorurteile, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit können uns
überall begegnen – auf der Arbeit, im Sportverein, im Stadtviertel oder in der eigenen Familie. Anhand konkreter Fallbeispiele, die diskriminierende Äußerungen oder Situationen beinhalten, diskutieren wir mögliche Reaktionsweisen und trainieren diese, um die eigene Handlungssicherheit zu stärken.


UNTERSTÜTZUNGSSTRUKTUREN

Queer Support Leipzig – Queere Nachbarschaftshilfe der RosaLinde
Wir möchten euch für die Zeit der Coronakrise ein Tool anbieten, das es ermöglicht, Hilfe innerhalb der queeren Community Leipzigs sowie den Landkreisen Leipzig, Nord- und Mittelsachsen zu bekommen oder anzubieten. Queer Support Leipzig richtet sich insbesondere an
Risikogruppen oder Menschen in Quarantäne, aber auch an alle anderen, die sich z.B. Leute zum Reden oder für gemeinsame Online-Spieleabende wünschen. Es gibt zwei verschiedene Oberflächen, über die ihr euch melden könnt:
Du benötigst Hilfe? https://bit.ly/34BQOZC
Du möchtest Hilfe anbieten? https://bit.ly/2yUYFFM