Seminar: Polizei und Protest – Geschichte und Gegenwart des Protest Policing

Wann

Samstag - 14.11.2026 - 15.11.2026
11:00 - 14:00  

Wo

wird noch bekanntgegeben
Wird noch bekanntgegeben, Leipzig

Rollstuhlgerecht? Unbekannt
Details

Referenten: Michael Sturm (Historiker, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW, veröffentlichte zur Geschichte der Polizei- und zur Protestgeschichte der Bundesrepublik sowie zu geschichtspolitischen und erinnerungskulturellen Fragen) und Peter Römer (Politikwissenschaftler, pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster).

Zeit: 
Samstag 14.11.2026, 11:00-18:00 Uhr
Sonntag 15.11.2026, 10:00-14:00 Uhr

Anmeldung: bis 10.10.2026 an anmeldung@kulturbuero-sachsen.de

Inhalte:
Eine der Aufgaben der Polizei besteht darin das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und zu schützen. Häufig entzündet sich an polizeilichen Praktiken im Protestgeschehen harsche Kritik. Dass die Polizei sich oftmals als politische Akteurin versteht, rechtsstaatliche Grenzen überschreitet und unverhältnismäßig Gewalt anwendet, ist dann der Vorwurf der einen Seite. Dass sich politische Aktivist*innen kriminell, weil die öffentliche Ordnung störend oder gewalttätig verhalten ist der Vorwurf der anderen. Im Seminar beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

  • Kurzer Überblick über die Protestgeschichte der Bundesrepublik Deutschland
  • Bedeutung von Straßenprotesten für aus historischer und aktueller Perspektive
  • Aufgaben von Polizei im Protestgeschehen, Abläufe und Handlungslogiken im Protest Policing
  • Möglichkeiten der Deeskalation bei Konflikten

Hinweise zu unserer Förderung, Datenschutz, Antidiskriminierungsklausel  siehe Links zu unserer Webseite: https://kulturbuero-sachsen.de/seminar-polizei-und-protest/



Link zur Veranstaltung: https://kulturbuero-sachsen.de/seminar-polizei-und-protest/

Veranstaltende Gruppe: Kulturbüro Sachsen e.V.

Sprache des Events: deutsch

Eintritt: frei

Zielgruppe: Das Seminar ist offen für Engagierte der demokratischen Zivilgesellschaft und andere Interessierte.

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