Details
Die Anastasia-Bewegung im deutschsprachigen Raum ist vor allem bekannt aufgrund völkischer Landsitzprojekte wie Weda Elysia (Wienrode/Harz), Goldenes Grabow (Brandenburg) oder Schloß Ober Neundorf (Sachsen). Doch es gibt zahlreiche weitere Wohnprojekte und eng vernetzte Akteur*innen, die Teil der rechtsesoterischen Bewegung sind.
Sie bieten nationalistische Treffpunkte, produzieren und vertreiben Hörbücher der der Selbstbezeichnung zugrunde liegenden Romanreihe, geben Zeitschriften heraus, verkaufen sibirische Zedernprodukte, versuchen eigene Schulen zu gründen, vertreten Reichsbürger-Ideologie oder sind Q-Anon-Anhänger*innen.
- Was fasziniert Menschen an der Welt von Anastasia?
- Wie gefährlich sind diese Netzwerke und Strukturen?
- Und wie kann antifaschistischer Widerstand dagegen aussehen?
Hanna Poddig (Publizistin und Aktivistin) stellt gemeinsam mit Thomas Datt (freier Journalist) ihr Buch zur Anastasia-Bewegung vor.
In der anschließenden Diskussion erörtern beide, wie antifaschistischer Widerstand gegen rechte, esoterische Siedlerbewegungen aussehen kann.
05.11.2026 von 19:00 – 21:00
Volkshaus Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 30, 04107 Leipzig, Erich-Schilling-Saal
Link zur Veranstaltung: https://sachsen.dgb.de/veranstaltungen/veranstaltung/hanna-poddig-buchvorstellungdiskussion/
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