Details
Wir wollen mit euch die Geschichte des Nationalsozialismus in Leipzig erforschen und dafür eine Arbeitsgruppe gründen. Es wird kein Abitur, Studium oder Ausbildung benötigt, um selbst zu forschen. Jede Person kann mitmachen.
Das erste Projekt ist der Widerstand und die Verfolgung der Leipziger Anarcho-Syndikalist*innen während der Zeit des Faschismus. Es wird zu Beginn des ersten Treffens eine kleine Einführung in den Anarchosyndikalismus und den aktuellen Forschungsstand geben.
Die Forschungsgruppe wird als unabhängige Arbeitsgruppe in Kooperation mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Leipzig“ (VVN-BdA Leipzig) gegründet. Wir können damit die Bibliothek der VVN-BdA und die Räume nutzen. Arbeitsmaterial und andere notwendige Mittel können beantragt werden. Die Forschung ist also unabhängig von jeglicher Vereinspolitik oder Mitgliedschaften. Kooperationen mit anderen Gruppen sind ebenfalls erwünscht.
Zu den anfallenden Aufgaben gehören Aktenrecherche über bekannte Anarchist*innen aus Leipzig im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig und Analyse der anarcho-syndikalistischen Wochenzeitung „Der Syndikalist“. Weitere Aufgaben können Recherchen zu Adressbüchern oder Nachlässen im Stadtarchiv, Forschung zur Geschichte des Anarchismus in Leipzig vor 1933 oder das Durchschauen der Monatszeitschrift „Sexualhygiene“ sein.
Wir haben auch Interesse am Austausch mit und Kontakt zu anderen Bewegungsarchiven, wollen gern Aktionen zur Umbenennung von Straßennamen oder Verlegung von Stolpersteinen sowie andere erinnerungspolitische Aktionen je nach Kapazität und eigenem Interesse unterstützen. Die Aufgaben werden alle erklärt und gemeinsam erledigt. Kein Mensch muss alleine das erste Mal ins Archiv gehen.
Ihr seid herzlich eingeladen!
Hardfacts zum ersten Treffen
Datum: 04.11.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: VVN-BDA Büro, Zschochersche Str. 21, 04229
Veranstaltende Gruppe: VVN-BdA Leipzig
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