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Planning for Future: Einführung in Demokratische Wirtschaftsplanung
Angesichts eskalierender ökologischer Krisen, wachsender sozialer Ungleichheit und zunehmender autoritärer Tendenzen wird immer deutlicher, dass es einer alternativen Wirtschaftsordnung bedarf. Vor diesem Hintergrund hat sich in den vergangenen Jahren eine lebhafte Debatte über neue Formen demokratischer Wirtschaftsplanung entwickelt. Da die praktische Umsetzung einer solchen Ökonomie konkrete Ideen und entsprechendes Wissen erfordert, entwerfen politische Akteur*innen und Wissenschaftler*innen verschiedene Modelle.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Produktion und Versorgung demokratisch organisiert und gesellschaftliche Bedürfnisse mit den verfügbaren Ressourcen und technologischen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden können. Zugleich wird darüber gestritten, welche politischen und institutionellen Voraussetzungen eine solche Transformation erfordert. Diese Ansätze beanspruchen dabei nicht, für alle Probleme fertige Lösungen zu liefern. Sie eröffnen jedoch wichtige Perspektiven darauf, wie ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit miteinander verbunden werden können.
In der Veranstaltung zeichnen wir die verschiedenen Positionen im Feld der demokratischen Wirtschaftsplanung nach, diskutieren ihre Potenziale und Grenzen und setzen uns mit den Lehren auseinander, die aus den Erfahrungen des Realsozialismus gezogen werden müssen. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwiefern demokratische Wirtschaftsplanung ein zentraler Baustein eines emanzipatorischen Zukunftsentwurfs sein kann, die ein gutes Leben für alle ermöglicht.
Moderation: Nina Treu
Eine Veranstaltung des Netzwerks Demokratische Wirtschaftsplanung
Veranstaltende Gruppe: Netzwerk Demokratische Wirtschaftsplanung
Sprache des Events: Deutsch
Eintritt: Kostenlos
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