Details
»Herr Zwilling und Frau Zuckermann«
(Dokumentarfilm, Regie: Volker Koepp, D 1999, 126 Min.)
Einst war die Stadt Czernowitz im Westen der Ukraine ein Zentrum jüdischer Kultur in der Bukowina, das über Jahrhunderte hinweg von einem Vielvölkergemisch geprägt war. Der 70-jährige Herr Zwilling und seine 91-jährige Bekannte Frau Zuckermann gehören zu den wenigen jüdischen Überlebenden der Shoah.
Nachgespräch:
Im Anschluss Gespräch mit dem Historiker Nicolas Berg;
Moderation: Jörg Deventer
Der Film wird im Rahmen der Filmreihe »Sprachlandschaften« des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow gezeigt. Diese nimmt die sprachliche Diversität jüdischen Lebens und jüdischer Kultur zum Ausgangspunkt. Sprache ist zentraler Ausdruck von Zugehörigkeit, von Erfahrungen und Erinnerungen, ist aber auch Marker des Verlusts ganzer Lebenswelten. Gewalt, Krieg, Vertreibung und Ermordung führten Mitte des 20. Jahrhunderts auch zur Zerstörung jüdischer »Sprachlandschaften«.
Kuration: Yfaat Weiss und Albert Wiederspiel
Kooperationspartner: Internationales Graduiertenkolleg »Belongings«, Anna Artwińska, Professorin für Slawistische Literaturwissenschaft und Kulturstudien der Universität Leipzig
Link zur Veranstaltung: https://www.dubnow.de/veranstaltung/filmreihe-herr-zwilling-und-frau-zuckermann
Veranstaltende Gruppe: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow
Sprache des Events: Deutsch
Eintritt: 11,90€/9,90€
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