Details
Die systematischen Ermordungen von Erwachsenen und Kindern mit Be-hinderungen und psychischen Erkrankungen im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen 1939-1945 sowie die Zwangssterilisationen 1934-1939 haben in Leipzig tiefe Spuren hinterlassen. Auf dem Rundgang wollen wir zentrale Orte dieses Verbrechenskomplexes kennenlernen:
Die Städtische Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63, die Universitätsfrauenklinik, der Neue Johannisfriedhof (heute: Friedenspark) und das Universitätskinderklinikum, wo es 1939 den ersten Fall der Ermordung eines Kindes gab.
Treffpunkt: Riebeckstrasse 63
Ab 14 Uhr gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung zur ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt anzusehen.
Wegstrecke: etwa 2km
Kooperationsveranstaltung:
erinnerungs.orte; Riebeckstraße 63 e.V. & Naturfreundejugend Leipzig
Link zur Veranstaltung: https://naturfreundejugend-leipzig.de/orte-und-biografien-der-euthanasie-verbrechen-im-leipziger-osten/
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