Details
Vor dem Hintergrund von Diskussionen über die Ursachen aktueller autoritärer Dynamiken und über neue Ausformungen des Autoritarismus referiert Markus Brunner über die Traditionslinien der Autoritarismusforschung. Bis heute ist die Autoritarismusforschung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung der Orientierungspunkt in der Wissenschaft. Um das Erstarken autoritärer Bewegungen und die Wahlerfolge autoritärer Parteien besser verstehen und einschätzen zu können, lohnt aber ein detaillierter und differenzierter Blick auf diesen Ausgangspunkt. Der Kontext der Rezeption sowie gegenwärtiger sozialpsychologischer Debatten plädiert Markus Brunner für eine dynamischere und stärker massenpsychologisch orientierte Perspektive und macht deutlich, wie diese zu einem besseren Verständnis des heutigen Autoritarismus beiträgt.
Doktor Markus Brunner ist seit 2024 Co-Leiter des weave agency-Projektes „Connecting the Dots: Reconstructing the Social Production of Suspicious Knowledge”, zus. mit Dr. Nils Kumkar (SOCIUM, Universität Bremen), Prof. Sarah Speck (Institut für Sozialforschung, Goethe Universität Frankfurt a.M.) und Oliver Nachtwey (Universität Basel), gefördert von DFG, FWF und SNF. Seit 2021 leitet er den Psychologie-MA-Schwerpunkt „Sozialpsychologie & Klinische Psychologie“ an der Sigmund Freud Privat-Universität Wien.
Datum: 07.01.2026
Uhrzeit: 17 bis 19 Uhr
Ort: in den Räumen des EFBI, Adresse wird nach Anmeldung unter efbi@uni-leipzig.de mitgeteilt
Link zur Veranstaltung: https://efbi.de/details-veranstaltungen/sozialpsychologie-des-autoritaeren-vortrag-von-markus-brunner-am-else-frenkel-brunswik-institut.html
Veranstaltende Gruppe: Else-Frenkel-Brunswik-Institut
Sprache des Events: Deutsch
Eintritt: Nein
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