Details
Die Anastasia-Bewegung im deutschsprachigen Raum ist vor allem bekannt aufgrund völkischer Landsitzprojekte wie Weda Elysia (Wienrode/Harz), Goldenes Grabow (Brandenburg) oder Schloß Ober Neundorf (Sachsen). Doch es gibt zahlreiche weitere Wohnprojekte und eng vernetzte Akteur*innen, die Teil der rechtsesoterischen Bewegung sind.
Sie bieten nationalistische Treffpunkte, produzieren und vertreiben Hörbücher der der Selbstbezeichnung zugrunde liegenden Romanreihe, geben Zeitschriften heraus, verkaufen sibirische Zedernprodukte, versuchen eigene Schulen zu gründen, vertreten Reichsbürger-Ideologie oder sind Q-Anon-Anhänger*innen.
- Was fasziniert Menschen an der Welt von Anastasia?
- Wie gefährlich sind diese Netzwerke und Strukturen?
- Und wie kann antifaschistischer Widerstand dagegen aussehen?
Die Omas gegen Rechts Döbeln laden gemeinsam mit dem Kulturbüro Sachsen e.V. zu einem Abend mit Lesung, Austausch und Diskussion ein und freuen sich, dafür die Autorin Hanna Poddig gewonnen zu haben.
Referentin:
Hanna Poddig wurde 1985 in Hamburg geboren. Neben Klimakämpfen engagiert sie sich seit 15 Jahren in der Anti-Atom-Bewegung und ist auch im Bereich Antimilitarismus aktiv.
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Link zur Veranstaltung: https://kulturbuero-sachsen.de/lesung-und-diskussion-anastasia-bewegung/
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